Diana Damrau

Seit ihrem Bühnendebüt ist die Sopranistin Diana Damrau schon 20 Jahre ständiger Gast international führender Opern- und Konzerthäuser sowie bei renommierten Musikfestivals. Ihr umfangreiches Repertoire liegt im Lyrischen und Koloraturfach und beinhaltet die Titelrollen in »Lucia di Lammermoor« (Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Metropolitan Opera New York, Royal Opera House London), »Manon« (Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera) und »La traviata« (Scala, Metropolitan Opera, Royal Opera House, Opéra National de Paris und Bayerische Staatsoper) sowie die Königin der Nacht in »Die Zauberflöte« (Metropolitan Opera, »Salzburger Festspiele«, Wiener Staatsoper, Royal Opera House).

Als Kammersängerin der Bayerischen Staatsoper und Trägerin des Bayerischen Maximiliansordens für Kunst und Wissenschaft hat Diana Damrau eine starke Bindung zur Bayerischen Staatsoper in München, wo sie in neuen Produktionen von »Lucia di Lammermoor«, »Les contes d’Hoffmann«, »Ariadne auf Naxos«, »Die schweigsame Frau«, »Die Zauberflöte« und »Rigoletto« zu erleben war. Weitere wichtige Auftritte umfassen »La traviata«, »Der Rosenkavalier« und »Die Entführung aus dem Serail«.

An der Metropolitan Opera in New York hat Diana Damrau ihre bedeutendsten Rollen gesungen. Mehrfach war sie in den HD-Kinoübertragungen weltweit zu erleben und hatte sieben große Rollendebüts seit ihrem Hausdebüt als Zerbinetta 2005. Höhepunkte waren die neuen Produktionen von »Rigoletto«, »Il barbiere di Siviglia«, »Le comte Ory« und »Les pêcheurs des perles«. Weitere Engagements beinhalteten die Titelrollen in »Lucia di Lammermoor«, »La traviata«, »Manon«, »La sonnambula« sowie »La fille du régiment«. Sie war die erste Sängerin in der Geschichte der Metropolitan Opera, die sowohl Pamina als auch die Königin der Nacht in verschiedenen Vorstellungen derselben Produktion der »Zauberflöte« gesungen hat.

Diana Damrau wirkte bisher zweimal bei der Saisoneröffnung der Scala mit: im Jahre 2004 bei der Wiedereröffnung der renovierten Scala in der Titelrolle von Salieris »L’Europa riconosciuta« und 2013 als Violetta in der Neuproduktion von »La traviata« zur 200-Jahr-Feier. Bei der Expo 2015 in Mailand war sie die Lucia in »Lucia di Lammermoor«. 2005 gab sie ihr Rollendebüt als Susanna in der großen Wiederaufnahme von Strehlers berühmter Produktion von »Le nozze di Figaro«. 2016 debütierte Diana Damrau in der geplanten Neuproduktion dieser Oper als Contessa.

Die Sopranistin ist auch immer wieder mit zeitgenössischem Repertoire auf der Opernbühne zu erleben. Speziell für sie komponiert wurden die Titelrolle in Iain Bells Adaption von Hogarths »A harlot’s progress« (Theater an der Wien 2013) und die Rollen der Drunken Woman und Gym Instructress in Lorin Maazels »1984« (Royal Opera House 2005). Diana Damrau ist ohne Zweifel auch eine der wichtigsten Liedinterpretinnen unserer Zeit. Sie tritt regelmäßig in den weltweit renommiertesten Konzertsälen auf. Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Pianisten Helmut Deutsch. Sie hat mit dem Harfenisten Xavier de Maistre das Duo mit Harfe wieder aufleben lassen und etabliert. Die CD »Nuit d’étoiles« und ein DVD-Mitschnitt eines ihrer ersten gemeinsamen Konzerte im Festspielhaus Baden-Baden geben einen Eindruck dieser einzigartigen Zusammenarbeit.

Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics/Erato gab Diana Damrau ihr CD-Debüt mit »Arie di Bravura«, einer Sammlung von Mozart- und Salieri-Arien. Es folgten Soloalben wie »Donna« (Mozarts Opern- und Konzertarien), »COLORaturaS« (Romantische Koloraturarien), »Poesie« (Orchesterlieder von Richard Strauss, prämiert mit dem »ECHO Klassik« 2011) und Lieder von Liszt mit Helmut Deutsch. Ihr Album »Forever« mit Highlights aus Operette, Film und Musical wurde mit dem »ECHO Klassik« 2014 ausgezeichnet. Es folgte das Album »Fiamma del Belcanto« mit Perlen des Belcanto und vom Belcanto inspirierten Arien. Diana Damraus Arbeit ist auch auf diversen Oper-Gesamtaufnahmen und DVDs dokumentiert.

Im September 2017 eröffnete Diana Damrau die Konzertsaison des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam mit ausgewählten Mozart-Arien. Zur Wiedereröffnung der Berliner Staatsoper interpretierte sie gemeinsam mit der Berliner Staatskapelle unter der Leitung von Daniel Barenboim Beethovens Sinfonie Nr. 9. Beim ZDF-Weihnachtskonzert sang sie im Dezember 2017 gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann und gastierte Anfang 2018 auf dem Dresdner Opernball.

Diana Damrau wurde anlässlich der Veröffentlichung ihres Albums »Grand Opera«, das dem Schaffen Giacomo Meyerbeers gewidmet ist, als Sängerin des Jahres mit dem OPUS Klassik 2018 ausgezeichnet. Des Weiteren gastierte sie im Februar 2018 in den renommiertesten Konzerthäusern Europas und interpretierte zusammen mit dem Tenor Jonas Kaufmann und dem Pianisten Helmut Deutsch Hugo Wolfs »Italienisches Liederbuch«. Das gleichnamige Live-Album wurde von Warner / Erato veröffentlicht. Unter dem Motto »VERDIssimo« tourte sie im Frühjahr 2018 erneut in Europa. Zudem debütierte sie im Frühjahr 2018 in der Titelrolle in »Maria Stuarda« am Opernhaus Zürich. Im Sommer 2018 war sie in München beim Open-Air-Event »Klassik am Odeonsplatz« unter der Leitung von Cristian Ma˘celaru mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie bei den »Salzburger Festspielen« zu erleben. Im Dezember 2018 war Diana Damrau in der Titelpartie von »La traviata« in einer Neuproduktion an der Metropolitan Opera zu hören. In der Saison 2018/19 ist sie Artist in Residence am Barbican Centre London. Neben einem Liederabend mit Helmut Deutsch tritt sie zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Mariss Jansons auf. In der Saison 2019/20 setzt sie die fruchtbare Zusammenarbeit mit diesem Klangkörper fort und präsentiert in ausgewählten Kulturmetropolen Europas sowie in der Carnegie Hall New York die Vier letzten Lieder von Richard Strauss. Ferner gibt sie Liederabende mit Sir Antonio Pappano und gastiert an der Mailänder Scala in »Romeo et Juliette«, an der Bayerischen Staatsoper in »I masnadieri« sowie in »Maria Stuarda« an der Metropolitan Opera.