News AUS DEM
KONZERTHAUS DORTMUND

  • Freitag
    12
    Mai
    2017

    Thomas Hengelbrock erkrankt, Marek Janowski dirigiert »Das Rheingold«

    Bild zu Thomas Hengelbrock erkrankt, Marek Janowski dirigiert »Das Rheingold«

    Da Thomas Hengelbrock krankheitsbedingt alle Orchesterproben für die Aufführungen von Richard Wagners »Rheingold« absagen musste, hat er sich entschlossen, die Leitung des Projektes abzugeben.

    Für ihn übernimmt kein Geringerer als Marek Janowski die Aufführungen. Janowski wird das NDR Elbphilharmonie Orchester in den konzertanten Aufführungen des »Rheingold« zunächst in der Elbphilharmonie und danach auch auf Gastspielreise im Konzerthaus Dortmund sowie bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden dirigieren.

    Janowski, der 2012 und 2013 mit seinem konzertanten Wagner-Zyklus in der Berliner Philharmonie für Furore gesorgt hat,  wird international für seine Interpretationen des deutschen Repertoires gefeiert. In seiner langen Karriere war er u. a. Generalmusikdirektor in Dortmund, bevor er Chef des Orchestre Philharmonique de Radio France oder des Gürzenich-Orchesters Köln wurde. Im Sommer 2016 dirigierte Janowski Wagners »Ring des Nibelungen« bei den Bayreuther Festspielen, wohin er auch 2017 zurückkehrt. 

  • Freitag
    28
    Apr
    2017

    Fortsetzung für »Feel the Music«

    Als im vergangenen Oktober im Rahmen des Projekts »Feel the Music« hörgeschädigte Schüler die Möglichkeit hatten, beim Mahler Chamber Orchestra (MCO) in Workshops und Proben erstmals Einblick in die Musik und die Welt des Orchesters zu bekommen, waren die Reaktionen so überwältigend, dass allen schnell klar war: Die Kooperation mit der Rheinisch-Westfälischen Realschule Dortmund soll keine Eintagsfliege gewesen sein! Nun bot die CD-Produktion des MCO mit Daniil Trifonov Gelegenheit, dort anzuknüpfen: Vor Beginn der Proben und Aufnahmen besuchten drei Musiker des MCO die Schüler, stellten weitere Instrumente vor, die die Schüler erspüren, ausprobieren, anfassen durften, um so den Klängen ganz nah zu kommen.

    War »Feel the Music« bisher ein Projekt, das mit dem MCO auf Reisen ging, bieten die regelmäßigen Gastspiele des Orchesters in Dortmund nun die Gelegenheit, auch mit diesem Projekt »sesshaft« zu werden und eine kontinuierliche Kooperation mit dem Konzerthaus und der örtlichen Gehörlosenschule aufzubauen. So laufen schon jetzt die Überlegungen, wie auch in der Saison 2017/18 den hörgeschädigten und gehörlosen Schülern eine weitergehende Auseinandersetzung mit Musik ermöglicht werden kann.

     

    • Schall erspüren

      Überträgt auch die Geige Schallwellen über den Boden? Geiger Christian Heubes probiert es aus.

    • Verlängerte Finger

      Als Verlängerung der Finger beschrieb Geiger Christian Heubes den Bogen der Geige, der durch Kolophonium kleine Widerhaken bekommt.

    • Erste eigene Versuche

      Welche Lippenhaltung und Luftmenge benötigt man, um einer Querflöte einen Ton zu entlocken?

    • Freude über den Erfolg

      Auch Hörenden fällt es oft schwer, einen Ton auf der Querflöte zu produzieren. Umso leuchtender waren die Augen, wenn es gelang.

    • Konzentration

      Die Tonproduktion ist auf der Geige einfacher als auf der Flöte, doch den Bogen kontrolliert zu bewegen ist gar nicht so leicht.

    • Große Schwingungen

      Der Korpus des Cellos transportiert die langsamen Schwingungen der tiefen Saiten gut. Sein Klang ist dadurch auch für die gehörlosen Schüler leicht wahrnehmbar.

    • Assistierter Springbogen

      Welch unterschiedliche Möglichkeiten der Klangerzeugung man hat, erfährt dieser Schüler mit Hilfe des Profis.

    • Hautnah erspüren

      Den Klang des Cellos kann nicht nur der Schüler erspüren, der es gerade ausprobiert.

    • ungewohnte Haltung

      Die Geige richtig auf der Schulter zu platzieren ohne zu verkrampfen, braucht Übung.

    • Finger sortieren

      Flötistin Marta Santamaria Llavall demonstriert, welcher Finger wohin gehört.

    • Abschied mit Musik

      Mit einem Trio von Haydn verabschiedeten sich die drei MCO-Musiker von den Schülern.

  • Mittwoch
    26
    Apr
    2017

    Geänderte Öffnungszeiten zur Saisonvorstellung

    Bild zu Geänderte Öffnungszeiten zur Saisonvorstellung

    Am 2. Mai stellt Intendant Benedikt Stampa der Presse und interessierten Konzerthaus-Besuchern das Programm der Saison 2017/18 vor. Um die Nachfrage nach Abonnements und Einzelkarten noch an diesem Abend zu bedienen wird das Ticketing auch im Anschluss an die Saisonvorstellung noch besetzt sein und Abonnements und Wahlabonnements verkaufen. Erstmals können Abonnenten auch direkt zusätzliche Einzelkarten für Veranstaltungen der Saison hinzu buchen.

  • Dienstag
    21
    Mär
    2017

    »Rising Stars« überraschen mit Flashmob

    Bild zu »Rising Stars« überraschen mit Flashmob

    Das Armida Quartett, in der Saison 2016/17 »Rising Star« der European Concert Hall Organisation, gestaltete gemeinsam mit der Sinfonietta, dem Jugendorchester der Musikschule Dortmund, einen Flashmob-artigen Überraschungsauftritt in der Thier-Galerie. Das junge Streichquartett erarbeitete dazu in einem Workshop mit den Jugendlichen Dmitri Schostakowitschs Walzer Nr. 2 aus der Suite für Varieté-Orchester. Für die jungen Musiker der Sinfonietta war der Workshop mit dem Armida Quartett eine Gelegenheit, von einem renommierten jungen Streichquartett zu lernen und außergewöhnliche Auftrittserfahrung zu sammeln.

    Das Berliner Armida Quartett machte 2012 mit einem spektakulären Erfolg beim »Internationalen Musikwettbewerb der ARD« auf sich aufmerksam, als es mit dem Ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde.

  • Donnerstag
    16
    Mär
    2017

    Chorempore für den Arienabend Philippe Jaroussky geöffnet

    Bild zu Chorempore für den Arienabend Philippe Jaroussky geöffnet

    Aufgrund der großen Nachfrage wurden für den Arienabend Philippe Jaroussky kurzfristig noch die Plätze auf der Chorempore in den Verkauf gegeben. Wer den guten Blick auf die Bühne und die Nähe zum Geschehen noch nicht erlebt hat, sollte die Gelegenheit nicht verpassen!

    Engelsgleich ist Philippe Jarousskys Stimme und wenn er – wie vor einigen Wochen bei der Eröffnung der Elbphilharmonie – seine endlosen Töne aus den höchsten Sphären des Konzertsaals hinabschickt, denkt wohl niemand an die Unterwelt. Doch dorthin begibt sich der Countertenor mit seinem Arienprogramm »Der Mythos Orpheus«, das der Figur des Orpheus in Kompositionen von Monteverdi über Rossi bis Gluck in den Hades und zurück folgt.