Zur Startseite RWE Logo

Background

Freilaufende »Junge Wilde«

Die »Jungen Wilden« sind nicht nur auf der Bühne Ausnahmetalente, sie verstehen sich auch als Botschafter klassischer Musik und besuchen darum vor jedem Konzert eine Dortmunder Schulklasse und öffnen den Jugendlichen Augen und Ohren für die Klassik.

Klassik ist wieder in. Die junge Klassik passt in das Lebensgefühl einer Generation, für die die Vergangenheit eine Spielart der Gegenwart ist, in der Robbie Williams völlig selbstverständlich neben Mozart und Madonna neben Schostakowitsch steht. Eine junge, moderne Generation von Künstlern steht für dieses Lebensgefühl. Sie sind groß geworden mit der Pluralität der Stile und nah an der Realität und damit am Publikum.

Schulprojekte

Das KONZERTHAUS DORTMUND hat mit der Reihe »Junge Wilde« sieben bereits international gefragte Repräsentanten einer jungen Musikergeneration für die Dauer von drei Spielzeiten engagiert, die im Rahmen ihres Engagements Dortmunder Schulen besuchen, um Kinder für die Welt der Klassik zu begeistern. Mit Beginn der neuen Staffel der »Jungen Wilden« zur Saison 2012|13 startete auch eine Kooperation mit dem Programm Jedem Kind ein Instrument (JeKi), das die »Jungen Wilden« mit Grundschülern zusammen führt, die im Rahmen dieses Programms ein Musikinstrument erlernen. Im Gespräch und im Zusammenspiel mit den kleinen Nachwuchsmusikern entfachen die jungen Weltstars bei den Kindern Begeisterung für die Musik. Von Verständigungsproblemen und Berührungsängsten ist da keine Rede! Neben der Musik stellen die Künstler auch sich selbst vor und erzählen von ihrem Leben als »Klassik-Star«, von Tourneen, Konzerten und CD-Einspielungen.

Dem morgendlichen Schulbesuch der »Jungen Wilden« folgt abends dann der Konzertbesuch der Schüler, bei dem sie sich regelmäßig als lautstarke Fangemeinde zu erkennen geben.

meet the artist!

Neben dem Schulprojekt gehört zum Konzept der »Jungen Wilden« auch noch ein begleitendes Rahmenprogramm für die Konzertbesucher. Das »meet the artist!« nach den Konzerten der »Jungen Wilden« ist aus der Reihe kaum mehr wegzudenken. Unmittelbar nach Konzertende kommen Musiker und Publikum im Backstage-Bereich bei einem Bier (oder Wasser) zusammen und der »Junge Wilde« stellt sich den neugierigen Fragen des Interviewers und des Publikums.
So berichtete die Sopranistin Anna Prohaska von Verzicht auf exzessives Nachtleben und anderen Stimmpflegemaßnahmen. Und der Cellist Andreas Brantelid erklärte dem Publikum seine kurzfristige Programmänderung mit einem Sturz auf den Arm im Kopenhagener Schneesturm und Vilde Frang erklärte, wie man sich in einem Kammermusikensemble mit knapp bemessener Probenzeit auf eine gemeinsame Interpretationsweise verständigt.
In ihrer jugendlich charmanten Art präsentieren sich die »Jungen Wilden« als Stars ohne Berührungsängste und Allüren.