Lioba Braun

Die internationale Karriere der Mezzosopranistin Lioba Braun begann, als sie 1994 bei den »Bayreuther Festspielen« die Brangäne in »Tristan und Isolde« unter Daniel Barenboim sang. Diese und andere Wagner-Partien (Kundry, Ortrud, Fricka und Götterdämmerungs-Waltraute, Venus und Isolde) sang sie seitdem u. a. an der Mailänder Scala, dem Teatro Real in Madrid und am Liceu in Barcelona ebenso wie in Berlin, Dresden, Leipzig, München, Stuttgart, Zürich, Rom, Los Angeles und an der Wiener Staatsoper.

Ihre Opernrollen, neben Wagner und Verdi (Eboli, Azucena) auch in Opern von Bartók (Judith), Strauss (Komponist, Amme, Marschallin) und Mozart (Donna Elvira) wie auch die großen Solopartien in den Sinfonien Gustav Mahlers und in Werken von Berg, Brahms und Beethoven sang und singt sie u. a. im Wiener Musikvereinssaal, im Festspielhaus Baden-Baden, bei den »Salzburger Festspielen« und den »Dresdner Musikfestspielen«, beim Papst in Rom und in der Berliner Philharmonie unter so namhaften Dirigenten wie Christian Thielemann, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Claudio Abbado, Christoph Eschenbach, Lorin Maazel, Myung-Whun Chung, Kent Nagano, Giuseppe Sinopoli, Sir Simon Rattle und Riccardo Muti, um nur einige zu nennen. Die Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern umfasst unter anderem die Berliner Philharmoniker, das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Seit Oktober 2010 ist Lioba Braun neben ihrer sängerischen Tätigkeit Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und an der Hochschule für Musik und Theater München.

Lioba Braun hat verschiedene CD-Aufnahmen gemacht, darunter »Lioba Braun singt Wagner« unter der Leitung von Peter Schneider (Sony 2005), Mozarts Requiem unter Christian Thielemann (Deutsche Grammophon 2006), Mahlers 2. und 8. Sinfonie unter Jonathan Nott (Tudor 2009 und 2011) sowie die Altrhapsodie von Brahms mit Helmuth Rilling (Hänssler 2006).