Paavo Järvi

Der estnische Dirigent und »Grammy«-Gewinner Paavo Järvi ist seit 2004 Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Darüber hinaus ist er auch Musikdirektor des Orchestre de Paris. Als Künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen dirigierte er u. a. die Konzerte mit dem von der Kritik hochgelobten Beethoven-Zyklus.

2010 wurde Järvi für die Aufnahme der Sinfonien Nr. 2 und Nr. 6 mit dem »ECHO Klassik« als »Dirigent des Jahres« geehrt, die erste CD des Zyklus mit den Sinfonien Nr. 3 und Nr. 8 gewann 2007 den renommierten »Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik«. Paavo Järvi und Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen haben 2009 den gesamten Zyklus der Beethoven-Sinfonien im Théâtre des Champs-Elysées Paris, beim »Beethovenfest Bonn«, bei den »Salzburger Festspielen« sowie 2010 beim »Ludwig van Beethoven Easter Festival« in Warschau gespielt.

Tourneen führten ihn mit dem Orchester durch Europa, Japan und Nord-Amerika mit Auftritten z. B. bei den »Salzburger Festspielen«, den »BBC Proms«, beim »Mostly Mozart Festival« in New York sowie in Tokio.

Unmittelbar nach ihrem Erscheinen im November 2011 war die erste CD des Schumann-Zyklus mit Paavo Järvi die »CD der Woche« bei NDR Kultur: »Damit ist dem Bremer Dreamteam unter Leitung von Järvi erneut ein großer Wurf gelungen. Auch bei Schumann führt kein Weg an der Kammerphilharmonie vorbei.« Die zweite CD des Zyklus wurde im Dezember 2012 in Wien vorgestellt. Die dritte CD mit Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für vier Hörner gibt es seit Mai 2014.

Paavo Järvi ist auch Künstlerischer Berater des Estonian National Symphony Orchestra sowie des »Pärnu Music Festivals« mit der »Järvi Summer Academy« für Dirigenten. In seinen Programmen legt er einen besonderen Schwerpunkt auf Werke estnischer Komponisten wie Arvo Pärt, Erkki-Sven Tüür, Lepo Sumera und Eduard Tubin.

Als Gastdirigent arbeitet er regelmäßig bei Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Sächsischen Staatskappelle Dresden sowie dem New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra und Los Angeles Philharmonic.