Zur Startseite RWE Logo

Background

konzept & dramaturgie

Das KONZERTHAUS DORTMUND ist programmatisch breit aufgestellt, doch es gibt einen dramaturgischen Kern, der uns besonders wichtig ist. Gerade in diesem programmatischen Herzstück kann man erleben, was »Dortmunder Dramaturgie« bedeutet – ein Wort, das am Konzerthaus inzwischen genauso geflügelt ist wie sein Wappentier, das Flugnashorn, oder, wie der Experte sagt, rhinoceros alatus:
Unser Exklusivkünstler Yannick Nézet-Séguin, eine Zeitinsel für Sergej Prokofiew (mit Valery Gergiev und seinen Mariinsky-Ensembles) oder Nils Landgren im Porträt – das sind die konzeptionellen Schwergewichte der Saison 2014|15. Gemeinsam ist diesen Projekten, dass ihre Programme speziell für Dortmund entwickelt wurden: Im engen Dialog mit den Ausführenden entstehen so maßgeschneiderte Konzepte für unseren Saal und das Dortmunder Publikum.

 

Unsere »Jungen Wilden« aus dem gleichnamigen Solistenzyklus tragen den Gedanken, in und für Dortmund zu arbeiten, über einen Zeitraum von drei Jahren weiter und bleiben dem Haus auch nach Ablauf der »Junge-Wilde«-Zeit verbunden. Das Prinzip der Dortmunder Dramaturgie zielt in eine Richtung: Musiker nicht nur einzuladen und ihnen im Wortsinn Raum zu geben, sondern mit ihnen zusammenzuarbeiten. Bei engagierten Interpreten, die ihr Programm gerne im Konzerthaus präsentieren, macht diese enge Zusammenarbeit Spaß. Und über die intensive gemeinsame Beschäftigung mit den Projekten entsteht oftmals eine familiäre Atmosphäre. So freuen sich das Konzerthaus-Team, die Künstler und nicht zuletzt das Publikum, wenn die Konzerthaus-Familie zusammentrifft und sich die Freude darüber in großartigen Konzerten äußert.