Baiba Skride

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und London Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko, Gustavo Gimeno, Christoph Eschenbach, Donald Runnicles, Cornelius Meister, Jakub Hrůša sowie Mikko Franck.

Höhepunkte der Saison 2017/18 sind Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Dima Slobodeniouk, dem Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons, ihr Debüt beim Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg unter der Leitung von Gustavo Gimeno sowie Konzerte mit dem Orchester des »Schleswig-Holstein Musik Festival« unter Michael Sanderling.

Auch in den USA konnte sich Baiba Skride als eine der führenden Violinistinnen etablieren.

Nach Konzerten mit dem Chicago sowie Boston Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra in der vergangenen Saison, folgt sie in dieser Spielzeit einer Wiedereinladung des New York Philharmonic. Mit Konzerten beim NHK Symphony Orchestra sowie Hong Kong und Malaysian Philharmonic Orchestra konzertiert sie auch in Asien.

Baiba Skride ist ebenso als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride. Mit der Cellistin Harriet Krijgh, der Bratscherin Lise Berthaud und Lauma Skride war sie in dieser Konstellation erstmals u. a. bei der »Schubertiade« in Schwarzenberg und beim »Malmö Chamber Music Festival« zu Gast. Weitere Konzerte führen das Quartett zum »Internationaal Kamermuziek Festival Utrecht«, ins Concertgebouw Amsterdam und erneut zur »Schubertiade«.

Zunehmend spielt auch zeitgenössische Musik eine zentrale Rolle in Baiba Skrides Repertoire. So spielte sie im Februar 2017 die Uraufführung von Sofia Gubaidulinas Tripelkonzert für Geige, Cello und Bajan mit dem Boston Symphony Orchestra. Es folgen lokale Erstaufführungen mit dem Radio Filharmonisch Orkest, der NDR Radiophilharmonie sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst die Violinkonzerte von Nielsen und Sibelius.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 ging sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. 2001 gewann sie den Ersten Preis der »Queen Elisabeth Competition« in Brüssel.

Sie spielt die Stradivari »Yfrah Neaman«, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beare’s International Violin Society.