Mischa Maisky

Mischa Maisky ist der einzige Cellist weltweit, der sowohl bei Mstislaw Rostropowitsch als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropowitsch pries ihn als »eines der außergewöhnlichsten Talente der jüngeren Generation. Sein Spiel kombiniert Poesie und erlesene Zartheit mit großem Temperament und brillanter Spieltechnik«.

Als Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon spielte Mischa Maisky in mehr als 30 Jahren fast 40 Aufnahmen ein mit namhaften Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Israel Philharmonic Orchestra, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orpheus Chamber Orchestra und Chamber Orchestra of Europe. Seine Aufnahmen erhielten nicht nur grandiose Kritiken sondern auch namhafte Auszeichnungen wie den »Record Academy Prize« in Tokio, »ECHO Klassik«, »Grand Prix du Disque« in Paris, »Diapason d’Or« sowie mehrere Nominierungen für den begehrten »Grammy Award«.

Ein besonderer Höhepunkt seiner Konzerttätigkeit war zweifellos das Jahr 2000, in dem Mischa Maisky den 250. Todestag Johann Sebastian Bachs auf eine ganz besondere Weise würdigte: In einem Konzertmarathon von weit über 100 Konzerten brachte er Bachs Solosuiten weltweit zur Aufführung. Um seine tiefe Verehrung und Bewunderung für diesen Komponisten auszudrücken, nahm Mischa Maisky Bachs Solosuiten im Laufe seiner Karriere gleich dreimal auf.

Mit hochkarätigen Jubiläumskonzerten beging Mischa Maisky seinen 70. Geburtstag im Jahr 2018, darunter Tourneen mit Martha Argerich und Janine Jansen, dem SWR Symphonieorchester, den Moskauer Virtuosen und Konzerte mit dem hr-Sinfonieorchester unter Paavo Järvi. In Istanbul wurde er mit einem »Lifetime Achievement Award« für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Mit seinem runden Geburtstag fiel auch die 50. Japan-Tournee zusammen. Er hat dort bereits mehr als 400 Konzerte gegeben.

Als weltbekannter Musiker war Mischa Maisky regelmäßiger Gast bei den größten internationalen Festivals und hat mit namhaften Dirigenten gearbeitet wie Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Charles Dutoit, Yuri Temirkanov, Mariss Jansons, Valery Gergiev und Gustavo Dudamel. Seine kammermusikalische Zusammenarbeit schloss Künstler wie Martha Argerich, Radu Lupu, Nelson Freire, Evgeny Kissin, Itzhak Perlman, Lang Lang, Peter Serkin, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Joshua Bell, Julian Rachlin und Janine Jansen ein.