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Neues aus dem Konzerthaus Dortmund

»Das wäre doch etwas für die hörbar.« Diesen Satz hören wir in Besprechungen regelmäßig. Weil nunmal nicht alles in unserem Konzerthaus-Magazin Platz findet, wir Interessantes und Informatives ebenso wie Unterhaltsames und Kurioses rund um das Konzertleben aber dennoch nicht für uns behalten möchten, üben die Kollegen jetzt schon einmal den Satz »Das wäre doch etwas für die Webseite.« Denn hier werden wir in Zukunft kleinere und größere Geschichten rund um das Konzerthaus erzählen.

 

pressekontakt

Dr. Jan Boecker

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T 0231 - 22 696 151
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Bild zu Pop-Abo 2014|15 veröffentlicht

Wir sind es von den klassischen Künstlern gewohnt, Termine zwei-drei Jahre im Voraus zu fixieren – große Orchestertourneen oder besondere Projekte erfordern oftmals noch mehr Vorlauf. Im Pop-Bereich ticken die Uhren etwas anders, weshalb das Pop-Abo bei uns immer eine Sonderstellung einnimmt und nicht mit den anderen Konzerten bereits im April veröffentlicht wird.

 

Doch pünktlich zur Sommerpause steht nun auch das Pop-Abo 2014|15: Vier Acts aus vier Ländern werden wieder Pop-Musik vom Feinsten, abgestimmt auf die wunderbare Konzerthaus-Akustik, zum Besten geben.

 

Dieses Jahr sind im Pop-Abo zu Gast: 

Do 23.10.2014 · Ane Brun

Do 06.11.2014 · Tina Dico

Sa 06.12.2014 · Mighty Oaks

Sa 07.02.2015 · Tindersticks

 

Gleich mal reinhören? Auch kein Problem:

 

 

Wer bereits ein Pop-Abo hat, muss nichts unternehmen: es verlängert sich automatisch. Nur im Falle einer Kündigung müsste diese bis zum 12. September 2014 bei uns eingehen.

Bild zu Spielfreie Zeit im Konzerthaus

An der Universität spricht man offiziell von »vorlesungsfreier Zeit« und nicht von Semesterferien. Auch unsere Sommerpause bedeutet keineswegs, dass im Konzerthaus nicht gearbeitet wird. Wie jeden Sommer sind die technischen Abteilungen im Einsatz, um das Haus bis September wieder in bestem Zustand präsentieren zu können: Ob Maler- und Parkettarbeiten, Wartung der Bühnenmechanik, Austausch von Leuchtmitteln oder Großputz – all das muss während der spielfreien Zeit passieren.

 

Aus diesem Grund bleibt das Stadtfoyer im Juli für den Ticketverkauf geschlossen. Sie erhalten aber natürlich weiterhin Konzertkarten und Abonnements im Ticketing an der Ecke Reinoldistraße / Ludwigstraße, telefonisch (T 0231 - 22696 200) oder hier online.

Bild zu Schulbesuch mit Blick hinter die Linien

Regelmäßige Schulbesuche sind bei den »Jungen Wilden« fester Bestandteil der Reihe. So war auch Anna Prohaska als letzte dieser Saison vor ihrem gestrigen Konzert in einer Dortmunder Schule – ausnahmsweise keine JeKi-Grundschule, sondern im Konrad-Klepping-Berufskolleg. Die nicht ganz leicht-verdauliche Thematik ihres Liederabends »Hinter den Linien 1914|2014« mit Soldatenliedern aus vier Jahrhunderten schien für Grundschüler nicht ganz geeignet. 

 

Die angehenden Industriekaufleute des Berufskollegs hingegen widmeten dem Anlass für einen solchen thematischen Liederabend – der hundertste Jahrestag des Ausbruchs des 1. Weltkriegs – einen ganzen Projekttag. So folgte der Schulbesuch mit Anna Prohaska auf den Besuch der Klasse der Wanderausstellulng »An der Heimatfront« im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

 

Beim Besuch der Sopranistin in der Schule entspann sich dann ein lebendiges Gespräch, in dem Anna Prohaska ihre musikalischen Vorlieben jenseits der Klassik (Metal zum Joggen, Progressive Rock in einer Schüler-Band während ihrer Teenager-Jahre, sonst auch mal Musik aus Renaissance und Frühbarock mit Flöten und Trommeln) und ihre Fußball-Kenntnis thematisierte und sich begeistert zeigte über die außergewöhnlichen Fragen der Schüler.

 

Schon im Vorfeld gestalteten die Schüler eine Koffer-Installation zum Thema »Heimat«, am Abend im Konzerthaus präsentiert wurde und Gegenstände von einer Rolle Badmintonbälle über Nutella bis hin zu Quietscheenten für die Badewanne enthielten. 

Cecilia Bartoli musste heute aus gesundheitlichen Gründen Ihre Teilnahme an den beiden lange erwarteten Aufführungen der »Italiana in Algeri« am kommenden Freitag und Sonntag im Konzerthaus Dortmund absagen.
 
»Nach Erwägung aller Möglichkeiten haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen«, so Intendant Benedikt Stampa, »die beiden Aufführungen abzusagen. So sehr waren die Konzerte auf Cecilia Bartolis Person und ihre Stimme zugeschnitten – es sollte ihr Rollendebüt als Isabella in Gioachino Rossinis Opera buffa sein –, dass eine Aufführung ohne sie nicht denkbar ist. Sie ist untröstlich, dass sie nicht singen kann.«
 
Das Konzerthaus erstattet seinen Kunden den Kartenpreis zurück. Hierfür wird um Kontaktaufnahme mit dem Ticketing unter T 0231 - 22 696 200 gebeten.
 
Zur Pressemitteilung

Bild zu Countdown zum Saisonfinale

Cecilia Bartolis zweites großes Rollendebüt im KONZERTHAUS DORTMUND wird am 27. und 29. Juni die Saison 2013|14 krönen: Nach der Norma wird sie hier erstmals als Isabella in Rossinis L'Italiana in Algeri zu erleben sein. Die Proben dazu beginnen am 15. Juni und wir begleiten den Endspurt hin zum großen Saisonfinale natürlich auch hier. 

 

Noch bevor die ersten Musiker eintreffen, ist bereits ein Instrument angereist: Originalverpackt steht dieser Hammerflügel nun bereits hinter der Bühne und gewöhnt sich an sein Zuhause für die kommenden zwei Wochen.

Etwa 500 Kinder hatten beim zweiten großen JeKi-Tag die Gelegenheit, sich einem großen Publikum zu präsentieren und wichtige Bühnenerfahrung zu sammeln. In Foyerkonzerten und beim großen Abschlusskonzert auf der Konzerthaus-Bühne zeigten sie, was sie schon gelernt haben und wie vielfältig die JeKi-Ensembles sind: Von den Steel Drums der Brechtener Grundschule über die Dortmunder JeKi-Harfen-Schüler bis hin zum 76 Kinder starken Ensemble Kunterbunt der Fröndenberger Grundschule war für jeden Platz.

 

Der Platz war hingegen beim Abschlusskonzert auf der Konzerthaus-Bühne knapp: Mehr als die 150 Kinder, die auf der Bühne mitwirkten, und die 100 Chor-Kinder auf der Empore hätten wohl kaum untergebracht werden können...

 

Doch die Erfahrung, vor großem Publikum im imposanten Konzerthaus-Saal zu spielen, dürfte den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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Wo muss ich hin?
Wichtigstes Medium für den Tag: das Programm mit allen Stationen.

Bild zu Großer JeKi-Tag im Konzerthaus Dortmund

Im vergangenen Jahr gab es zum ersten Mal einen großen JeKi-Tag im Konzerthaus Dortmund, der für leuchtende Kinderaugen und stolze Eltern sorgte. JeKi-Kinder aus dem ganzen Ruhrgebiet traten im Rahmen von kleinen Foyerkonzerten mit ihren Ensembles Kunterbunt oder beim Abschlusskonzert auf der großen Konzerthaus-Bühne auf.

 

Auch in diesem Jahr möchte das Konzerthaus Dortmund an den Erfolg anknüpfen und gemeinsam mit der Stiftung Jedem Kind ein Instrument und der Musikschule Dortmund den kleinen Nachwuchs-Musikern die Möglichkeit bieten, sich unter professionellen Bedingungen einem Publikum zu präsentieren. Der JeKi-Tag soll wieder ein Event für die ganze Familie im Stil eines riesigen Kindergeburtstags sein.

 

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, ab 13 Uhr ist es soweit: Rund 500 JeKi-Kinder aus verschiedenen Ruhrgebietsstädten werden ins Konzerthaus kommen, um für Kinder und Familien Musik zu machen und erste Bühnenerfahrung zu sammeln.

 

Zudem wird es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geben: Es gibt Instrumenten-Ausprobierstationen, Bastelgelegenheiten, eine Klangrallye durchs Haus, eine Verlosung sowie eine Fotoaktion.

 

Highlight ist das große Abschlusskonzert »Auf die Bühne, fertig, los!« um 15:30 Uhr auf der Konzerthausbühne. Rund 300 JeKi-Kinder werden extra für diesen Tag einstudierte Stücke gemeinsam mit dem Publikum singen und spielen – unterstützt von den Blasorchestern »YoungWinds« und »JuniorWinds« der Musikschule Dortmund.

30.04.2014

Allround-Talent

Bild zu Allround-Talent

Das Konzerthaus-Gästebuch offenbart regelmäßig, wie vielfältig begabt unsere Musiker sind: Rolando Villazóns Zeichentalent ist ja kein Geheimnis, begeistert uns jedoch immer wieder – ihn begeisterte offenbar unser Nashorn und das Bier nach dem Konzert...

Das Festival »Heidelberger Frühling«, das jedes Jahr im März / April erstklassige Künstler aus aller Welt in die historische Altstadt am Neckar lockt, bietet seit einiger Zeit im Rahmen einer Konferenz auch Gelegenheit, sich über Entwicklungen im Kulturbetrieb auszutauschen. In diesem Jahr gingen die Experten und Vertreter der Branche der Frage nach, ob der ständige Innovationsdrang, der jedes Jahr neugestaltete Broschüren, ausgetüftelte Programme und kreative Werbemaßnahmen hervorbringt, nicht am Ende vielleicht auch Innovation nur als Etikett verwenden.

 

Auf dieser Tagung saß Konzerthaus-Intendant Benedikt Stampa neben Intendanten anderer renommierter Häuser und Festivals auf dem Podium zu dem Thema Innovation und Verpackung - »Content is king, package is God«? und diskutiert rege, welche Ziele Veranstalter, Agenturen und Labels mit ihren jeweiligen Strategien bei der Präsentation von Musik verfolgen.

 

Auf Twitter war die rege Diskussion zu verfolgen:

 

Die Dortmunder Affinität zum Fußball ist ja längst kein Geheimnis mehr und war auch Thema in der Diskussionsrunde:

 

Doch auch Anspruch und Erfolge damit waren Thema: