Alina Ibragimova

Alina Ibragimova ist mehr als eine talentierte, vielversprechende junge Geigerin. Sie ist eine reife, intelligente, leidenschaftliche Musikerin, technisch und emotional so fokussiert, dass es für jeden Musiker ihres Alters außergewöhnlich wäre. Ihre natürliche Ausstrahlung lässt Haltung, Esprit und Integrität erahnen und sie erweckt den Eindruck, im Gleichgewicht mit ihrem Leben und seinen vielseitigen Erwartungen zu sein. Nach ihrem sensationellen Erfolg beim »Manchester International Festival« im vergangenen Sommer mit einem Soloprogramm in Kooperation mit den Filmemachern The Quay Brothers, stehen die Konzerte von Tschaikowsky, Zimmermann und Gubaidulina auf der Wunschliste für die nächste Zukunft.

Immer mehr Dirigenten und Orchester haben Alina Ibragimova in den vergangenen Jahren schätzen gelernt, darunter Valery Gergiev, Sir John Eliot Gardiner, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Yannick Nézet-Séguin, Sir Mark Elder, Osmo Vänskä, das Orchestra of the Age of Enlightenment, das London Symphony Orchestra, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Philharmonia Orchestra sowie alle BBC-Orchester. Alle haben eine Künstlerin kennen gelernt, die den Hörer mit ihrer Musik berühren und aufrütteln will. Als gefragte Kammermusikpartnerin und in der engen musikalischen Partnerschaft mit Cédric Tiberghien tritt Alina Ibragimova in den international wichtigsten Konzerthäusern auf, darunter die Wigmore Hall, die Carnegie Hall, das Concertgebouw, die Berliner Philharmonie, das Mozarteum, das Palais des Beaux-Arts. Sie ist regelmäßig bei Festivals in Heimbach, Heidelberg, Salzburg und Lockenhaus sowie beim »MDR Musiksommer« und bei den »BBC Proms« zu Gast.

1985 in Russland geboren, ist Alina Ibragimova eine ehemalige Schülerin des Gnessin-Instituts Moskau, der Yehudi Menuhin School, des Royal College of Music London und der Kronberg Academy unter Lehrern wie Natasha Boyarsky, Gordan Nikolić und Christian Tetzlaff. Sie war »BBC New Generation Artist« und erhielt verschiedene Auszeichnungen wie den »Borletti-Buitoni Trust Award«, den »Classical Brit Award« und den »Young Artist Award« der Royal Philharmonic Society. Alina Ibragimova nimmt exklusiv für Hyperion auf und spielt eine Guarneri-Geige aus dem Jahr 1738, die ihr freundlicherweise von Georg von Opel zur Verfügung gestellt wird.