Jochen Schmeckenbecher

Der deutsche Bariton Jochen Schmeckenbecher erhielt seine Ausbildung bei Kurt Moll an der Musikhochschule Köln und bei Richard Cross in New York. Nach Festengagements am Theater Hagen (1990-93) und der Komischen Oper Berlin (1993-95) ist er freischaffend tätig und arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Dirigenten und Regisseuren unserer Zeit.Regelmäßiger Gast ist er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo er vor allem als Beckmesser/ »Meistersinger von Nürnberg« (Simone Young/Harry Kupfer) und im März 2005 als Klingsor in einer Neuproduktion des »Parsifal« (Daniel Barenboim/Bernd Eichinger), die bei Publikum und Presse großen Erfolg hatte.Aufgrund seines bejubelten Rollendebüts als Wozzeck in der Neuinszenierung von Christine Mielitz in Dortmund 2004 folgten unmittelbar eine Vielzahl von Einladungen für diese Partie, die er in der Folge u.a.  in der Aufsehen erregenden Neuproduktion von Calixto Bieito am Gran Teatro del Liceu (unter Sebastian Weigle) und am Teatro Real in Madrid (unter Josep Pons) sowie in der Produktion von Peter Konwitschny an der Staatsoper Hamburg (unter Michael Boder) erneut mit großem Erfolg verkörperte.Weitere Einladungen führten den Künstler u.a. als Ford/ »Falstaff« (unter Kirill Petrenko) zurück an die Komische Oper Berlin, als Pizzaro/ »Fidelio« und als Musiklehrer/ »Ariadne auf Naxos« an die Semperoper Dresden, als Musiklehrer an die Mailänder Scala (unter Giuseppe Sinopoli), als Klingsor an die Staatsoper Hamburg (unter Simone Young), als Beckmesser an die Volksoper Wien (unter Sebastian Weigle) sowie zur Ruhrtriennale 2006 für die Neuproduktion von Zimmermanns »Soldaten« (in der Regie von David Pountney).Darüber hinaus gastierte er u.a. in Dallas, Genf, an der Bastille, am Chatelet in Paris, in Philadelphia, Sevilla, Turin, Santa Fe, bei den Salzburger Festspielen sowie an der San Francisco Opera, wo er zuletzt im Juni 2007 als Faninal/ »Rosenkavalier« (unter Donald Runnicles) zu hören war.Der Künstler ist auch regelmäßiger Gast auf den internationalen Konzertpodien und feierte zuletzt große Erfolge mit Cerhas »Baal-Gesängen« im Konzerthaus Wien mit den Wiener Symphonikern unter Michael Boder und mit Schuberts »Alfonso und Estrella« / Mauregato mit den Berliner Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt.CD- und DVD-Einspielungen liegen u.a. von »Nozze di Figaro« / Conte (RSO Wien unter Bertrand de Billy) sowie von »Alfonso und Estrella« (eine Produktion von Luca Ronconi am Teatro Lirico Cagliari) vor.Nach einem bei Publikum und Presse großen Erfolg als 4 Bösewichter in der Neuproduktion von »Hoffmanns Erzählungen« an der Volksoper Wien beinhalten zukünftige Pläne Projekte in Barcelona, Berlin, Dresden, Essen, Frankfurt, Graz, Hamburg, Lissabon und Madrid.