Background

MCO Residenz NRW

Zur Konzerthaus-Familie gehört seit drei Jahren auch das Mahler Chamber Orchestra – kurz MCO. Mit einem buchstäblichen Knall begann die dreijährige Residenz des jungen Projektorchesters im Mai 2009: Kilians gelungener Schuss in Webers Oper »Der Freischütz« hallte durchs Konzerthaus; ein symbolischer Startschuss zu diesem musikalischen Großprojekt. Seither bevölkern die Musiker mit ihren Instrumentenkästen regelmäßig die Brückstraße, schließen Bekanntschaften in Dortmund, besetzen ihre neuen Lieblingslokale und verwandeln das Konzerthaus für einige Tage in ein Elektrizitätswerk: Da wird in allen Ecken musiziert, geübt, gelacht und mit Hochspannung gearbeitet. Die auf diese Weise angestaute Energie entlädt sich dann in großartigen Konzerten wie dem zweiten Akt aus Wagners »Tristan und Isolde« mit der Sopranistin Waltraud Meier oder der MCO Academy.

Nach einer Zeitinsel mit drei gelungenen Konzerten und zahlreichen Rahmenaktivitäten in der Saison 2009|10 war das Programm in der Saison 2010|11 sogar noch dichter.

Das dritte Residenzjahr eröffnete das Mahler Chamber Orchestra mit einem Konzert, in dem es sich auf das »C« in seinem Namen besann und einen Kammermusik-Abend gestaltete, bevor es im Februar 2012 zu einem echten »Konzerthaus-Familientreffen« kam, als sich das NRW-Residenzorchester und der Exklusivkünstler bei der MCO Academy begegneten.

Vier Konzerte in der Saison 2012|13 krönen die MCO Residenz NRW: Marc Minkowski, Andrés Orozco-Estrada, Pablo Heras-Casado und Daniel Harding dirigieren Programme, die von Griegs Schauspielmusik zu »Peer Gynt« über Mendelssohns »Lobgesang«-Sinfonie, Berlioz‘ Symphonie fantastique bis zu Hans Werner Henzes Sonata per archi reicht.

Wie immer mit dem Mahler Chamber Orchestra, bieten die Probenphasen auch wieder Gelegenheit zu einem Rahmenprogramm wie der Klassik-Lounge »WechselBar« oder Education-Projekten für Dortmunder Schüler.

Zu den Veranstaltungen

MEDIEN

MCO
Das Mahler Chamber Orchestra residiert seit 2009 in Nordrhein-Westfalen – und fühlt sich wohl in Gesellschaft unseres geflügelten Nashorns.