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<title>Konzerthaus Dortmund</title>
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<description>Konzerthaus Dortmund - RSS - NEWS</description>
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<pubDate>1337207249</pubDate>
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 <item>
 <title>»Eine Frank Zappa-Zeitinsel wäre toll.«</title>
 <pubDate>16.04.2012</pubDate>
 <description>
 <img src="/page/MediaLib/images/Medien_News/IMG_0498y.jpg"></img>
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo; &amp;ndash; sich Zeit nehmen um sich intensiv mit Musik auseinanderszusetzen. Zusammenh&amp;auml;nge und Hintergr&amp;uuml;nde zu einem Komponisten, Thema oder Interpreten zu h&amp;ouml;ren, zu erfahren, zu verstehen. Dieser Idee verpflichtet, widmete das KONZERTHAUS DORTMUND bereits den Komponisten Dmitri Schostakowitsch, Hans Werner Henze, Jean Sibelius, Gy&amp;ouml;rgy Ligeti, Olivier Messiaen, Fazil Say und B&amp;eacute;la Bart&amp;oacute;k ausgiebige Retrospektiven. Weitere Minifestivals stellten Interpreten wie Marc Minkowski, das Mariinsky-Theater St. Petersburg, Thomas Hengelbrock, das Mahler Chamber Orchestra, Cecilia Bartoli oder Esa-Pekka Salonen in den Fokus und beleuchteten ihre Vielseitigkeit. Unter den vielen Freunden der &amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo; fiel uns Benjamin Weichsel&amp;nbsp; besonders auf: Er scheint nicht nur regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, sondern fast ausschlie&amp;szlig;lich die &amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo;-Festivals zu besuchen. Das hat unser Interesse geweckt. Jan Boecker traf ihn (bereits nach der Bart&amp;oacute;k-Zeitinsel im Fr&amp;uuml;hjahr 2011) zusammen mit seiner Mutter zum Gespr&amp;auml;ch im Konzerthaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Herr Weichsel, haben wir das richtig beobachtet, dass Sie vornehmlich die &amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo;-Festivals besuchen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Schon &amp;uuml;berwiegend. Ich gehe aber auch gerne zu anderen Veranstaltungen. Zusammen mit meinem Bruder habe ich zum Beispiel mal ein Konzert von Anoushka Shankar gesehen. Das ist jetzt auch schon drei Jahre her &amp;ndash; aber es war sch&amp;ouml;n den&amp;nbsp;Konzertsaal mal in einem anderen Ambiente zu sehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Sie sind eine Familie mit gro&amp;szlig;em Interesse an Musik und Sie musizieren auch selbst.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Frau Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Weil wir aus Zwickau kommen, der Schumann-Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Aber das ist nicht unbedingt der Grund...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Frau Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Mein Mann ist 1953, ich bin 1960 gekommen. Unsere Kinder kamen alle hier zur Welt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Ich bin 1975 geboren, und bis auf Bengt, einen meiner Br&amp;uuml;der, machen alle Musik. Wir sind drei M&amp;auml;dchen und f&amp;uuml;nf Jungen. Die M&amp;auml;dchen spielen alle mehr oder weniger gut Klavier. Boris spielt richtig gut Klavier und mein j&amp;uuml;ngster Bruder Jan-Sebastian ist examinierter Jazzgeiger. Ich spiele Saxofon und Gitarre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Frau Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Mittlerweile sogar wieder sehr gut.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Ich hatte einen Unfall. Ich bin aus dem dritten Stock gefallen. Das war 1999, ein sehr komplizierter Gelenkbruch. Ich konnte nicht mehr Gitarre spielen, da ich mein Handgelenk nicht mehr richtig drehen konnte. Deswegen musste ich mir eine ganz neue Technik aneignen. &amp;Auml;hnlich wie bei einer Steel-Guitar, spiele ich die Gitarre jetzt von oben. Aber eigentlich spiele ich &amp;uuml;berwiegend Saxofon.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Musizieren Sie nur privat oder haben Sie auch schon &amp;ouml;ffentlich gespielt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Ich habe von meinem achten Lebensjahr an eine &amp;raquo;Blockfl&amp;ouml;tengrundausbildung&amp;laquo; genossen, zwei Jahre lang. Mit zehn Jahren habe ich dann mit dem Saxofon spielen angefangen. Neben meinem Studium der Biologie und Geografie spiele ich in verschiedenen Formationen. Jetzt strebe ich aber nochmal an eventuell die Glen-Buschmann-Jazzakademie zu besuchen. Wenn man Willen zeigt und das n&amp;ouml;tige Talent hat, nehmen die auch noch &amp;auml;ltere Semester auf. Privat komponiere ich auch ein bisschen. Mit meinem Mac und entsprechender Sofware und Hardware kann ich meine Ideen direkt am Computer einspielen. Daf&amp;uuml;r benutze ich zum Beispiel meine Gitalele und verschiedene Perkussionsinstrumente &amp;ndash; nat&amp;uuml;rlich auch mein Saxofon, am liebsten mit viel Hall. Die St&amp;uuml;cke klingen meist eher sentimental. Das geht so in die Richtung Jan Garbarek. Zum 70. Geburtstag meiner Mutter habe ich auch mal einen Funk-Klassiker umgeschrieben und aufgef&amp;uuml;hrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Sie decken also stilistisch das ganze Gebiet ab...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Das kommt darauf an f&amp;uuml;r welchen Zweck. Was klassische Musik angeht, bin ich auch eher Laie. Ich bin zwar mit klassischer Musik aufgewachsen, aber die Interessen gingen dann schon eher in eine andere Richtung. Ich habe Rockmusik geh&amp;ouml;rt, Frank Zappa zum Beispiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Was reizt Sie so an der &amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo;?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Frau Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Das Rundum-Wissen und -Kennenlernen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Auch gerade f&amp;uuml;r mich, so als Laie, sich in kurzer Zeit einen umfassenden &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber das Leben und das Werk des Komponisten verschaffen zu k&amp;ouml;nnen, auch &amp;uuml;ber die Musiker und K&amp;uuml;nstler, die ihn mitbeeinflusst haben. Und dann in so super Qualit&amp;auml;t.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;F&amp;uuml;r Sie muss es nicht immer Mozart sein, sondern auf den Zeitinseln auch einmal Neues wie Ligeti, Messiaen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Wir wollen auch nicht unbedingt nur den Mainstream, das kennt man ja auch irgendwie alles schon. Und wenn man sich Neuem verweigert, dann verpasst man auch unheimlich viel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Wenn Sie sich jetzt selber eine &amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo; w&amp;uuml;nschen k&amp;ouml;nnten, welchem K&amp;uuml;nstler w&amp;uuml;rden Sie diese widmen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Frau Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Robert Schumann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel: &lt;/strong&gt;Das w&amp;uuml;rde jetzt in die Reihe nicht so richtig passen, aber vielleicht Frank Zappa. Ich meine, der wird ja auch so langsam ein Klassiker.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Das ist ein Klassiker, absolut. W&amp;auml;re das die Musik, die Sie mit auf eine Insel nehmen w&amp;uuml;rden?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Frau Weichsel&lt;/strong&gt;: Also ich wei&amp;szlig; es sofort. Bei mir w&amp;auml;re es op. 111 von Beethoven.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Ich w&amp;uuml;rde einfach mein Saxofon mitnehmen und selber spielen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Die n&amp;auml;chste &amp;raquo;Zeitinsel&amp;laquo; behandelt Sergej Rachmaninow und Alexander Skrjabin. Werden Sie kommen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Benjamin Weichsel:&amp;nbsp;&lt;/strong&gt;Wir sind auf jeden Fall wieder mit dabei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
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</item>
 <item>
 <title>So schließt sich der Kreis</title>
 <pubDate>01.02.2012</pubDate>
 <description>
 <img src="/page/MediaLib/images/Medien_News/Gaestebuch_08-12.jpg"></img>
&lt;p&gt;
	Vier Jahre hat uns das zweite K&amp;uuml;nstlerg&amp;auml;stebuch begleitet. Nun ist es voll. Und wie es der Zufall will, stammen der erste und letzte Eintrag von &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220331&quot;&gt;Faz&Auml;&plusmn;l Say&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	Ein dickes rotes Buch liegt bei jedem der von uns veranstalteten Konzerte in der K&amp;uuml;nstlergarderobe, auf dass uns die Musiker einen Gru&amp;szlig; hineinschreiben. Manche hinterlassen sogar kleine Kunstwerke wie Patricia Kopatchinskaja, die stets eine Geige skizziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Nach ca. 400 Veranstaltungen und ebenso vielen Eintr&amp;auml;gen ist nun das zweite G&amp;auml;stebuch in der Konzerthaus-Geschichte bis auf die letzte Seite gef&amp;uuml;llt. Und als h&amp;auml;tten wir es geplant, bildet unser inzwischen ehemaliger &amp;ndash; zu Buchbeginn 2008 noch amtierender &amp;ndash; Exklusivk&amp;uuml;nstler Faz&Auml;&plusmn;l Say mit seinen Eintr&amp;auml;gen einen Rahmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	F&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220333&amp;amp;saison=201112&quot;&gt;Kodo&lt;/a&gt; wird morgen dann erstmals das dritte Buch in der Garderobe liegen.&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Boeckers Benehmen</title>
 <pubDate>13.01.2012</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Die Geschichte von der &lt;a href=&quot;http://artsbeat.blogs.nytimes.com/2012/01/11/new-york-philharmonic-interrupted-by-chimes-mahler-never-intended/?src=me&amp;amp;ref=arts&quot;&gt;Konzertunterbrechung&lt;/a&gt; beim New York Philharmonic durch ein hartn&amp;auml;ckiges Handyklingeln macht gerade die Runde. Dazu passt ein Beitrag aus der &amp;raquo;&lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/hoerbar_magazin.html&quot;&gt;h&amp;ouml;rbar&lt;/a&gt;&amp;laquo; 03 | 2011|12, den wir hier schon einmal vorab ver&amp;ouml;ffentlichen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Gutes Benehmen ist en vogue: W&amp;auml;hrend meine Mutter mich mit dem Satz &amp;raquo;theoretisch wei&amp;szlig;t du nun wenigstens, wie es sich geh&amp;ouml;rt&amp;laquo; ins Erwachsenenleben entlie&amp;szlig;, zelebriert die heutige Gymnasiastengeneration ihren Abschlussball in Ballkleid und Smoking und h&amp;auml;lt sich mit Vorliebe bei vornehmen Abendkursen zum Thema &amp;raquo;Knigge&amp;laquo; auf. Wie ist es nun mit der Etikette im Konzertsaal? Wir sind dankbar f&amp;uuml;r einen Beitrag aus Musikerperspektive zu diesem sensiblen Thema. Georg Christoph Biller, 16. Nachfolger Bachs im Amt des Thomaskantors, hat uns nach der Auff&amp;uuml;hrung des Weihnachtsoratoriums am 15. Dezember folgenden freundlichen Gru&amp;szlig; ins G&amp;auml;stebuch geschrieben:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;&amp;raquo;So klingt nur Leipzig in Dortmund&amp;laquo; &amp;ndash; Das mit dem Applaus m&amp;uuml;sst Ihr dem Publikum am besten schriftlich erkl&amp;auml;ren...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
	Georg Christoph Biller&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;br /&gt;
	Sehr geehrter Herr Prof. Biller,&lt;br /&gt;
	ich muss unser Publikum entschieden in Schutz nehmen. Darf denn Musik, selbst solche, die urspr&amp;uuml;nglich im Kirchenraum beheimatet ist, keinen Spa&amp;szlig; machen? Muss ein begeistertes Klatschen an &amp;raquo;falscher&amp;laquo; Stelle gleich vom Dirigenten mit energischer Geste abgewunken werden? Die Diskussion um ein &amp;raquo;Applausverbot&amp;laquo; ist nicht neu und wurde zuletzt etwa noch Anfang 2010 von dem New Yorker Musikkritiker Alex Ross aufgegriffen. Barack Obama, &lt;a href=&quot;http://www.guardian.co.uk/music/2010/mar/08/classical-music-applause-rule-obama&quot;&gt;berichtet Ross&lt;/a&gt;, hatte zu einem Konzert ins Wei&amp;szlig;e Haus eingeladen und sich an die &amp;raquo;newcomers to classical music&amp;laquo; mit dem Hinweis gewandt, schon Pr&amp;auml;sident Kennedy habe an den falschen Stellen geklatscht. Ihm, Obama, st&amp;uuml;nde aber zum Gl&amp;uuml;ck die konzerterfahrene Michelle zur Seite. &amp;raquo;The rest of you are on your own.&amp;laquo; Und auch eine bekannte &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/31._Sinfonie_(Mozart)#3._Satz:_Allegro&quot;&gt;Mozart-Briefstelle&lt;/a&gt; (3. Juli 1778 aus Paris an den Vater) &amp;uuml;ber den dritten Satz aus der Sinfonie D-Dur KV 297 wird zitiert: &amp;raquo;... dann kam gleich das Forte&amp;laquo;, schreibt Mozart &amp;uuml;ber die Publikumsreaktion. &amp;raquo;Sie das Forte h&amp;ouml;ren und die H&amp;auml;nde zu klatschen war Eins. Ich ging also gleich vor Freude nach der Sinfonie ins Palais Royal, nahm ein gutes Gefrornes, bat den Rosenkranz, den ich versprochen hatte, und ging nach Hause.&amp;laquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Ist es bei Bach nicht &amp;auml;hnlich? Wie hei&amp;szlig;t es im Eingangschor: &amp;raquo;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=ggm0SZCWKZo&quot;&gt;Jauchzet, frohlocket!&lt;/a&gt;&amp;laquo; Dabei &amp;ndash; und bei einer Musik, die diesen jubelnden Affekt mit allen Mitteln unterst&amp;uuml;tzt &amp;ndash; sollen im Konzertsaal die H&amp;auml;nde stillhalten? &amp;raquo;Stimmet voll Jauchzen und Fr&amp;ouml;hlichkeit an!&amp;laquo; Ist nicht das ganze Weihnachtsoratorium von der Freude &amp;uuml;ber die Geburt des Jesuskinds gepr&amp;auml;gt? Und ganz abgesehen von philologischen Erw&amp;auml;gungen &amp;uuml;ber Kirchenmusik, Kirche und Konzertsaal, Bach oder Mozart &amp;ndash; m&amp;uuml;ssen wir nicht froh sein &amp;uuml;ber jede Art von Beteiligung von Seiten unseres Publikums? In Dortmund k&amp;ouml;nnen wir uns gl&amp;uuml;cklich sch&amp;auml;tzen &amp;uuml;ber ein besonderes, begeisterungsf&amp;auml;higes Publikum, das sein Konzerthaus und sein Programm mit tr&amp;auml;gt &amp;ndash; vom Weihnachtsoratorium mit den Thomanern bis zu Strawinskys &amp;raquo;&lt;a href=&quot;http://youtu.be/Gi16suM21jQ&quot;&gt;Sacre&lt;/a&gt;&amp;laquo; unter Esa-Pekka Salonen. &amp;raquo;So klingt nur Dortmund&amp;laquo; lautet unser selbstbewusster Claim, genauso wie &amp;raquo;Musik f&amp;uuml;r Alle&amp;laquo;. Letzteres ist w&amp;ouml;rtlich zu nehmen: Wirklich jeder ist willkommen, und jegliche Barriere in Gestalt von Applaus-Ritualen oder &amp;auml;hnlichem stellt ein wahres Hindernis dar, das sich ein Konzerthaus heute nicht leisten kann und nicht leisten mag. Die Musik ist f&amp;uuml;r die Menschen da, nicht umgekehrt. Sie auf einen hohen Sockel zu stellen hie&amp;szlig;e, sie und ihre Interpreten in unnahbarer Distanz zu belassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Um aber Ihrem Wunsch nachzukommen und &amp;uuml;ber das aufzukl&amp;auml;ren, was sich auf einem schmalen Grat bewegt: Applaus zwischen den S&amp;auml;tzen, liebes Publikum, zwischen einzelnen Ch&amp;ouml;ren, Arien und Rezitativen eines Werks zu spenden, ist zwar gut gemeint, geh&amp;ouml;rt sich aber nicht. Durch diese Unterbrechungen wird der Gesamtzusammenhang tats&amp;auml;chlich gest&amp;ouml;rt, und die Musiker m&amp;uuml;ssen sich jeweils erst wieder hineinfinden und der Chor den richtigen Ton treffen. Applaus, und dann nicht zu knapp, wenn es einem trotz gewisser hausbackener Interpretation gefallen hat, bitte immer erst am Schluss.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Bis zum n&amp;auml;chsten anregenden Gedankenaustausch gr&amp;uuml;&amp;szlig;t Sie herzlich&lt;br /&gt;
	Ihr Jan Boecker&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Adventskalender, zweiter Teil</title>
 <pubDate>13.12.2011</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;13. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Alle sechs Suiten f&amp;uuml;r Solocello von Bach an einem Abend zu spielen, ist eine Mammutaufgabe, der sich nicht viele Cellisten stellen. Der niederl&amp;auml;ndische Cellist &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220339&quot;&gt;Pieter Wispelwey&lt;/a&gt; tut es: am 08. Februar 2012.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;14. T&amp;uuml;r: &lt;/strong&gt;Sch&amp;ouml;nbergs &amp;raquo;Verkl&amp;auml;rte Nacht&amp;laquo;, sein erstes Werk, das Ber&amp;uuml;hmtheit erlangen sollte, entstand in seiner Ursprungsfassung f&amp;uuml;r Streichsextett in nur drei Wochen. In die Konzertspielpl&amp;auml;ne findet heute meist die Fassung f&amp;uuml;r Streichorchester. Umso mehr freuen wir uns auf &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220234&quot;&gt;Janine Jansen&lt;/a&gt; und ihre Freunde, die die Originalversion spielen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;15. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Aus gegebenem Anlass steckt heute in unserem Adventskalender eine Dokumentation &amp;uuml;ber den &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220312&quot;&gt;Thomanerchor&lt;/a&gt; &amp;ndash; allerdings d&amp;uuml;rfte man heute Abend auf der B&amp;uuml;hne kaum einen der Protagonisten wiedererkennen, stammt doch der Film von 1979. Ob und wieviel sich in den vergangenen 30 Jahren ver&amp;auml;ndert hat, wird man demn&amp;auml;chst erfahren, da aus Anlass des Jubil&amp;auml;ums erneut ein &lt;a href=&quot;http://youtu.be/krTDlJu8w14&quot;&gt;Film&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die Thomaner entstanden ist, der demn&amp;auml;chst ins Kino kommt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;16. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; &amp;rsaquo;Isoldes Liebestod&amp;lsaquo; geh&amp;ouml;rt wohl zu den sch&amp;ouml;nsten musikalischen Sterbeszenen. Und obwohl die &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220313&quot;&gt;M&amp;uuml;nchner Philharmoniker &lt;/a&gt;heute Abend die instrumentale Fassung auff&amp;uuml;hren, m&amp;ouml;chten wir Ihnen &amp;ndash; in Erinnerung an den grandiosen &amp;raquo;Tristan&amp;laquo; mit Waltraud Meier im November 2009 &amp;ndash; diesen Ausschnitt mit Gesang nicht vorenthalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;17. T&amp;uuml;r&lt;/strong&gt;: Die &amp;raquo;Marienvesper&amp;laquo; von Claudio Monteverdi wird im M&amp;auml;rz die dreit&amp;auml;gige &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/abonnements_details.html?id=228&quot;&gt;Marienzeitinsel&lt;/a&gt; beschlie&amp;szlig;en. Das Werk von 1610 mit seinen bis zu zehnstimmigen Ch&amp;ouml;ren und ber&amp;uuml;hrenden Soli wird das Konzerthaus in eine Kathedrale verwandeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;18. T&amp;uuml;r: &lt;/strong&gt;In Mozarts letzter Oper &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220323&quot;&gt;&amp;raquo;La Clemenza di Tito&amp;laquo;&lt;/a&gt;, die er unter gro&amp;szlig;em Zeitdruck schrieb, nachdem sein Widersacher Antonio Salieri den Auftrag abgelehnt hatte, geht es um Intrigen und R&amp;auml;nkespiele im alten Rom. Die Dramatik der Handlung zeichnet sich schon in der Ouvert&amp;uuml;re ab und setzt sich in beinahe atemlosem Tempo fort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;19. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Den Syn&amp;auml;stheten und Vision&amp;auml;r Skrjabin und den Sp&amp;auml;tromantiker Rachmaninow stellt die &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/abonnements_details.html?id=229&quot;&gt;Zeitinsel&lt;/a&gt; im April gegen&amp;uuml;ber. In unserem Advenskalender steckt schon einmal ein Vorgeschmack auf das Konzert mit der &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220260&quot;&gt;S&amp;auml;chsischen Staatskapelle Dresden und Kirill Petrenko&lt;/a&gt;, in dem Skrjabins 3. Sinfonie &amp;raquo;Le Divin Po&amp;egrave;me&amp;laquo; erklingen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;20. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Nach einem Ausblick auf Skrjabins 3. Sinfonie hinter dem gestrigen Adventskalendert&amp;uuml;rchen er&amp;ouml;ffnen wir heute einen Blick auf Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 4, das im April mit &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220259&quot;&gt;Boris Berezovsky, Kirill Petrenko und der S&amp;auml;chsischen Staatskapelle Dresden&lt;/a&gt; erklingen wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;21. T&amp;uuml;r: &lt;/strong&gt;F&amp;uuml;r Brahms&amp;#39; &amp;raquo;Liebeslieder&amp;laquo;-Walzer braucht man vier exzellente S&amp;auml;nger, sodass man diese Liebesbekundungen im Dreivierteltakt im Konzertsaal recht selten zu h&amp;ouml;ren bekommt. &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220327&quot;&gt;Thomas Quasthoff &lt;/a&gt;hat nun drei S&amp;auml;ngerkollegen und zwei Pianisten um sich geschart und gestaltet mit ihnen einen Abend ganz im Zeichen der Liebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;22. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Dieses Werk hat in der Saison 2011|12 bereits eine wichtige Rolle im Konzerthaus-Spielplan gespielt: Strawinskys &amp;raquo;Le sacre du printemps&amp;laquo;, das die Grundlage f&amp;uuml;r die Multimedia-Ausstellung re-rite bildete und von Esa-Pekka Salonen mit dem Philharmonia Orchestra auch live in den Konzertsaal gebracht wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;23. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Gleich zweimal steht sie in dieser Saison auf dem Programm, die &amp;Eacute;tude-tableaux op. 39 Nr. 6 von Sergej Rachmaninow &amp;ndash; einmal aus den H&amp;auml;nden der &amp;raquo;Jungen Wilden&amp;laquo; &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220322&quot;&gt;Yuja Wang&lt;/a&gt; und im Rahmen der Zeitinsel Rachmaninow|Skrjabin mit der russischen Pianistin &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220263&quot;&gt;Valentina Lisitsa&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;24. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Heute bleibt uns nur, Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr zu w&amp;uuml;nschen.&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Adventskalender</title>
 <pubDate>01.12.2011</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	An unserem musikalischen Adventskalender &amp;ouml;ffnen wir jeden Tag ein T&amp;uuml;rchen. Dahinter verbergen sich ausgw&amp;auml;hlte Werke unseres Programms &amp;ndash; bekanntere und unbekanntere, Rarit&amp;auml;ten und Klassiker.&lt;br /&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;1. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Exklusivk&amp;uuml;nstler Esa-Pekka Salonen dirigiert sein Orchesterwerk &amp;raquo;Foreign Bodies&amp;laquo;, das er 2001 w&amp;auml;hrend einer Auszeit vom Dirigieren komponierte und das am 25.02.2012 im Rahmen der &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220314&quot;&gt;MCO Academy&lt;/a&gt; unter der Leitung des Komponisten zu h&amp;ouml;ren sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;2. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Bachs Magnificat erklingt heute in einer besonderen Fassung mit vier Einlages&amp;auml;tzen zur Weihnachtszeit mit dem &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220297&quot;&gt;Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble&lt;/a&gt; unter Thomas Hengelbrock. In dieser Aufnahme dirigiert Ton Koopman Amsterdam Baroque Ensemble &amp;amp; Choir.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;3. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Hinter der dritten T&amp;uuml;r wird es bizarr! (Zu viel Besinnlichkeit vertr&amp;auml;gt ja auch niemand.) Die &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220299&quot;&gt;Tiger Lillies&lt;/a&gt; sorgen f&amp;uuml;r Weihnachtsstimmung der etwas anderen Art &amp;ndash; mit bitterb&amp;ouml;sen Texten aus den Niederungen des Lebens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;4. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Mahlers 6. Sinfonie, die auch den Untertitel &amp;raquo;Tragische&amp;laquo; tr&amp;auml;gt, verbirgt sich hinter der vierten T&amp;uuml;r. Im Konzerthaus erklingt sie am 15. Januar mit den &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220320&quot;&gt;Bamberger Symphonikern&lt;/a&gt; und Jonathan Nott in der Reihe Symphonie um Vier. Im Video spielt das Lucerne Festival Orchestra &amp;ndash; dessen Kern das &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/dramaturgie_mco.html&quot;&gt;Mahler Chamber Orchestra&lt;/a&gt; bildet &amp;ndash; unter der Leitung von Claudio Abbado.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;5. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Wir k&amp;ouml;nnen nicht widerstehen und m&amp;uuml;ssen noch einmal die 5. T&amp;uuml;r in &amp;raquo;&lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220250&quot;&gt;Herzog Blaubarts Burg&lt;/a&gt;&amp;laquo; &amp;ouml;ffnen, die man am besten bei voller Lautst&amp;auml;rke genie&amp;szlig;t!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;6. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Am Nikolaustag muss man &amp;uuml;ber den Interpreten hinter dieser T&amp;uuml;r wohl kein Wort mehr verlieren: Nikolaus Harnoncourt &amp;ndash; dieses Jahr zwar nicht mehr im Konzerthaus &amp;ndash; dirigiert Bachs Kantate BWV 147 &amp;raquo;Herz und Mund und Tat und Leben&amp;laquo;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;7. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Die Klaviersonate &amp;raquo;&lt;span dir=&quot;ltr&quot; id=&quot;eow-title&quot; title=&quot;Leo&Aring;&iexcl; Jan&Atilde;&iexcl;&Auml;ek - Piano Sonata 1.X.1905 1/2&quot;&gt;1.X.1905&amp;laquo; &lt;/span&gt;von&lt;span dir=&quot;ltr&quot; id=&quot;eow-title&quot; title=&quot;Leo&Aring;&iexcl; Jan&Atilde;&iexcl;&Auml;ek - Piano Sonata 1.X.1905 1/2&quot;&gt; Leo&amp;scaron; Jan&amp;aacute;&Auml;ek war die direkte Reaktion des Komponisten auf eine blutig niedergeschlagene Demonstration. Im Konzerthaus interpretiert der ehemalige Exklusivk&amp;uuml;nstler &lt;/span&gt;&lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220331&quot;&gt;&lt;span class=&quot;permlink poplight&quot;&gt;Faz&Auml;&plusmn;l Say&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; das Werk am 31. Januar 2012.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;8. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Wie vielseitig die Sitar ist, kann wohl keine besser demonstrieren als &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220301&quot;&gt;Anoushka Shankar&lt;/a&gt;, die in ihrem neuesten Projekt die Geschichte des Flamenco von Indien bis Spanien verfolgt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;9. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; In Strawinskys &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220290&amp;amp;saison=201112&quot;&gt;&amp;raquo;Oedipus Rex&amp;laquo;&lt;/a&gt; ist nicht mehr viel von dem wildem Stil des &amp;raquo;Sacre&amp;laquo; zu h&amp;ouml;ren; Monumentalit&amp;auml;t, sogar eine regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Metrik und Rhythmik beherrschen das Bild. Valery Gergiev geht das neoklassizistische Spektakel in seiner charakteristisch zupackenden Art an &amp;ndash; im Konzerthaus am 10. M&amp;auml;rz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;10. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Das zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms entstand erst 22 Jahre nach seinem ersten Klavierkonzert und hat mit seiner Spieldauer von 50 Minuten eher sinfonische Ausma&amp;szlig;e. Im Konzerthaus steht dieses Werk zum &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220216&quot;&gt;Saisonabschluss&lt;/a&gt; mit unserem Exklusivk&amp;uuml;nstler Esa-Pekka Salonen und Yefim Bronfman auf dem Programm.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;11. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Der &amp;raquo;Feuervogel&amp;laquo; von Igor Strawinsky fliegt regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig durchs Konzerthaus-Programm. In dieser Saison entfachen ihn das &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220335&quot;&gt;Royal Stockholm Philharmonic Orchestra&lt;/a&gt; unter Sakari Oramo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;12. T&amp;uuml;r:&lt;/strong&gt; Jos&amp;eacute; Gonz&amp;aacute;lez ist ein &amp;raquo;Wiederholungst&amp;auml;ter&amp;laquo;, wenn er im Mai mit seiner Band &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220393&quot;&gt;Junip&lt;/a&gt; ins Konzerthaus zur&amp;uuml;ckkommt. Die drei Schweden formierten sich schon Mitte der 90er-Jahre zur Band und begannen miteinander zu experimentieren. &amp;Uuml;ber die Jahre entwickelte sich so ihr einzigartiger Sound, der gleichzeitig nebul&amp;ouml;s und hypnotisch und doch melodisch ist.&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>»Wie kommt der Mann in den Vorhang?«</title>
 <pubDate>24.11.2011</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	Gut drei Wochen lang bot die Multimedia-Ausstellung re-rite Menschen Gelegenheit, ins Innere eines Orchesters einzutauchen. Unter den 9640 Besuchern der Installation im Dortmunder U waren auch &amp;uuml;ber 1500 Kinder und Jugendliche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Wie kommt der Mann in den Vorhang?&amp;laquo;, fragte eine Erstkl&amp;auml;sslerin beim Anblick der Gazevorh&amp;auml;nge mit der Projektion Esa-Pekka Salonens. Und ihre Freundin erg&amp;auml;nzte: &amp;raquo;Ist das ein Geist?&amp;laquo; Etwas unheimlich fanden die Kleinsten die Ausstellung mit ihren d&amp;uuml;steren G&amp;auml;ngen und der lauten Musik in der Tat. Doch egal, ob Kindergartenkind, Grundsch&amp;uuml;ler oder Gymnasiast &amp;ndash; die re-rite-Welt &amp;uuml;bte auf alle ihren Reiz aus. Insbesondere am Taktstock und im Schlagwerkraum zeigte sich sowohl die Ernsthaftigkeit der Kleinen, mit der sie m&amp;ouml;glichst akkurat den Anweisungen des Philharmonia-Perkussionisten folgen wollten, als auch der Kindskopf der Gro&amp;szlig;en, die sich &amp;uuml;ber den durchdringenden Sound des Tamtams freuen konnten wie kleine Kinder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Durch die vorbereitenden Workshops mit den Musikvermittlern Anne Kussmaul und Paul Rissmann waren schlie&amp;szlig;lich 12 Kindergartengruppen und 45 Schulklassen in der Lage, sich in die Position der Orchestermusiker hineinzuversetzen und grundlegende Strukturen aus Strawinskys &amp;raquo;Sacre du printemps&amp;laquo; zu erfahren. In einem Ferienprojekt setzten 58 Grundsch&amp;uuml;ler die komplexe Musik sogar in Bewegungen um, meisterten die vertrackten Rhythmen und wurden Flaschenfl&amp;ouml;ten-, Schuhschachtelgeigen- und Strohhalmoboen-Experten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Und das sagen die Kinder zu re-rite:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Mir hat gefallen, als wir mit dem Stab gewedelt haben.&amp;laquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Mir hat gefallen, dass man Trommeln durfte.&amp;laquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Ich fand die Musikger&amp;auml;te so cool, die Trommel und die Triangel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Im Dortmunder U hat mir die Musik gefallen und der Taktstock auch.&amp;laquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;raquo;Mir haben das Klatschen und die anderen verr&amp;uuml;ckten Dinge gefallen.&amp;laquo;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Tag eins nach re-rite</title>
 <pubDate>21.11.2011</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	9640 Besucher haben in den gut drei Wochen die Ausstellung re-rite in Dortmund besucht. Nun hat sie ihre Pforten geschlossen und das ganze Equipment der technisch herausfordernden Installation wird wieder abgebaut. Schon morgen setzt sich der LKW mit kistenweise Kabeln, Lautsprechern, Fernsehern, PCs und Beamern vom Dortmunder U aus Richtung England in Bewegung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Von Wohnungsumz&amp;uuml;gen wei&amp;szlig; man bekanntlich, dass der Abbau immer schneller vonstattengeht als der (Wieder-)Aufbau. Wie sehr dies auch auf re-rite zutrifft, zeigen die Bilder, die nur wenige Stunden, nachdem die letzten Besucher die 6. Etage des U verlassen haben, nur noch erahnen lassen, wie die R&amp;auml;umlichkeiten noch vor 24 Stunden aussahen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	F&amp;uuml;r Dortmund ist das Kapitel re-rite damit fast beendet, doch die faszinierende Ausstellung wird auch in Zukunft Besucher in Staunen versetzen. Man darf gespannt sein, wo re-rite das n&amp;auml;chste Mal Station machen wird.&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Olympia im Konzerthaus</title>
 <pubDate>04.11.2011</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	Das Konzerthaus wird ja f&amp;uuml;r vielf&amp;auml;ltige Zwecke genutzt: vom Orchesterkonzert &amp;uuml;ber das Solorecital bis zum Popkonzert, aber auch f&amp;uuml;r Firmenversammlungen, Kongresse, Preisverleihungen etc. Ein sportlicher Wettkampf fand aber bislang im Konzertsaal wohl noch nicht statt... Das &amp;auml;nderte sich am Dienstag, als das Mahler Chamber Orchestra und das KinderOrchesterRuhr miteinander und gegeneinander eine Orchesterolympiade austrugen. Schon der Dress der Konzertsportler verwies auf die Doppelbegabung der Teilnehmer: halb Konzertkleidung, halb Sportklamotten war die Ma&amp;szlig;gabe und die Zusammenstellungen waren wahrlich kreativ. Badehose und Frack, Frackweste &amp;uuml;berm Fu&amp;szlig;balltrikot, Ballett-Tutu zum schwarzen Paillettentop...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;br /&gt;
	Das waren nat&amp;uuml;rlich &amp;Auml;u&amp;szlig;erlichkeiten. Ebenso wie ein Konzert erfordern sportliche H&amp;ouml;chstleistungen nat&amp;uuml;rlich entsprechendes Training und Konzentration. Zum (gemeinsamen) Training trafen sich die Musiker des KinderOrchesterRuhr und des MCO schon zwei Tage zuvor im Konzerthaus, sodass bis zum Wettkampftag &amp;raquo;disziplin&amp;uuml;bergreifende&amp;laquo; Freundschaften entstanden waren. Die waren allerdings schnell vergessen, wenn es darum ging, ein Mitglied der eigenen Stimmgruppe bei seinem Wettbewerb lautstark anzufeuern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&lt;br /&gt;
	Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr unter Ton Koopman, war auch die Neuauflage des MCO Familienkonzerts unter der Leitung von Teodor Currentzis eine sch&amp;ouml;ne Gelegenheit f&amp;uuml;r die Nachwuchsmusiker, Profiluft zu schnuppern. Und die gro&amp;szlig;en Kollegen nahmen die kleinen ganz selbstverst&amp;auml;ndlich in ihre Reihen auf. Da wurde im Schlagwerk gefachsimpelt, bei den Streichern getratscht und vor allem zusammen viel gelacht.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
	Das KinderOrchesterRuhr ist &amp;uuml;brigens schon am &lt;a href=&quot;http://www.konzerthaus-dortmund.de/event_details.html?eventid=220430&quot;&gt;13. November&lt;/a&gt; wieder im Konzerthaus zu h&amp;ouml;ren &amp;ndash; dann in der Rolle der Experten, die den j&amp;uuml;ngsten Orchesternachwuchs der JeKi-Ensembles Kunterbunt bei ihren ersten Konzerterfahrungen begleiten und unterst&amp;uuml;tzen.&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Auf dem Weg zu re-rite</title>
 <pubDate>27.10.2011</pubDate>
 <description>
 <img src="/page/MediaLib/images/images_450/IMG_0663_kl.jpg"></img>
&lt;p&gt;
	Ein gro&amp;szlig;er LKW aus England brachte am vergangenen Wochenende dutzende Cases mit den Herzst&amp;uuml;cken der Multimedia-Ausstellung re-rite, die morgen im Dortmunder U er&amp;ouml;ffnet: Beamer, Monitore, PCs und v. a. kilometerweise Kabel.&lt;br /&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Seit Sonntag konnte man t&amp;auml;glich beobachten, wie aus den leeren R&amp;auml;umen auf der 6. Etage des U-Turms, deren W&amp;auml;nde zuvor schwarz gestrichen worden waren, langsam das w&amp;auml;chst, was so schwer in Worte zu fassen ist. Nat&amp;uuml;rlich laufen Gro&amp;szlig;projekte dieser Art nie so ganz wie geplant, so auch hier. Doch bislang lie&amp;szlig; sich noch jede Frage kl&amp;auml;ren &amp;ndash; beispielsweise auch, was eigentlich Genie (ein elektrischer Hubwagen) auf englisch hei&amp;szlig;t. (Antwort: Genie.) Zweifel blieben allerdings, ob eine elektrische Ameise (ebenfalls ein Hubwagen) dann eine Emeise oder eine e-Ameise oder einfach ein elektrisches Vieh ist. Und was das dann wiederum auf englisch hei&amp;szlig;t...&lt;/p&gt;
</description>
</item>
 <item>
 <title>Strawinsky auf der Spur</title>
 <pubDate>21.10.2011</pubDate>
 <description>
&lt;p&gt;
	&lt;strong&gt;Sch&amp;uuml;ler-Workshops zu re-rite&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	W&amp;auml;hrend die Aufbauarbeiten f&amp;uuml;r re-rite im Dortmunder U noch in vollem Gange sind, hat das begleitende Schulprogramm bereits begonnen. 17 Klassen kommen in dieser Woche erstmals in Kontakt mit dem, was die Multimedia-Ausstellung ausmacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Was ist eigentlich ein Orchester und wie gelingt es 100 Musikern zusammen zu spielen und k&amp;ouml;nnten die das wohl auch ohne Dirigenten? &amp;Uuml;ber diese Fragen n&amp;auml;herten sich die Sch&amp;uuml;ler im Selbstversuch dem Ph&amp;auml;nomen Orchester. Ohne Dirigenten spielen geht nicht, befanden die Sch&amp;uuml;ler zun&amp;auml;chst (&amp;raquo;das w&amp;uuml;rde bl&amp;ouml;d klingen&amp;laquo;) und konnten schnell selbst ausprobieren, dass es durchaus geht: Einmal gemeinsam einatmen und ein vorher festgelegtes Wort synchron aussprechen, klappte schon beim zweiten Versuch bestens.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Auch die Frage, wozu man in der Musik eigentlich ein Metrum braucht, konnten die Sch&amp;uuml;ler am eigenen Leib kl&amp;auml;ren, indem sie versuchten, sich zur Musik zu bewegen. Und schon waren sie bei den komplexen und v&amp;ouml;llig unberechenbaren Rhythmen von Strawinskys &amp;raquo;Sacre&amp;laquo; angekommen, der ihnen im Original &amp;uuml;brigens moderner vorkam als ein &lt;a href=&quot;http://soundcloud.com/djlino-1/stravinsky-the-rite-of-spring-dj-lino-rmx&quot;&gt;Remix&lt;/a&gt;, dem ein gleichm&amp;auml;&amp;szlig;iger Beat unterlegt ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
	Nach den Herbstferien k&amp;ouml;nnen die Sch&amp;uuml;ler dann beim Besuch von re-rite ganz in die unglaubliche Musik von Igor Strawinsky eintauchen und sich mithilfe der Workshop-Erfahrung ausmalen, was es f&amp;uuml;r die Musiker bedeutet, dieses Werk zu spielen.&lt;/p&gt;
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</item>
</channel>
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