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Neues aus dem Konzerthaus Dortmund

»Das wäre doch etwas für die hörbar.« Diesen Satz hören wir in Besprechungen regelmäßig. Weil nunmal nicht alles in unserem Konzerthaus-Magazin Platz findet, wir Interessantes und Informatives ebenso wie Unterhaltsames und Kurioses rund um das Konzertleben aber dennoch nicht für uns behalten möchten, üben die Kollegen jetzt schon einmal den Satz »Das wäre doch etwas für die Webseite.« Denn hier werden wir in Zukunft kleinere und größere Geschichten rund um das Konzerthaus erzählen.

 

pressekontakt

Dr. Jan Boecker

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T 0231 - 22 696 151
E-Mail schreiben

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Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch wir kennen beim Lesen eines Konzertprogramms nicht immer alle Werke. Und manchmal ist man sicher, ein bestimmtes Werk schon einmal gehört zu haben, weiß aber nicht mehr, wie es klang. Bei der Entscheidung für einen Konzertbesuch spielt aber das Programm natürlich eine wichtige Rolle. Deswegen helfen wir auf unserer Website nun mit einem neuen Feature: Mit der Einbindung des kostenlosen Musikstreaming-Dienstes Spotify auf den Veranstaltungsseiten ist es möglich, in ausgewählte Werke gleich reinzuhören – ohne zum Plattenschrank laufen zu müssen oder YouTube zu befragen. 

 

Damit Sie dieses Angebot nutzen können, müssen Sie sich bei Spotify registrieren. Sind Sie einmal registriert, öffnet sich beim Klick auf den Player Spotify im Hintergrund und spielt das entsprechende Werk ab. Da natürlich nicht alle Stücke in Einspielungen mit den Interpreten des jeweiligen Konzerts vorliegen, bleibt der Konzertbesuch natürlich dennoch spannend. 

 

Übrigens haben wir auch einige Höhepunkte der kommenden Saison in einer eigenen Playlist zusammengefasst. In die können Sie hier reinhören:

 

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07.06.2013

Zum Reinschnuppern

Um es gleich vorweg zu nehmen: Auch wir kennen beim Lesen eines Konzertprogramms nicht immer alle Werke. Und manchmal ist man sicher, ein bestimmtes Werk schon einmal gehört zu haben, weiß aber nicht mehr, wie es klang. Bei der Entscheidung für einen Konzertbesuch spielt aber das Programm natürlich eine wichtige Rolle. Deswegen helfen wir auf unserer Website nun mit einem neuen Feature: Mit der Einbindung des kostenlosen Musikstreaming-Dienstes Spotify auf den Veranstaltungsseiten ist es möglich, in ausgewählte Werke gleich reinzuhören – ohne zum Plattenschrank laufen zu müssen oder YouTube zu befragen. 

 

Damit Sie dieses Angebot nutzen können, müssen Sie sich bei Spotify registrieren. Sind Sie einmal registriert, öffnet sich beim Klick auf den Player Spotify im Hintergrund und spielt das entsprechende Werk ab. Da natürlich nicht alle Stücke in Einspielungen mit den Interpreten des jeweiligen Konzerts vorliegen, bleibt der Konzertbesuch natürlich dennoch spannend. 

 

Übrigens haben wir auch einige Höhepunkte der kommenden Saison in einer eigenen Playlist zusammengefasst. In die können Sie hier reinhören:

 

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    [short_text] => Am vergangenen Freitag gab Esa-Pekka Salonen seinen Abschied als Exklusivkünstler mit seinem Londoner Philharmonia Orchestra, das eindeutig Farbe bekannte.
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Am vergangenen Freitag gab Esa-Pekka Salonen seinen Abschied als Exklusivkünstler mit seinem Philharmonia Orchestra, das eindeutig Farbe bekannte. Nach drei Jahren regelmäßiger Dortmund-Besuche war für die Musiker jedenfalls klar, auf Seiten welcher Mannschaft sie am Samstagabend beim Champions-League-Finale stehen würden. Mit einer Ergänzung ihrer Konzertkleidung und einer für Dortmunder eindeutigen Zugabe stellten sich die Londoner klar hinter den BVB.

 

Der Begeisterung nach zu Urteilen, die das gelbe Accessoire bei Facebook fand, sollten wir eine dauerhafte Etablierung als Dortmunder Konzertkleidung in Erwägung ziehen...

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Das Londoner Philharmonia Orchestra spielt zur Unterstützung des BVB vor dem Champions-League-Finale als Zugabe im Konzerthaus Dortmund die BVB-Hymne - auch bekannt als Elgars "Pomp and Circumstances". Leitung: Esa-Pekka Salonen

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Subtile Hinweise im Orchester auf das bevorstehende Großereignis. © Petra Coddington

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Diese Kombination sollten wir in Dortmund künftig als Konzertkleidung fest etablieren... © Petra Coddington

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Esa-Pekka Salonen bedankte sich beim Publikum für drei tolle Jahre als Exklusivkünstler. © Petra Coddington

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Zum Glück ist es kein Abschied auf lange Zeit: Zur Saisoneröffnung 2013|14 kehrt Esa-Pekka Salonen schon zurück. © Petra Coddington

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Im Hintergrund hat sich noch ein Fanbekenntnis eingeschlichen...

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27.05.2013

Abschied in schwarz-gelb

Am vergangenen Freitag gab Esa-Pekka Salonen seinen Abschied als Exklusivkünstler mit seinem Philharmonia Orchestra, das eindeutig Farbe bekannte. Nach drei Jahren regelmäßiger Dortmund-Besuche war für die Musiker jedenfalls klar, auf Seiten welcher Mannschaft sie am Samstagabend beim Champions-League-Finale stehen würden. Mit einer Ergänzung ihrer Konzertkleidung und einer für Dortmunder eindeutigen Zugabe stellten sich die Londoner klar hinter den BVB.

 

Der Begeisterung nach zu Urteilen, die das gelbe Accessoire bei Facebook fand, sollten wir eine dauerhafte Etablierung als Dortmunder Konzertkleidung in Erwägung ziehen...

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Philharmonia Orchestra unterstützt BVB
Das Londoner Philharmonia Orchestra spielt zur Unterstützung des BVB vor dem Champions-League-Finale als Zugabe im Konzerthaus Dortmund die BVB-Hymne - auch bekannt als Elgars "Pomp and Circumstances". Leitung: Esa-Pekka Salonen

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    [headline] => Auftakt zur Zeitinsel Anoushka Shankar Project
    [short_text] => Die erste weltmusikalische Zeitinsel führt von Indien über Spanien bis nach London und vereint musikalische Einflüsse höchst unterschiedlicher Stile und Epochen. Federführend dabei ist die Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar, die dafür befreundete Musiker und Künstler mitbringt.
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Die erste weltmusikalische Zeitinsel führt von Indien über Spanien bis nach London und vereint musikalische Einflüsse höchst unterschiedlicher Stile und Epochen. Federführend dabei ist die Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar, die dafür befreundete Musiker und Künstler mitbringt.

 

Gestern Abend konnten wir bei der Generalprobe zu »Svatantrya« einen ersten Blick auf das Programm des ersten Zeitinsel-Abends erhaschen, der Musik, Tanz und Puppenspiel zusammenführt. Svatantrya bezeichnet den freien Willen, die Unabhängigkeit und die Kraft, etwas zu schaffen. Diesem Gedanken huldigen die Musiker und Darsteller in vielfältigen Formen. Der indische Tanzstil Bhatanatyam trifft auf klassische europäische Tanztradition, die Puppen und ihr Schattenspiel auf riesigen Seidenschals illustrieren ein indisches Märchen und die große Virtuosität der Musiker um Anoushka Shankar lassen keinen Zweifel an der Fähigkeit dieser Künstler, frei und unabhängig etwas zu erschaffen. 

 

Nun freuen wir uns auf den Auftakt zur zweiten Zeitinsel der Saison 2012|13 heute Abend und drei weitere Konzerte, die ebenfalls in vielfältiger Weise unterschiedliche musikalische und kulturelle Traditionen miteinander in Kontakt treten lassen.

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»Svatantrya« ist eine Hymne an die Freiheit, u. a. dargestellt durch die Bewegungen der Tänzer. © Petra Coddington

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Die Tänzerin Mythili Prakash steht an diesem Abend für die indische Tanztradition Bharatanatyam. © Petra Coddington

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Große Seidenschals dienen als Projektionsflächen und Schattenwände. © Petra Coddington

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Die Norwegerin Guro Schia mit ihrer klassischen europäischen Tanzausbildung ist Mythili Prakashs Gegenüber. © Petra Coddington

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In atemberaubender Geschwindigkeit saust Anoushka Shankar auf dem Hals ihrer Sitar auf und ab. © Petra Coddington

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So unterschiedlich die Bewegungssprache der beiden Tänzerinnen ist, schaffen sie immer wieder Gemeinsamkeiten. © Petra Coddington

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Mit ihren Bewegungen illustrierten die Tänzerinnen Guro Schia und Mythili Prakash das indische Märchen von Königin Draupadi. © Ursula Kaufmann

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Sitar-Vituosin Anoushka Shankar © Ursula Kaufmann

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17.04.2013

Auftakt zur Zeitinsel Anoushka Shankar Project

Die erste weltmusikalische Zeitinsel führt von Indien über Spanien bis nach London und vereint musikalische Einflüsse höchst unterschiedlicher Stile und Epochen. Federführend dabei ist die Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar, die dafür befreundete Musiker und Künstler mitbringt.

 

Gestern Abend konnten wir bei der Generalprobe zu »Svatantrya« einen ersten Blick auf das Programm des ersten Zeitinsel-Abends erhaschen, der Musik, Tanz und Puppenspiel zusammenführt. Svatantrya bezeichnet den freien Willen, die Unabhängigkeit und die Kraft, etwas zu schaffen. Diesem Gedanken huldigen die Musiker und Darsteller in vielfältigen Formen. Der indische Tanzstil Bhatanatyam trifft auf klassische europäische Tanztradition, die Puppen und ihr Schattenspiel auf riesigen Seidenschals illustrieren ein indisches Märchen und die große Virtuosität der Musiker um Anoushka Shankar lassen keinen Zweifel an der Fähigkeit dieser Künstler, frei und unabhängig etwas zu erschaffen. 

 

Nun freuen wir uns auf den Auftakt zur zweiten Zeitinsel der Saison 2012|13 heute Abend und drei weitere Konzerte, die ebenfalls in vielfältiger Weise unterschiedliche musikalische und kulturelle Traditionen miteinander in Kontakt treten lassen.

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Entdeckung
»Svatantrya« ist eine Hymne an die Freiheit, u. a. dargestellt durch die Bewegungen der Tänzer. © Petra Coddington

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Im vergangenen Jahr unternahm das Konzerthaus eine symbolische Reise um die Musiker der Titanic stellvertretend für alle aufopfernden Künstler zu ehren. Nun ist die Geige des Bandleaders Wallace Hartley nach Jahren der sorgfältigen Prüfung identifiziert worden.

 

Die englische Zeitung Daily Telegraph berichtet, das Instrument, das 2006 auf einem Speicher gefunden wurde, konnte nun zweifellos dem Geiger zugeordnet werden, der in der Unglücksnacht 1912 mit seinen Kollegen an Deck des Dampfers spielte, bis ihnen der Atlantik um die Füße schwappte. Überlieferungen der Überlebenden zufolge, war das letzte Stück, das die achtköpfige Kapelle vor dem Untergang spielte, der Choral »Näher, mein Gott, zu dir«, den auch die Musiker, mit denen wir zum 100. Jahrestag des Untergangs vor Ort waren, spielten.

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15.03.2013

Instrument mit Tiefgang

Im vergangenen Jahr unternahm das Konzerthaus eine symbolische Reise um die Musiker der Titanic stellvertretend für alle aufopfernden Künstler zu ehren. Nun ist die Geige des Bandleaders Wallace Hartley nach Jahren der sorgfältigen Prüfung identifiziert worden.

 

Die englische Zeitung Daily Telegraph berichtet, das Instrument, das 2006 auf einem Speicher gefunden wurde, konnte nun zweifellos dem Geiger zugeordnet werden, der in der Unglücksnacht 1912 mit seinen Kollegen an Deck des Dampfers spielte, bis ihnen der Atlantik um die Füße schwappte. Überlieferungen der Überlebenden zufolge, war das letzte Stück, das die achtköpfige Kapelle vor dem Untergang spielte, der Choral »Näher, mein Gott, zu dir«, den auch die Musiker, mit denen wir zum 100. Jahrestag des Untergangs vor Ort waren, spielten.

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    [short_text] => Schon zum zweiten Mal traf die Klasse 6.3 der Gesamtschule Scharnhorst auf Musiker des MCO. Ihre Eindrücke der »Symphonie fantastique« hielten sie anschließend in Bildern fest.
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Das erste Mal hatten die Schüler der Klasse 6.3 der Gesamtschule Scharnhorst im vergangenen Sommer Konzerthaus-Luft geschnuppert, als sie hierher kamen, um die große Orgel zu besichtigen. Seitdem haben wir mit ihnen einen richtigen Fanclub gewonnen, der insbesondere nach Begegnungen mit Musikern des Mahler Chamber Orchestra im Dezember ganz Feuer und Flamme war. 

 

Damals hatten die Geigerin Paulien Holthuis und der Posaunist Tony Randall die Schüler in ihrem Klassenraum besucht, bevor die Schüler in Essen eine Probe des Orchesters anhörten, bei der sie sogar inmitten der Musiker auf der Bühne Platz nehmen durften. Nach dem abschließenden Konzertbesuch im KONZERTHAUS DORTMUND waren die Kids dann echte Orchesterexperten.  

 

Klare Sache also, dass wir sie jetzt wieder einluden, als das MCO zur MCO Academy erneut nach Dortmund kam. Und die Schüler mussten auch nicht lange überlegen, sondern kamen erneut fast vollzählig zum Konzert. Wie sie die »Symphonie fantastique von Berlioz wahrgenommen haben, haben sie anschließend in Gemälden auf Papier gebracht. Wir freuen uns sehr über diese Bildergalerie und hoffen, die Klasse auch in Zukunft noch oft im Konzerthaus zu sehen!

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07.03.2013

Eingefleischte MCO-Fans

Das erste Mal hatten die Schüler der Klasse 6.3 der Gesamtschule Scharnhorst im vergangenen Sommer Konzerthaus-Luft geschnuppert, als sie hierher kamen, um die große Orgel zu besichtigen. Seitdem haben wir mit ihnen einen richtigen Fanclub gewonnen, der insbesondere nach Begegnungen mit Musikern des Mahler Chamber Orchestra im Dezember ganz Feuer und Flamme war. 

 

Damals hatten die Geigerin Paulien Holthuis und der Posaunist Tony Randall die Schüler in ihrem Klassenraum besucht, bevor die Schüler in Essen eine Probe des Orchesters anhörten, bei der sie sogar inmitten der Musiker auf der Bühne Platz nehmen durften. Nach dem abschließenden Konzertbesuch im KONZERTHAUS DORTMUND waren die Kids dann echte Orchesterexperten.  

 

Klare Sache also, dass wir sie jetzt wieder einluden, als das MCO zur MCO Academy erneut nach Dortmund kam. Und die Schüler mussten auch nicht lange überlegen, sondern kamen erneut fast vollzählig zum Konzert. Wie sie die »Symphonie fantastique von Berlioz wahrgenommen haben, haben sie anschließend in Gemälden auf Papier gebracht. Wir freuen uns sehr über diese Bildergalerie und hoffen, die Klasse auch in Zukunft noch oft im Konzerthaus zu sehen!

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Zwei Konzerte mit dem Mahler Chamber Orchestra in dieser Saison boten bereits zwei Schulklassen die Möglichkeit, einzelne Musiker, das Orchester, das Konzerthaus und natürlich erstklassige Musik hautnah zu erleben. Nach den beiden Probenphasen in der Philharmonie Essen freuen wir uns nun, das MCO mit den Proben zur MCO Academy wieder in Dortmund zu haben und in diesem Fall ein noch umfangreicheres Schulprojekt anbieten zu können.

 

Zwei Klassen im Berufsgrundschuljahr des Konrad-Klepping-Berufskolleg begegnen in diesen Tagen in mehreren Etappen Studentinnen  des Orchesterzentrum|NRW, die in diesem Jahr das Probespiel zu MCO Academy bestanden haben, Musikern des MCO, besuchen Einzelstimmcoachings und Tutti-Proben und abschließend das Konzert.

 

Den Auftakt zu dieser intensiven Woche rund um den Beruf des Orchestermusikers machten am Dienstag die zwei Cellistinnen Anna Stuart und Christiane Backhaus, die von der MCO Academy berichteten und die Fragen der Schüler beantworteten. Und Fragen gab es genug. Von »Wie lange übt ihr am Tag?« über »Wie lange studiert ihr schon?« und »Was hört ihr privat? Mögt ihr Jazz?« bis »Wie schwer ist ein Cello?«. Die Antworten waren für die Schüler manchmal überraschend. So zum Beispiel, als Anna Stuart erzählte, dass sie ein Cello aus dem 18. Jahrhundert spielt, und besonders diese alten Instrumente sehr wertvoll sind und über eine Million Euro kosten können. Neben den vielen Antworten gaben die Musikerinnen auch eine Kostprobe ihres Könnens. Im Gegenzug erzählten die Schüler von ihren musikalischen Erfahrungen und beruflichen Zielen. Am Ende gab es für die beiden Cellistinnen noch ein schönes Kompliment: Die Frage, ob sie nicht noch mehr vorspielen könnten. Damit haben die beiden die Schüler aber auf nächste Woche vertröstet. Dann werden die einer Streicher- und einer Tutti-Probe  des Mahler Chamber Orchestra beiwohnen. Dazwischen werden wiederum zwei Mitglieder des MCO beide Klassen erneut in der Schule besuchen.

 

Zum Abschluss der intensiven Begegnungswoche mit dem MCO können die Schüler dann das Konzert mit einem Cello-Konzert von Henri Dutilleux und der »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz am 22. Februar besuchen.

 

 

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13.02.2013

Intensive Orchester-Begegnungen

Bild zu Intensive Orchester-Begegnungen

Zwei Konzerte mit dem Mahler Chamber Orchestra in dieser Saison boten bereits zwei Schulklassen die Möglichkeit, einzelne Musiker, das Orchester, das Konzerthaus und natürlich erstklassige Musik hautnah zu erleben. Nach den beiden Probenphasen in der Philharmonie Essen freuen wir uns nun, das MCO mit den Proben zur MCO Academy wieder in Dortmund zu haben und in diesem Fall ein noch umfangreicheres Schulprojekt anbieten zu können.

 

Zwei Klassen im Berufsgrundschuljahr des Konrad-Klepping-Berufskolleg begegnen in diesen Tagen in mehreren Etappen Studentinnen  des Orchesterzentrum|NRW, die in diesem Jahr das Probespiel zu MCO Academy bestanden haben, Musikern des MCO, besuchen Einzelstimmcoachings und Tutti-Proben und abschließend das Konzert.

 

Den Auftakt zu dieser intensiven Woche rund um den Beruf des Orchestermusikers machten am Dienstag die zwei Cellistinnen Anna Stuart und Christiane Backhaus, die von der MCO Academy berichteten und die Fragen der Schüler beantworteten. Und Fragen gab es genug. Von »Wie lange übt ihr am Tag?« über »Wie lange studiert ihr schon?« und »Was hört ihr privat? Mögt ihr Jazz?« bis »Wie schwer ist ein Cello?«. Die Antworten waren für die Schüler manchmal überraschend. So zum Beispiel, als Anna Stuart erzählte, dass sie ein Cello aus dem 18. Jahrhundert spielt, und besonders diese alten Instrumente sehr wertvoll sind und über eine Million Euro kosten können. Neben den vielen Antworten gaben die Musikerinnen auch eine Kostprobe ihres Könnens. Im Gegenzug erzählten die Schüler von ihren musikalischen Erfahrungen und beruflichen Zielen. Am Ende gab es für die beiden Cellistinnen noch ein schönes Kompliment: Die Frage, ob sie nicht noch mehr vorspielen könnten. Damit haben die beiden die Schüler aber auf nächste Woche vertröstet. Dann werden die einer Streicher- und einer Tutti-Probe  des Mahler Chamber Orchestra beiwohnen. Dazwischen werden wiederum zwei Mitglieder des MCO beide Klassen erneut in der Schule besuchen.

 

Zum Abschluss der intensiven Begegnungswoche mit dem MCO können die Schüler dann das Konzert mit einem Cello-Konzert von Henri Dutilleux und der »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz am 22. Februar besuchen.

 

 

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»Laden Sie uns mal wieder ein?« hatten die Schüler der Gesamtschule Scharnhorst gefragt, als sie im September die Hauptprobe zu den »Carmina Burana« besuchten und die mitwirkenden Musiker befragen konnten. Nun gab es die Gelegenheit dazu: Mit Musikern des Mahler Chamber Orchestra besuchen wir in dieser Saison vor jedem Konzert eine Dortmunder Schule und laden die Schüler zum Gegenbesuch in die Probe ein. Dabei bewegten diese und andere Fragen die Schüler:

 

»Woher kommt die Posaune und wer hat sie erfunden?« (Zugegebenermaßen eine schwierige Frage, auf die wir die Antwort nachliefern mussten.)

 

»Wieviel kostet Ihre Geige?« (Interessanterweise in diesem speziellen Fall weniger als der Bogen.)

 

»Wieso bewegen Sie sich so komisch?« (Gegenfrage: »Wieso findest du das komisch?«)

 

Dies sind natürlich nur einige der Fragen, die die 6.-Klässler der Gesamtschule Scharnhorst gestern und heute an die beiden MCO-Musiker Tony Randall (Posaune) und Paulien Holthuis (Geige) sowie den Dirigenten des Projekts, Andrés Orozco-Estrada hatten. 

 

Schon beim Schulbesuch war die Klasse fasziniert von den beiden Instrumentalisten, aber beim Probenbesuch in der Philharmonie Essen kamen die Schüler aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Auf Sitzkissen durften sie mitten im Orchester Platz nehmen und von dort aus dem Probengeschehen folgen. Jede freie Fläche wurde so von Schülern in Beschlag genommen und jeder wird andere Beobachtungen gemacht haben – was die Hornisten mit dem Kondenswasser aus ihren Instrumenten machen, wie groß so ein Kontrabass ist, dass die Paukenschläge richtig in den Magen fahren, wenn man unmittelbar davor sitzt und dass eine Gruppe Geigen sich ähnlich verhalten kann wie eine Horde Sechstklässler... 

 

Seine Probenpause opferte Dirigent Andrés Orozco-Estrada dann sogar noch, um den Schülern ihre brennendsten Fragen zu beantworten, nachdem er schon zwischendurch nach einer scherzhaften Bemerkung gefragt worden war, ob er Dirigent oder Comedian sei (Antwort: manchmal beides...) und ob es eigentlich Noten für das gibt, was ein Dirigent zu schlagen hat. Nachdem dann noch geklärt war, wie man Dirigent wird, was die Bewegungen bedeuten und ob das Orchester auch ohne Dirigenten spielen könnte, traten die Schüler wieder den Heimweg an.

 

Den krönenden Abschluss dieser hautnahen Orchester-Erfahrung bildet am Freitagabend das Konzert des Mahler Chamber Orchestra mit dem WDR Rundfunkchor und dem NDR Chor im KONZERTHAUS DORTMUND, bei dem Mendelssohns »Lobgesang« auf dem Programm steht. 

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Zu Projektbeginn besuchten Posaunist Tony Randall und Geigerin Paulien Holthuis die 6.-Klässler in der Schule.

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Zielstrebig setzte sich Mehmet vor Kontrabassisten Burak und befragte ihn während der Probe hin und wieder. 

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04.12.2012

Sind Sie Dirigent oder Comedian?

»Laden Sie uns mal wieder ein?« hatten die Schüler der Gesamtschule Scharnhorst gefragt, als sie im September die Hauptprobe zu den »Carmina Burana« besuchten und die mitwirkenden Musiker befragen konnten. Nun gab es die Gelegenheit dazu: Mit Musikern des Mahler Chamber Orchestra besuchen wir in dieser Saison vor jedem Konzert eine Dortmunder Schule und laden die Schüler zum Gegenbesuch in die Probe ein. Dabei bewegten diese und andere Fragen die Schüler:

 

»Woher kommt die Posaune und wer hat sie erfunden?« (Zugegebenermaßen eine schwierige Frage, auf die wir die Antwort nachliefern mussten.)

 

»Wieviel kostet Ihre Geige?« (Interessanterweise in diesem speziellen Fall weniger als der Bogen.)

 

»Wieso bewegen Sie sich so komisch?« (Gegenfrage: »Wieso findest du das komisch?«)

 

Dies sind natürlich nur einige der Fragen, die die 6.-Klässler der Gesamtschule Scharnhorst gestern und heute an die beiden MCO-Musiker Tony Randall (Posaune) und Paulien Holthuis (Geige) sowie den Dirigenten des Projekts, Andrés Orozco-Estrada hatten. 

 

Schon beim Schulbesuch war die Klasse fasziniert von den beiden Instrumentalisten, aber beim Probenbesuch in der Philharmonie Essen kamen die Schüler aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Auf Sitzkissen durften sie mitten im Orchester Platz nehmen und von dort aus dem Probengeschehen folgen. Jede freie Fläche wurde so von Schülern in Beschlag genommen und jeder wird andere Beobachtungen gemacht haben – was die Hornisten mit dem Kondenswasser aus ihren Instrumenten machen, wie groß so ein Kontrabass ist, dass die Paukenschläge richtig in den Magen fahren, wenn man unmittelbar davor sitzt und dass eine Gruppe Geigen sich ähnlich verhalten kann wie eine Horde Sechstklässler... 

 

Seine Probenpause opferte Dirigent Andrés Orozco-Estrada dann sogar noch, um den Schülern ihre brennendsten Fragen zu beantworten, nachdem er schon zwischendurch nach einer scherzhaften Bemerkung gefragt worden war, ob er Dirigent oder Comedian sei (Antwort: manchmal beides...) und ob es eigentlich Noten für das gibt, was ein Dirigent zu schlagen hat. Nachdem dann noch geklärt war, wie man Dirigent wird, was die Bewegungen bedeuten und ob das Orchester auch ohne Dirigenten spielen könnte, traten die Schüler wieder den Heimweg an.

 

Den krönenden Abschluss dieser hautnahen Orchester-Erfahrung bildet am Freitagabend das Konzert des Mahler Chamber Orchestra mit dem WDR Rundfunkchor und dem NDR Chor im KONZERTHAUS DORTMUND, bei dem Mendelssohns »Lobgesang« auf dem Programm steht. 

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Zu Gast in der Gesamtschule Scharnhorst
Zu Projektbeginn besuchten Posaunist Tony Randall und Geigerin Paulien Holthuis die 6.-Klässler in der Schule.

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Zur fünften Probe unseres Laienchorprojekts »Dortmund singt... Bach« hatte sich hoher Besuch angekündigt: Die »WDR Lokalzeit« wollte sehen und hören, wie sich die gut 30 Teilnehmer schlagen, die im Vorfeld der Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium mit Thomas Hengelbrock und seinen Balthasar-Neumann-Ensembles selbst Ausschnitte aus dem Oratorium singen lernen. Und nachdem ja schon seit einigen Wochen geprobt wird, klang das schon sehr gut – auch der Dirigent Joachim Gerbens ist sehr zufrieden mit der bunt gemischten Truppe, der alte Chorhasen ebenso wie Sänger-Neulinge angehören. 

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19.11.2012

Live aus dem Orchesterprobenraum

Bild zu Live aus dem Orchesterprobenraum

Zur fünften Probe unseres Laienchorprojekts »Dortmund singt... Bach« hatte sich hoher Besuch angekündigt: Die »WDR Lokalzeit« wollte sehen und hören, wie sich die gut 30 Teilnehmer schlagen, die im Vorfeld der Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium mit Thomas Hengelbrock und seinen Balthasar-Neumann-Ensembles selbst Ausschnitte aus dem Oratorium singen lernen. Und nachdem ja schon seit einigen Wochen geprobt wird, klang das schon sehr gut – auch der Dirigent Joachim Gerbens ist sehr zufrieden mit der bunt gemischten Truppe, der alte Chorhasen ebenso wie Sänger-Neulinge angehören. 

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Das KONZERTHAUS DORTMUND pflegt schon seit einigen Jahren eine fruchtbare Kooperation mit dem Konrad-Klepping-Berufskolleg – in den vergangenen Jahren im Rahmen der Reihe »Junge Wilde«, die seit dieser Saison Grundschulen besuchen. Da trifft es sich gut, dass wir mit dem Mahler Chamber Orchestra ein aufgeschlossenes und flexibles Residenzorchester haben, das sich gerne bereit erklärt hat, seine Probenphasen auch dazu zu nutzen, Dortmunder Schülern seine Welt – das Leben auf Tour, als Orchestermusiker und die klassische Musik überhaupt – näher zu bringen.

 

Den Auftakt machten nun der Klarinettist Jaan Bossier und der Bratscher Florent Bremond, die vor dem Probenauftakt in Essen eine Klasse im Berufsgrundschuljahr trafen. Beide Musiker haben bei den Schülerinnen und Schülern einen starken Eindruck hinterlassen: »Sie sind ganz besondere Menschen!« resümierte ein Schüler im Gespräch mit den Instrumentalisten. Florent und Jaan spielten ein altes jüdisches Liebeslied und den Schülerinnen und Schülern, die sich mit Teamwork in kaufmännischen Berufen beschäftigen, fiel gleich auf, dass die Musiker Teamwork betreiben fast ohne einander anzusehen oder zu sprechen: »Ich kann Ihre Körpersprache lesen«, erkannte ein Schüler. Und für einen anderen ging ein Traum in Erfüllung: Er testete seine Führungsqualitäten als Dirigent der beiden Musiker und war ganz fasziniert, dass er mit seinen Bewegungen ihr Spiel tatsächlich beeinflussen konnte. Im Anschluss fuhren viele der Schüler mit den Musikern in die Philharmonie Essen und übten sich im Träumen und Stillsein während der ersten Orchesterprobe des MCO mit Marc Minkowski. Fazit der Schüler danach: »Ich war voll in einem anderen Film!«

 

Auf diesen Film dürfen sich auch die Besucher des Konzerts am kommenden Sonntag mit der Schauspielmusik zu »Peer Gynt« freuen!

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Jaan Bossier und Florent Bremond spielen ein jiddisches Volkslied.

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04.10.2012

Einblick in fremde Welten

Das KONZERTHAUS DORTMUND pflegt schon seit einigen Jahren eine fruchtbare Kooperation mit dem Konrad-Klepping-Berufskolleg – in den vergangenen Jahren im Rahmen der Reihe »Junge Wilde«, die seit dieser Saison Grundschulen besuchen. Da trifft es sich gut, dass wir mit dem Mahler Chamber Orchestra ein aufgeschlossenes und flexibles Residenzorchester haben, das sich gerne bereit erklärt hat, seine Probenphasen auch dazu zu nutzen, Dortmunder Schülern seine Welt – das Leben auf Tour, als Orchestermusiker und die klassische Musik überhaupt – näher zu bringen.

 

Den Auftakt machten nun der Klarinettist Jaan Bossier und der Bratscher Florent Bremond, die vor dem Probenauftakt in Essen eine Klasse im Berufsgrundschuljahr trafen. Beide Musiker haben bei den Schülerinnen und Schülern einen starken Eindruck hinterlassen: »Sie sind ganz besondere Menschen!« resümierte ein Schüler im Gespräch mit den Instrumentalisten. Florent und Jaan spielten ein altes jüdisches Liebeslied und den Schülerinnen und Schülern, die sich mit Teamwork in kaufmännischen Berufen beschäftigen, fiel gleich auf, dass die Musiker Teamwork betreiben fast ohne einander anzusehen oder zu sprechen: »Ich kann Ihre Körpersprache lesen«, erkannte ein Schüler. Und für einen anderen ging ein Traum in Erfüllung: Er testete seine Führungsqualitäten als Dirigent der beiden Musiker und war ganz fasziniert, dass er mit seinen Bewegungen ihr Spiel tatsächlich beeinflussen konnte. Im Anschluss fuhren viele der Schüler mit den Musikern in die Philharmonie Essen und übten sich im Träumen und Stillsein während der ersten Orchesterprobe des MCO mit Marc Minkowski. Fazit der Schüler danach: »Ich war voll in einem anderen Film!«

 

Auf diesen Film dürfen sich auch die Besucher des Konzerts am kommenden Sonntag mit der Schauspielmusik zu »Peer Gynt« freuen!

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Musikalische Vorstellung
Jaan Bossier und Florent Bremond spielen ein jiddisches Volkslied.

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Mit nachbarschaftlichem Gruß aus Bochum gratuliere ich Dortmund herzlich, weil es dort seit zehn Jahren das gibt, was meine Heimatstadt erst noch bekommen soll:  Ein Haus ausdrücklich für die Musik, einen gebauten musikalischen Mittelpunkt in der Stadt und für die Stadt.

 

Das Dortmunder Haus, das ich aus vielen eindrucksvollen Konzerten gut kenne, besticht schon äußerlich mit seiner funktionalen Architektur,  aber mindestens ebenso durch die klare Raumgestaltung im Inneren und die brillante Akustik. Für mich gehört der Bau zu den gelungenen Beispielen moderner Konzerthausarchitektur. Allerdings: Eine schöne Hülle allein reicht natürlich nicht. Gerade in einem Haus der Musik kommt es entscheidend auf den Inhalt an. Auch in dieser Beziehung fällt das Dortmunder Konzerthaus mit einem klugen Konzept und innovativer Programmgestaltung auf. Musikalisch wird hier quantitativ und qualitativ viel geboten – und das lässt nicht nur die Bürger der Stadt ins Haus strömen, sondern zieht auch Besucher von weit darüber hinaus an, vor allem aber Orchester, Dirigenten und Solisten mit Weltruf, die besonders gern in diesem Hause auftreten.

 

Dortmund hat das Konzerthaus, Essen die Philharmonie, Bochum bekommt seine Symphonie und auch in anderen Städten sind ebenfalls Konzerthäuser in Planung oder im Bau. Das mag den einen oder anderen in Erstaunen versetzen, schließlich haben die technischen Wiedergabemöglichkeiten von Musik höchstes Niveau erreicht. Musik ist – dank CD, MP3 und Internet – praktisch überall und jederzeit verfügbar. Warum also noch Konzertsäle? Weil eine noch so gute Konserve das Live-Erlebnis nicht ersetzen kann, weil es ein tiefes Bedürfnis nach dem Musikerlebnis in Gemeinschaft gibt, nach dem Miterleben, wenn Menschen für Menschen Musik machen – direkt, unmittelbar, einmalig. Es sind die Konzertsäle, in denen man sich an Musik begeistern und für Musik begeistern lassen kann. In Dortmund kann man dies seit zehn Jahren Abend für Abend immer wieder neu erleben. In diesem Sinne Kompliment für zehn erfolgreiche Jahre und alles Gute für die zweite Dekade!

 

Prof. Dr. Norbert Lammert

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07.09.2012

Grußwort zum Jubiläum »10 Jahre KONZERTHAUS DORTMUND«

 

Mit nachbarschaftlichem Gruß aus Bochum gratuliere ich Dortmund herzlich, weil es dort seit zehn Jahren das gibt, was meine Heimatstadt erst noch bekommen soll:  Ein Haus ausdrücklich für die Musik, einen gebauten musikalischen Mittelpunkt in der Stadt und für die Stadt.

 

Das Dortmunder Haus, das ich aus vielen eindrucksvollen Konzerten gut kenne, besticht schon äußerlich mit seiner funktionalen Architektur,  aber mindestens ebenso durch die klare Raumgestaltung im Inneren und die brillante Akustik. Für mich gehört der Bau zu den gelungenen Beispielen moderner Konzerthausarchitektur. Allerdings: Eine schöne Hülle allein reicht natürlich nicht. Gerade in einem Haus der Musik kommt es entscheidend auf den Inhalt an. Auch in dieser Beziehung fällt das Dortmunder Konzerthaus mit einem klugen Konzept und innovativer Programmgestaltung auf. Musikalisch wird hier quantitativ und qualitativ viel geboten – und das lässt nicht nur die Bürger der Stadt ins Haus strömen, sondern zieht auch Besucher von weit darüber hinaus an, vor allem aber Orchester, Dirigenten und Solisten mit Weltruf, die besonders gern in diesem Hause auftreten.

 

Dortmund hat das Konzerthaus, Essen die Philharmonie, Bochum bekommt seine Symphonie und auch in anderen Städten sind ebenfalls Konzerthäuser in Planung oder im Bau. Das mag den einen oder anderen in Erstaunen versetzen, schließlich haben die technischen Wiedergabemöglichkeiten von Musik höchstes Niveau erreicht. Musik ist – dank CD, MP3 und Internet – praktisch überall und jederzeit verfügbar. Warum also noch Konzertsäle? Weil eine noch so gute Konserve das Live-Erlebnis nicht ersetzen kann, weil es ein tiefes Bedürfnis nach dem Musikerlebnis in Gemeinschaft gibt, nach dem Miterleben, wenn Menschen für Menschen Musik machen – direkt, unmittelbar, einmalig. Es sind die Konzertsäle, in denen man sich an Musik begeistern und für Musik begeistern lassen kann. In Dortmund kann man dies seit zehn Jahren Abend für Abend immer wieder neu erleben. In diesem Sinne Kompliment für zehn erfolgreiche Jahre und alles Gute für die zweite Dekade!

 

Prof. Dr. Norbert Lammert