Konzertinfos
Di. 09.03.2010, 19:00 Uhr
Veranstalter:
Die Veranstaltung fand bereits statt.
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»Junge Wilde« – Measha Brueggergosman
Night and Dreams
Measha Brueggergosman
Die kanadische Sopranistin Measha Brueggergosman entwickelt sich zu einer der schillerndsten und lebhaftesten Sängerinnen unserer Zeit. Die internationale Presselobt sie für ihre intuitive Musikalität und sinnliche Stimme sowie für eine eindrucksvolle Bühnenpräsenz. Sie studierte an der Universität von Toronto bei Mary Morrison und führte ihre Ausbildung bei Edith Wiens in Deutschland fort. Darüber hinaus arbeitete sie mit so angesehenen Musikern wie Christoph Eschenbach, Ruth Falcon, Brigitte Fassbaender, Margo Garrett, Håkan Hagegård, Jessye Norman, Rudolf Piernay und Thomas Quasthoff.
Measha Brueggergosman erhielt den Großen Preis bei der »Jeunesses Musicales Montreal International Musical Competition« und war Preisträgerin beim »Dutch International Vocal Competition ’s-Hertogenbosch«, bei der »Wigmore Hall International Song Competition« in London, beim Wettbewerb der George London Foundation in New York, beim »Königin Sonja Internationalen Musikwettbewerb« in Oslo und beim »Internationalen Musikwettbewerb der ARD« München.
Ein breites Repertoire gemeinsam mit großem künstlerischem Engagement führten Measha Brueggergosman mit vielen der großen internationalen Orchestern und Dirigenten zusammen: Pinchas Zukerman und das National Arts Centre Orchestra, Leonard Slatkin und das National Symphony Orchestra, Michael Tilson Thomas bei ihrem Debüt beim London Symphony Orchestra, Vasily Petrenko und das NDR Sinfonieorchester, David Robertson und das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam sowie das Philadelphia Orchestra.
Bei bisherigen CD-Aufnahmen sang Measha Brueggergosman Werke von Barber, Copland und Gershwin sowie Berlioz’ »Les nuits d’été« und Massenet-Opernarien. Bei CBC Television erschien über sie die Dokumentation »Spirit in her Voice«.Ihre CD »Surprise« wurde im Frühjahr 2008 international veröffentlicht. In Großbritannien, Deutschland, Luxemburg, Frankreich und Spanien präsentiert Measha Brueggergosman, begleitet von Justus Zeyen, derzeit das Programm ihres neuen Albums »Night and Dreams« mit vertrauten und weniger bekannten Liedern von Duparc, de Falla, Hahn, Liszt, Schubert und anderen.
2009 sang sie Wagners »Wesendonck-Lieder«, Janáčeks »Glagolitische Messe«, Tippetts »A Child of Our Time« und Bergs »Sieben frühe Lieder« in den USA, Strauss’ »Vier letzte Lieder« in den USA und Kanada, Beethovens Neunte Sinfonie in den USA, Montreal und Madrid, Schönbergs »Brettl-Lieder« in Berlin, Barbers »Knoxville« sowie Kabarettsongs von Bolcom in Schweden und Debussys »L’enfant prodigue« in Belgien. Ihr Rollendebüt hatte sie als Bess in Gershwins »Porgy and Bess« bei den steirischen Festspielen »Styriarte«. Ebenfalls präsentierte sie ein Recital mit Jean-Yves Thibaudet in New York. Measha Brueggergosman wirkte mit beim Eröffnungskonzert des YouTube Symphony Orchestra (des weltweit ersten Orchesters, das ausschließlich auf der Basis von Online-Vorspielen zusammengestellt wurde) unter der Leitung von Michael Tilson Thomas in der New Yorker Carnegie Hall.
2010 führt sie ihr Weg mit Berlioz’ »Les Nuits d’été« und Wagners »Wesendonck-Liedern« wieder in die USA, Ravels »Shéhérazade« nach Amsterdam und Toronto, Mahlers Sinfonie Nr. 8 nach Kanada und »Das klagende Lied« in die Niederlande.
Neben den großen Konzertbühnen dieser Welt leiht Measha Brueggergosman ihre Stimme, Leidenschaft und Energie Sozial- und Umweltverbänden als Botschafterin für drei internationale Organisationen: der African Medical and Research Foundation (AMREF), Learning Through the Arts und dem World Wildlife Fund (WWF). Ihr Engagement für diese Organisationen führte sie in verschiedene Einsatzgebiete – von Grundschulen in New Brunswick, Kanada, bis zu Flüchtlingslagern in Nord-Uganda.
Justus Zeyen
Geboren in Kiel, nahm Justus Zeyen zunächst Klavierunterricht bei Cord Garben, bevor er in Hannover u. a. bei Karl Engel und Bernhard Ebert studierte.
Konzerte als Solist und Kammermusiker, hauptsächlich aber als Liedpianist, führen Justus Zeyen durch Europa, die USA und Japan. Dabei trat und tritt er u. a. mit Juliane Banse, Dorothea Röschmann, Diana Damrau, Christiane Iven, Measha Brueggergosman, Sibylla Rubens, Siegfried Lorenz, Michael Schade sowie den Chören des Bayerischen, Mittel- und Süddeutschen Rundfunks auf. Es schlossen sich Liederabende und Rundfunkmitschnitte u. a. bei den »Berliner und Wiener Festwochen«, den »Münchner Opernfestspielen«, der Mailänder Scala, dem Theater an der Wien, dem »Schleswig-Holstein Musik Festival«, den »Festwochen Bad Kissingen«, der »Schubertiade Schwarzenberg«, »Mostly Mozart New York«, »Tanglewood Music Festival« und dem »Oregon Bach Festival« an.
Seit ersten gemeinsamen Konzerten beim »Kammermusikfest Lockenhaus« 1994 arbeitet Justus Zeyen regelmäßig mit Thomas Quasthoff zusammen. Sie konzertieren u. a. in der Berliner Philharmonie, Wigmore Hall London, dem Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, in Madrid, Barcelona, Moskau, San Francisco, Boston, Los Angeles oder der Carnegie Hall New York.
Bislang sieben CD-Veröffentlichungen bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft wurden mit mehreren Preisen wie dem »ECHO« Klassik, »Cannes Award«, »Preis der Deutschen Schallplattenkritik« und »Grammy«-Nominierungen ausgezeichnet.
Justus Zeyen unterrichtet an der Musikhochschule Hannover.
Lieder von Richard Strauss, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Henri Duparc, Joaquín Turina u. a.
Einführung mit Ulrich Schardt um 18.15 Uhr im Komponistenfoyer – Eintritt frei
Nach dem Konzert: »meet the artist!«