Maximilian Schmitt

Der Tenor Maximilian Schmitt studierte Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Universität der Künste Berlin und wird von Roland Hermann künstlerisch betreut. Bereits während seiner Zeit im »Jungen Ensemble« der Bayerischen Staatsoper debütierte er am Salzburger Landestheater als Tamino in »Die Zauberflöte«, bevor er sich für vier Jahre dem Ensemble des Nationaltheater Mannheim verpflichtete. Neben seiner Leidenschaft für die Oper hat der Konzertgesang großes Gewicht. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn, Mahler und Britten. Eingeladen von Dirigenten wie Franz Welser- Möst, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Fabio Luisi, Trevor Pinnock, René Jacobs und Robin Ticciati trat er bereits u. a. mit Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre des Champs-Elysées, den Wiener Symphonikern, dem Cleveland Orchestra und Gewandhausorchester Leipzig auf.

Die neue Saison eröffnet Maximilian Schmitt mit einer Konzerttournee unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis in der Titelpartie von Mozarts »La clemenza di Tito«. Im Anschluss geht er erneut auf Europatournee – diesmal mit René Jacobs, dem Freiburger Barockorchester und Beethovens »Leonore«. Darauf folgt eine Konzerttournee unter Philippe Herreweghe mit Konzerten in Poitiers, Köln, Gent, Wien, Luxemburg, Essen und Eindhoven. Maximilian Schmitt singt darüber hinaus in Haydns »Die Jahreszeiten« in Cleveland und der Carnegie Hall unter Franz Welser-Möst und in Bachs Johannes-Passion im Rahmen der »Osterfestspiele Salzburg«. Maximilian Schmitt beschließt die Spielzeit 2017 / 18 in der Titelrolle von Edward Elgars »The Dream of Gerontius« in Tokio unter dem Dirigat von Jonathan Nott am Pult des Tokyo Symphony Orchestra.

International ist Maximilian Schmitt auch als Liedsänger gefragt. Gemeinsam mit dem Pianisten Gerold Huber trat er bereits im Concertgebouw Amsterdam, beim »Heidelberger Frühling«, in der Kölner Philharmonie und bei der »Schubertiade« in Schwarzenberg auf. Seit seinem Debüt in der Londoner Wigmore Hall 2014 ist er auch dort regelmäßiger Gast. Bisher hat Maximilian Schmitt bei OehmsClassics drei Solo-CDs veröffentlicht: »Träumend wandle ich bei Tag« mit Werken von Robert und Clara Schumann und Schuberts »Die schöne Müllerin« sowie das 2016 erschienene Arien-Album »Wie freundlich strahlt der Tag«.