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»WechselBar« – Die Klassiklounge im FZWMi. 28.10.2009, 20:00
Tristan und IsoldeFr. 30.10.2009, 20:00
Konzertinfos
Mi. 28.10.2009, 20:00 Uhr
Veranstalter:
Die Veranstaltung fand bereits statt.
Mi. 28.10.2009, 20:00 Uhr
Tonhalle-Orchester Zürich
Mitwirkende: David Zinman (Dirigent), Sabine Meyer (Klarinette)
David Zinman
David Zinman, in New York geboren, erhielt seine Ausbildung zunächst am Oberlin Konservatorium und später an der University of Minnesota, die ihm inzwischen die Ehrendoktorwürde verliehen hat. Während seines Dirigierstudiums am Tanglewood Music Center des Boston Symphony Orchestra wurde Pierre Monteux auf ihn aufmerksam, der ihm die ersten bedeutenden Auftritte u. a. beim London Symphony Orchestra und beim »Holland Festival« vermittelte.
David Zinman war Chefdirigent beim Niederländischen Kammerorchester, beim Rochester Philharmonic Orchestra, bei den Rotterdamer Philharmonikern und beim Baltimore Symphony Orchestra, das sich unter seiner Leitung zu einem der bedeutendsten amerikanischen Orchester entwickelte. Immer wieder dirigiert er die renommierten amerikanischen Orchester und gastiert in Europa regelmäßig bei den großen Orchestern in Berlin, Amsterdam, London, Leipzig und München.
Seit der Saison 1995/96 ist David Zinman Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich, mit dem er äußerst erfolgreiche Tourneen durch Europa, die USA und Asien unternommen und zahlreiche CDs aufgenommen hat. Ihre viel gelobte Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien wurde 1999 mit dem begehrten »Preis der deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Seit 1998 ist David Zinman Künstlerischer Leiter des »Aspen Music Festival«.
Im Mai 2000 wurde David Zinman vom französischen Kulturministerium der Titel eines »Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres« verliehen; 2002 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich geehrt und 2006 mit dem »Theodore Thomas Award«, der alle zwei Jahre von der Conductors Guild verliehen wird. 2008 erhielt er den »MIDEM Classical Award« als »Künstler des Jahres«.
David Zinman war Chefdirigent beim Niederländischen Kammerorchester, beim Rochester Philharmonic Orchestra, bei den Rotterdamer Philharmonikern und beim Baltimore Symphony Orchestra, das sich unter seiner Leitung zu einem der bedeutendsten amerikanischen Orchester entwickelte. Immer wieder dirigiert er die renommierten amerikanischen Orchester und gastiert in Europa regelmäßig bei den großen Orchestern in Berlin, Amsterdam, London, Leipzig und München.
Seit der Saison 1995/96 ist David Zinman Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich, mit dem er äußerst erfolgreiche Tourneen durch Europa, die USA und Asien unternommen und zahlreiche CDs aufgenommen hat. Ihre viel gelobte Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien wurde 1999 mit dem begehrten »Preis der deutschen Schallplattenkritik« ausgezeichnet. Seit 1998 ist David Zinman Künstlerischer Leiter des »Aspen Music Festival«.
Im Mai 2000 wurde David Zinman vom französischen Kulturministerium der Titel eines »Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres« verliehen; 2002 wurde er mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich geehrt und 2006 mit dem »Theodore Thomas Award«, der alle zwei Jahre von der Conductors Guild verliehen wird. 2008 erhielt er den »MIDEM Classical Award« als »Künstler des Jahres«.
Sabine Meyer
Sabine Meyer gehört heute weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.
In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. Seit fast einem Vierteljahrhundert führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, Afrika und Australien, seit zwanzig Jahren ebenso regelmäßig in Japan und den USA.
Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin bei zahlreichen Orchestern im In- und Ausland. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von führenden Orchestern in der Welt engagiert, so von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokio, vom Orchestre de la Suisse Romande, dem Berliner Philharmonischen Orchester, von den Radio Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag und Budapest sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.
Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie dabei vorwiegend Wert auf langfristige, kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, Aloys Kontarsky, Leif Ove Andsnes, Fazil Say, dem Hagen Quartett sowie dem Tokyo String Quartet musiziert.
1983 gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das »Trio di Clarone«. Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire dieses Ensembles. In den letzten Jahren wurde dieses durch außergewöhnliche Programme erweitert, so mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Nach dem erfolgreichen Cross-over-Projekt »Bach 2000« (für EMI eingespielt) steht jetzt auch »Paris Mecanique« mit Musik der 20er Jahre in Paris auf dem Programm. Seit kurzem arbeitet Sabine Meyer mit Paquito D’Rivera zusammen – »Invitacion al Danzon« heißt das neue Projekt. 1988 gründete Sabine Meyer das Bläserensemble Sabine Meyer, in welchem führende Bläsersolisten aus mehreren Ländern zusammenwirken. Das Ensemble gastiert regelmäßig im In- und Ausland mit einem breit gefächerten Repertoire von der Klassik bis zur Avantgarde. In der gemischten Formation Ensemble Collage treffen mit ihr befreundete, hochkarätige Streicher wie Benjamin Schmid, Wolfram Christ und Clemens Hagen auf Sabine Meyer und ihre Bläserkollegen.
Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein – so wurden ihr von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und zahlreichen anderen Komponisten Werke gewidmet. Im Februar 2008 brachte sie das Konzert für zwei Klarinetten von Peter Eötvös zusammen mit ihrem Bruder Wolfgang Meyer zur Uraufführung.
Sabine Meyer gab Meisterkurse in Deutschland, Italien, Österreich, Japan und den USA und wurde 1993 als Professorin an die Hochschule für Musik in Lübeck berufen.
Bei EMI Classics hat Sabine Meyer in den letzten Jahren zahlreiche Einspielungen vorgelegt. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Solokonzerte und Kammermusikwerke der Klarinette. Für ihre exemplarischen Aufnahmen wurde ihr mehrfach der Echo-Preis Klassik verliehen, darunter viermal als Instrumentalistin des Jahres. Zu den ausgezeichneten Aufnahmen zählen die Klarinettenkonzerte von Johann und Carl Stamitz, die Neuaufnahme des Mozartkonzertes mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado sowie Werke Webers, Mendelssohns und Baermans mit der Academy of St. Martin in the Fields.
Auf den drei jüngsten, 2007 veröffentlichten CDs präsentiert sich Sabine Meyer erneut mit hochkarätigen Partnern: Mit Oleg Maisenberg spielte sie französische Duo-Literatur ein, mit Emmanuel Pahud Werke von Nielsen (Konzerte und Kammermusik), und mit ihrem Meisterschüler Julian Biss legte sie eine CD mit Solo- und Doppelkonzerten von Spohr und Krommer vor.
Neben zahlreichen musikalischen Auszeichnungen ist Sabine Meyer Trägerin des »Niedersachsen Preises« sowie des »Brahms-Preises« der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein (2001) und Mitglied der »Akademie der Künste Hamburg«. Im September 2007 wurde ihr der Hauptpreis des »Praetorius Musikpreises Niedersachsen 2007« durch den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, verliehen.
In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. Seit fast einem Vierteljahrhundert führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, Afrika und Australien, seit zwanzig Jahren ebenso regelmäßig in Japan und den USA.
Sabine Meyer feierte Erfolge als Solistin bei zahlreichen Orchestern im In- und Ausland. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von führenden Orchestern in der Welt engagiert, so von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokio, vom Orchestre de la Suisse Romande, dem Berliner Philharmonischen Orchester, von den Radio Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag und Budapest sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.
Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie dabei vorwiegend Wert auf langfristige, kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie mit Künstlern wie Heinrich Schiff, Gidon Kremer, Oleg Maisenberg, Aloys Kontarsky, Leif Ove Andsnes, Fazil Say, dem Hagen Quartett sowie dem Tokyo String Quartet musiziert.
1983 gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das »Trio di Clarone«. Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire dieses Ensembles. In den letzten Jahren wurde dieses durch außergewöhnliche Programme erweitert, so mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Nach dem erfolgreichen Cross-over-Projekt »Bach 2000« (für EMI eingespielt) steht jetzt auch »Paris Mecanique« mit Musik der 20er Jahre in Paris auf dem Programm. Seit kurzem arbeitet Sabine Meyer mit Paquito D’Rivera zusammen – »Invitacion al Danzon« heißt das neue Projekt. 1988 gründete Sabine Meyer das Bläserensemble Sabine Meyer, in welchem führende Bläsersolisten aus mehreren Ländern zusammenwirken. Das Ensemble gastiert regelmäßig im In- und Ausland mit einem breit gefächerten Repertoire von der Klassik bis zur Avantgarde. In der gemischten Formation Ensemble Collage treffen mit ihr befreundete, hochkarätige Streicher wie Benjamin Schmid, Wolfram Christ und Clemens Hagen auf Sabine Meyer und ihre Bläserkollegen.
Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein – so wurden ihr von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und zahlreichen anderen Komponisten Werke gewidmet. Im Februar 2008 brachte sie das Konzert für zwei Klarinetten von Peter Eötvös zusammen mit ihrem Bruder Wolfgang Meyer zur Uraufführung.
Sabine Meyer gab Meisterkurse in Deutschland, Italien, Österreich, Japan und den USA und wurde 1993 als Professorin an die Hochschule für Musik in Lübeck berufen.
Bei EMI Classics hat Sabine Meyer in den letzten Jahren zahlreiche Einspielungen vorgelegt. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Solokonzerte und Kammermusikwerke der Klarinette. Für ihre exemplarischen Aufnahmen wurde ihr mehrfach der Echo-Preis Klassik verliehen, darunter viermal als Instrumentalistin des Jahres. Zu den ausgezeichneten Aufnahmen zählen die Klarinettenkonzerte von Johann und Carl Stamitz, die Neuaufnahme des Mozartkonzertes mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado sowie Werke Webers, Mendelssohns und Baermans mit der Academy of St. Martin in the Fields.
Auf den drei jüngsten, 2007 veröffentlichten CDs präsentiert sich Sabine Meyer erneut mit hochkarätigen Partnern: Mit Oleg Maisenberg spielte sie französische Duo-Literatur ein, mit Emmanuel Pahud Werke von Nielsen (Konzerte und Kammermusik), und mit ihrem Meisterschüler Julian Biss legte sie eine CD mit Solo- und Doppelkonzerten von Spohr und Krommer vor.
Neben zahlreichen musikalischen Auszeichnungen ist Sabine Meyer Trägerin des »Niedersachsen Preises« sowie des »Brahms-Preises« der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein (2001) und Mitglied der »Akademie der Künste Hamburg«. Im September 2007 wurde ihr der Hauptpreis des »Praetorius Musikpreises Niedersachsen 2007« durch den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, verliehen.
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 5 cis-moll