
gästebuch
Neben dem Konzerthaus-Team, dem Aufsichtsrat sowie den Freunden und Förderern gibt es noch eine große Gruppe von Menschen, die den Betrieb erst möglich machen. Das sind Sie, unsere Kunden. Deswegen möchten wir Sie dazu ermutigen, sich in unser Gästebuch einzutragen. Schreiben Sie ruhig ganz
ehrlich, was Sie an Ihrem Besuch im Konzerthaus Dortmund mochten und was nicht. Wir möchten gerne wissen, was Sie bewegt. Um Ihre Eindrücke und Anregungen kümmert sich gerne Dr. Jan Boecker, der den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreut. Vielen Dank für Ihren Beitrag.
Ihr Gästebucheintrag
26.10.2009
16:08 Uhr
Udo Greif:Sehr geehrter Herr Dr. Boecker, habe im Rahmen des Pop-Abos das Konzert der Kings of Convenience miterlebt. Einfach genial! Allein für diesen Abend hat sich das Abo schon gelohnt. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Als sehr schade habe ich empfunden, dass es nach dem Konzert im Foyer keine Gelegenheit mehr gab, mit den zahlreichen "Gästen" aus ganz Deutschland ein frisches Dortmunder Bier zu trinken und den schönen Abend ausklingen zu lassen. Im Gegenteil wurde man nach relativ kurzer Zeit nahezu herauskomplimentiert und das Licht wurde ausgeschaltet. Die Rolle des guten Gastgebers endet für mein Empfinden nicht schon mit dem Verklingen des letzten Tons. Herzliche Grüße
Kommentar des KONZERTHAUS DORTMUND:Sehr geehrter Herr Greif, wir freuen uns, dass Ihnen das Konzert der Kings of Convenience so gut gefallen hat, dass Sie gerne die Eindrücke noch bei einem Bier »verdauen« wollten. Darum gibt es seit dem Konzert der Kings of Convenience nach jedem Popabo-Konzert die »Nachspielzeit« im Restaurant Stravinski, das dem Konzerthaus angeschlossen ist. Dort kann man in aller Ruhe den Abend ausklingen lassen, ohne das Konzerthaus verlassen zu müssen. Das Stravinski freut sich auf Ihren Besuch nach dem Kettcar-Konzert!
21.07.2009
16:04 Uhr
Andreas Wolf:Bitte, zwicken sie mich!!! Ich glaube ich träume: Kings Of Convenience im Konzerthaus?! Phantastisch!!! Kann ich das POP-ABO schon erwerben?
Kommentar des KONZERTHAUS DORTMUND:Sehr geehrter Herr Wolf, schön, dass Ihnen das Pop-Abo gefällt. Es ist nun im Verkauf – alle näheren Informationen finden Sie unter Abonnements und Reihen beim Pop-Abo.
27.05.2009
11:00 Uhr
Angela Schmidt-Zoricic:Sehr geehrte Damen und Herren, am Sonntag, 24.05.2009, war ich Besucherin des brillanten Konzertes unter dem Dirigat von Gustavo Dudamel. Aus Hamburg kommend war ich gespannt auf Dortmund und das Konzerthaus und muss Ihnen mein Kompliment für dieses schöne Haus, die hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gute Akustik und das positive Gesamtbild aussprechen. Das war ein wunderbares Erlebnis für mich und ich werde gerne wieder zu einem Konzert nach Dortmund kommen! Das wunderbare Programm für die neue Saison habe ich mir mitgenommen und viele interessante Konzerte entdeckt. Das hat Hamburg so nicht zu bieten! Nun habe ich noch eine Frage: Können Sie mir den Titel der Zugabe nennen, die das Orchester zum Schluss des Konzertes gespielt hat? Dieses Stück war so wunderschön und ich kenne es leider nicht. Ganz herzliche Grüße aus dem hohen Norden,
Kommentar des KONZERTHAUS DORTMUND:Sehr geehrte Frau Schmidt-Zoricic, bei der Zugabe des Orchesters handelte es sich um die »Vokalise« op. 34 Nr. 14 von Sergej Rachmaninow.
04.05.2009
11:15 Uhr
Marie-Luise Kros:Sehr geehrtes Konzerthaus-Team, heute möchte ich Ihnen einfach ganz spontan sagen, dass mich das neue Prigramm total begeistert hat. Nach einer ersten Durchsicht stelle ich fest, dass das Wahlabo für meine Wünsche nicht ausreicht, sodass ich versucht bin, zwei oder gar drei Abos zu nehmen. Christoph Eschenbach, Lorin Maazel, Anne-Sophie Mutter, Nigel Kennedy, Murray Perahia, die Bartoli, die Kasarova!!!, Steven Sloane, Fazil Say!!!, Patricia Kopatchinskaja, die Brüder Capuçon – das ist wahrlich ein Aufgebot. Und die
04.05.2009
10:40 Uhr
Dipl.-Ing. Amina Hadzeric:Sehr geehrter Herr Dr. Boecker, in meinem und in Namen meiner Begleitung möchte ich mich recht herzlich für den Konzertabend mit Marcel Kahlife bedanken. Des Weiteren möchte ich meinen Unmut, einerseits zum Verlauf des Abends und andererseits zur einseitigen und negativen Berichterstattung in der lokalen Presse äußern. Ich habe es noch nie erlebt, dass die Besucher eines Konzerts den Saal verlassen, weil sie das Gesprochene und/oder Gesungene nicht verstehen können! Persönlich gehöre ich zu dem Personenkreis, der die arabische Sprache weder spricht noch versteht. Die lokale Presse berichtete über agressive und feindselige Stimmung, über das Singen von Kriegsliedern – um nur ein paar Höhepunkte zu nennen (Quelle: westline aktuell). Wenn das Mitsingen – auf Aufforderung eines Künstlers – als agressiv und feindselig betrachtet wird, dann muß wohl jedes Konzert eines fremdssprachigen Künstlers feindselig und agressiv sein. Es stellt sich wohl die Frage, ob wir demnächst einen englischsprachigen Künstler während seiner Aufführung um eine Simultanüberstzung bitten würden? Welch eine Respektlosigkeit gegenüber den gastierenden Künstlern! Meine arabischsprechende Begleitung versicherte, dass keine Kriegslieder gesungen wurden. Die CDs enthielten doch die Übersetzungen aller Lieder! Man kann sich nur wundern über so eine ungeheuere Respektlosigkeit gegenüber einem Friedenskünstler der UNESCO! Ihnen möchten wir für Ihre Bemühungen danken, das Konzert in das Licht gerückt zu haben in dem es zu sein verdient. Mit freundlichen Grüßen, Dipl.-Soz.päd. Belma Hadzeric-Müller
04.05.2009
10:31 Uhr
Dr. Jan Fischer:Sehr geehrter Herr Dr. Boecker, vielen Dank für Ihr Schreiben vom 27.4.09 zum Konzert von Marcel Khalifé. Es war kein neutraler Abend, das stimmt. Es war ein Abend, den ich so schnell nicht vergessen werde, sowohl vom Musikalischen her (sehr interessant, auf hohem Niveau, soweit ich das beurteilen kann), als auch von der Atmosphäre her. Danke schon mal dafür. Meine Frau hat gestern ein Abo für das neue Jahr bestellt und die Information erhalten, es hätten sich Besucher "bedroht" gefühlt. Das ist meiner Ansicht nach ein bedauerliches Mißverständnis. Nur, weil ein/zwei Zuhörer eine palästinensische Fahne schwenken, ist man doch nicht bedroht. Ein Musilker mit palästinensischem Hintergrund zieht natürlich politisch motivierte Zuhörer in seinen Bann. Jetzt kommt meine Kritik an dem Vortragenden: hätte der deutschsprachige Musiker in seiner Band gleich zu Beginn klargestellt, dass Marcel Khalifé weder deutsch noch englisch spricht und hätte er einige auch nur symbolische Einleitungen zu den Stücken übernommen, ich garantiere, alle hätten diese "arabische Nacht" genossen. So aber hat Marcel jedes Stück duchaus wortreich, aber ausschließlich in Arabisch vorgestellt. Eine hysterisierte Seele der heutigen Medienlandschaft konnte sich in seiner Phantasie vorstellen, dass er mit einer Art Hasspredigt den Fahnenschwenker fanatisiert hat. Wahr hingegen ist, dass der Wiener Bassist vor einem der letzten Lieder wortwörtlich Marcel Khalifé übersetzt hat: "dieses Lied ist all denen gewidmet, die in israelischen Gefängnissen leiden müssen – und all denen, die in arabischen Gefängnissen leiden müssen". Man muß diesem Mann dafür höchsten Respekt aussprechen – er hat mit dieser Aussage wahrscheinlich viel mehr riskiert als diese deutschen Bedenkenträger, die – für mich unhöflicherweise – schon nach drei Stücken plakativ den Saal verließen. Fazit: ich habe mich über die Arroganz des gefeierten arabischen Stars geärgert (die wahrscheinlich gar keine Arroganz sondern sprachbarrière-induzierte Unsicherrheit war, wie sein netter deutscher Produzent nach dem Konzert am CD-Stand beteuerte), der sich einfach ein "Guten Abend, Dortmund", welches jeder in 5 Minuten auswendig lernen kann, hätte abringen sollen. Noch mehr ärgere ich mich aber über die Hysterie einiger (gar nicht so weniger) deutscher Zuhörer, die scheinbar zuviel über den 11. September und George W. Bushs "Achse des Bösen" im Fernsehen gehört haben. Gerade dieses Beispiel sollte Sie ermuntern, bewußt wieder so ein Risiko einzugehen und bewußt wieder so fremde Klänge in Dortmund vortragen zu lassen (und ich dachte schon, wir hier im Sauerland seien provinziell) . "World Music" sind eben nicht nur portugisische oder kapverdianische Klänge, so unkompliziert sie sind und so gerne ich diese auch höre. Vielleicht mal eine nordirische Band? (Passen Sie aber auf, dass keiner eine Fahne der Republik Irland reinschmuggelt!) Oder am Ende sogar ein zweiter Auftritt von Marcel Khalifé mit deutscher Anmoderation? Das wäre mutig, das würde auch dem Angegriffenen gerecht.Ihr Dr. Jan Fischer.PS: Ich bin übrigens ein restlos ideologieloser Geselle. Unterstellen Sie mir bloß nicht eine Einseitigkeit im israelisch-palästinensischen Konflikt! Ich glaube, darum ging es gar nicht an diesem Abend- sondern nur um Musik. Oder?
02.05.2009
19:21 Uhr
R. Ptassek:Liebes Konzerthausteam,ein großes Lob für dieses "Maskeraden"-Konzert! Ein spielfreudiges, gleichzeitig äußerst präzises Orchester unter einem (obwohl kurzfristig eingesprungen!) sehr souveränen Dirigenten, dazu ein fantastischer Solist, dessen unvergleichlich kultivierte und lyrische Tongebung zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besuch zu einem einmaligen Erlebnis gemacht haben. Bitte mehr davon (und von Arno Bornkamp!). Herzliche Grüße,
30.04.2009
10:27 Uhr
Peter Rossow:Sehr geehrte Damen und Herren, es war schon eine sehr erstaunliche Erfahrung, das Konzert von Marcel Khalifé mitzuerleben. Die Musik selbst: vier sehr professionelle Musiker mit zum Teil beeindruckenden Stücken! Die Haltung von Marcel Khalife zum (deutschen) Publikum – eine höchst unprofessionelle Unverschämtheit! Ein in Deutschland auftretender Musiker vermittelt das Gefühl, an einem deutschen Publikum nicht interessiert zu sein. Er unterhält sich in seiner Sprache bestens mit dem arabischen Publikum, animiert zum Mitsingen. Auf die Bitte nach Übersetzungen oder wenigstens einer Anmoderation der einzelnen Titel kommt ein doch arg dünnes: Musik ist eine universelle Sprache... (also haltet die Klappe und hört zu!)... Und siehe da, in der letzten halben Stunde wird deutlich, daß er durchaus in der Lage ist, auf Französisch zu moderieren. Und der Bassist kann sogar Deutsch... Daß nach dessen deutschen Übersetzungen wieder witzige Bemerkungen auf arabisch kommen, die das sprachkundige Publikum mit Gelächter quittiert, vergiftet die Atmosphäre eher noch mehr... Ein gelungener Abend, der diese Kultur näher gebracht hätte, hätte anders aussehen müssen. Da hat ein Rahmen gefehlt. Eine Begrüßung und ein paar einführende Worte durch einen Vertreter des Konzerthauses hätten hier möglicherweise eine Brücke gebaut! Wir haben beobachten müssen, wie nach und nach viele deutsche Besucher mißgelaunt (wie mir nachher eine Mitarbeiterin Ihres Hauses bestätigte) den Saal verließen. Höchst befremdlich war, daß der Künstler auch dies mit arabischen Bemerkungen quittierte, die erhebliches Gelächter beim arabischen Publikum hervorriefen. Befremdlich wirkte auch das Schwingen einer Landesfahne - sind wir hier versehentlich in einer Agit-Prop-Veranstaltung gelandet? Es wurde eine Chance, eine hochinteressante Musikveranstaltung als völkerverbindendes Element einzusetzen, gründlich vertan. Sollte das Ganze als "Geschlossene Gesellschaft" für Menschen des arabischen Kulturkreises gedacht gewesen sein, dann hätte dies unbedingt in den Ankündigungen vermerkt werden müssen! Dann hätten wir uns den Kauf der Karten sparen können. Wie gesagt, eine interessante Erfahrung. Daß ich diese Erfahrung als Geburtstagsgeschenk bekommen habe, machts aber nicht wirklich erfreulicher... Mit herzlichen Grüßen von bisher sehr begeisterten Konzerthaus-Besuchern, Gila Eikelmann
29.04.2009
17:56 Uhr
Ulrich Fischer:Sehr geehrte Damen und Herren, am Samstag besuchte ich das Konzert von Marcel Khalifé, dazu möchte ich einige Anmerkungen machen. Ich habe ein World-Music Abo und schon einige Konzerte im Konzerthaus besucht. Bei allen bisherigen Konzerten gab es Erklärungen der Musiker zu Ihren Texten über Inhalt etc. Entweder waren die Texte zu verstehen, oder die Inhalte wurden in Deutsch oder Englisch erklärt. Auch beim Konzert von M. Khalife erfolgte eine Erklärung, leider nur in arabisch. Trotz Aufforderungen aus dem Publikum eine Inhaltsangabe zu geben, wurde auf den CD Verkauf hingewiesen, mit den dort beigelegten Übersetzungen. Die Folge war, dass etliche Zuschauer die Veranstaltung verliessen. Als dann zwischendurch eine palestinensische Fahne aus dem Publikum geschwenkt wurde, stellte ich mir die Frage, welchen Inhalt das vorgetragene Lied wohl habe. Zum Glück hatte ich einen syrischen Nachbarn der mich aufklärte, und im weitern auch einige andere Inhalte erklärte. Ich betrachte Ihre Musikreihe auch als einen Beitrag zur Völkerverständigung und als Auseinandersetzung mit anderen Kulturen. Das ist eine große Chance, setzt aber voraus, dass ich zumindest grob informiert bin, wofür ich Beifall klatsche. Diese Chance wurde leider vertan. Bitte wirken sie darauf hin, dass zukünftig Übersetzungen oder Inhaltsangaben erfolgen. Mit freundlichen Grüßen,
28.04.2009
15:45 Uhr
Klaudia Braun-Schmitz:Sehr geehrter Herr Stampa, auf diesem Wege möchte ich als langjährige Abonenntin meinen Unmut über das unhöfliche und arrogante Verhalten des Künstlers äußern. Statt Grenzen zu öffnen, wurden diese – obwohl Herr Khalifé sowohl sehr gut englisch als auch französisch spricht – gesetzt und ein Teil des Publikums bewußt und absichtlich ausgeschlossen. Musik wurde für eigene fragwürdige, nicht nachvollziehbare Zwecke mißbraucht. In einem Konzerthaus nicht tragbar, schade um die Zeit... Besonders ärgerlich, da ich zu Veranstaltungsbeginn noch Karten für meine Nichte und ihren Lebenspartner erwarb, die das Konzert kurz nach Beginn erbost verließen. Mit freundlichen Grüßen – in der Hoffnung auf gewohnte weltoffene Musikdarbietungen,

