Konzertinfos
Di. 03.11.2009, 20:00 Uhr
Veranstalter:
Die Veranstaltung fand bereits statt.
MCO Academy
Daniel Harding
Der in Oxford geborene Daniel Harding begann seine Laufbahn als Assistent von Sir Simon Rattle beim City of Birmingham Symphony Orchestra, mit dem er 1994 auch sein Debüt als Dirigent gab. Danach arbeitete er mit Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern, die erst erstmals 1996 bei den Berliner Festspielen dirigierte.
Er ist Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra, Musikdirektor des Swedish Radio Symphony Orchestra und Chefdirigent des Mahler Chamber Orchestra. Zuvor war er als Chefdirigent des norwegischen Trondheim Symphony (1997-2000), als Erster Gastdirigent des schwedischen Norrköping Symphony (1997-2003) und als Musikdirektor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (1997-2003) tätig.
Daniel Harding ist regelmäßig bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden zu Gast, die er unter anderem bei den Salzburger Festspielen 2003 dirigierte, und tritt als Gastdirigent mit den Berliner Philharmonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Orchestra Filarmonica della Scala auf. Außerdem dirigierte er das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre National de Lyon, das Oslo Philharmonic, London Philharmonic, Royal Stockholm Philharmonic, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, das Orchestra of the Age of Enlightenment, das Rotterdam Philharmonic, das Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt und das Orchestre des Champs-Elysées. In den USA und Kanada ist er mit dem Philadelphia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem Chicago, Atlanta, Baltimore, Houston and Toronto Symphony aufgetreten. 2004 gab er mit der Symphonie Nr. 10 von Mahler sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern und hat das Ensemble seither auch bei den Wiener Festwochen und bei Gastspielen in Rom und Salzburg dirigiert.
Daniel Hardings Opernarbeit umfasst Neuinszenierungen von »Così fan tutte« (Inszenierung: Patrice Chéreau), »Don Giovanni« (Inszenierung: Peter Brook), »The Turn of the Screw« (Inszenierung: Luc Bondy), »La Traviata« (Inszenierung: Peter Mussbach) und »Eugen Onegin« (Inszenierung: Irina Brook) beim Festival in Aix-en-Provence sowie Katie Mitchells Inszenierung von »Jenůfa« an der Welsh National Opera. 2002 gab er sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden mit Deborah Warners Produktion von »The Turn of the Screw« und dirigierte an der Bayerischen Staatsoper »Die Entführung aus dem Serail«. Im Dezember 2005 eröffnete Daniel Harding die Saison an der Mailänder Scala, wo er »Idomeneo«dirigierte und damit gleichzeitig sein Debüt an diesem Haus gab. In der Saison 2005/2006 kehrte er für Bergs »Wozzeck«nach Covent Garden zurück und dirigierte »Die Zauberflöte«beim Festival in Aix-en-Provence. Mit diesem Werk gab er auch sein Operndebüt im Theater an der Wien und dirigierte bei den Salzburger Festspielen die Wiener Philharmoniker in »Don Giovanni«. In der Saison 2006/2007 trat er erneut an der Mailänder Scala auf, wo er »Salome«dirigierte, und reiste für »Le nozze di Figaro«zu den Salzburger Festspielen und nach Aix-en-Provence.
Daniel Harding spielt exklusiv für die Deutsche Grammophon ein. Zuvor war er bei Virgin/EMI unter Vertrag, wo er unter anderem die folgenden Aufnahmen veröffentlichte: Symphonie Nr. 4 von Mahler mit dem Mahler Chamber Orchestra; Beethoven-Ouvertüren und die Symphonien Nr. 3 und 4 von Brahms mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen; Mozarts »Don Giovanni« und Brittens »The Turn of the Screw« mit dem Mahler Chamber Orchestra (mit einem »Choc de l'Année 2002«, dem »Grand Prix de l'Académie Charles Cros« und einem Gramophone Award ausgezeichnet); Werke von Lutoslawski mit Solveig Kringelborn und dem Norwegian Chamber Orchestra und Werke von Britten with Ian Bostridge und dem Britten Sinfonia (mit einem »Choc de L'Annee 1998« ausgezeichnet).
2002 verlieh die französische Regierung Daniel Harding den Ehrentitel eines Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres.
Renaud Capuçon
2002 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern unter Bernard Haitink und 2004 beim Boston Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnanyi. Im November 2004 unternahm Renaud Capuçon zusammen mit dem Orchestre de Paris und Christoph Eschenbach eine Tournee durch China, die sich im Februar 2005 in Deutschland fortsetzte. Darüber hinaus hat Renaud Capuçon bereits als Solist folgender namhafter Orchester konzertiert: Orchester des Bayerischen Rundfunks München, Deutsches Symphonie Orchester Berlin, Bamberger Symphoniker, Orchester des Hessischen Rundfunks, des NDR Hamburg und des WDR Köln, Montreal Symphony und Washington National Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau, Danish Royal Orchestra, Swedish Radio Orchestra, Academy of St. Martin in the Fields, Chamber Orchestra of Europe, Firenze Maggio Musicale, Santa Cecilia Rom, Orchestre de la Suisse Romande sowie die Kammerorchester von Lausanne und Zürich. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Marc Albrecht, Christian Arming, Myung-Whun Chung, Thomas Dausgaard, Charles Dutoit, Frans Brüggen, Semyon Bychkov, Vladimir Fedosseyev, Ivan Fischer, Daniel Harding, Philippe Jordan, Emmanuel Krivine, Kurt Masur, Marc Minkowski, Leonard Slatkin, Wolfgang Sawallisch, Hugh Wolff u. a.
Seine besondere Vorliebe für Kammermusik führte ihn u. a. schon mit Martha Argerich, Daniel Barenboim, Elena Bashkirova, Hélène Grimaud, Yefim Bronfman, Myung-Whun Chung, Stephen Kovacevich, Katia und Marielle Labèque, Mikhail Pletnev, Jean-Yves Thibaudet, Vadim Repin, Yuri Bashmet, Truls Mork sowie mit Paul Meyer zusammen. Außerdem sind der Pianist Frank Braley und sein Bruder, der Cellist Gautier Capuçon häufige Kammermusikpartner.
Auch bei internationalen Musikfestivals ist Renaud Capuçon regelmäßig zu Gast, so etwa bei denen von Edinburgh, Berlin, Lockenhaus, Ludwigsburg, des Rheingau, von Schwarzenberg, Jerusalem, Stavanger, Luzern, Verbier, Canarias, San Sebastian, Stresa, Aix-en-Provence, La Roque d’Anthéron, Menton, Saint-Denis, Strasbourg, Tanglewood, Brescia-Bergamo u. a.
Aus seiner umfangreichen Diskographie als Exklusivkünstler für Virgin Classics sind als vielfach ausgezeichnete Einspielungen besonders zu nennen: Kammermusikwerke von Ravel mit seinem Bruder und Frank Braley, Dutilleux' Violinkonzert mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, Brahms' Klaviertrios mit Nicholas Angelich und seinem Bruder, die Violinkonzerte von Mendelssohn und Schumann mit dem Mahler Chamber Orchestra. 2004 wurde Schuberts berühmtes Forellenquintett in Starbesetzung mit Gautier Capuçon, dem Bratschisten Gérard Caussé, dem Pianisten Frank Braley und dem Kontrabassisten Alois Posch veröffentlicht. Die bisher letzte Aufnahme bilden Brahms Sonaten für Violine und Klavier mit Nicholas Angelich.
Renaud Capuçon spielt die Guarneri del Gesù »Panette« von 1721, die zuvor Isaac Stern gehörte und von der Banca Svizzera Italiana für ihn gekauft wurde.
Renaud Capuçon ist seit der Saison 2006/07 4 Jahre lang einer der beiden Exklusivkünstler des KONZERTHAUS DORTMUND.
Ludwig van Beethoven
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Igor Strawinsky
»Le sacre du printemps« (»Das Frühlingsopfer«)
Einführung mit Prof. Dr. Michael Stegemann um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer – Eintritt frei
Nach dem Konzert »meet the orchestra!« im Foyer.
Konzert mit dem Exklusivkünstler des KONZERTHAUS DORTMUND, Renaud Capuçon
Im Rahmen der