Magdalena Kožená

Magdalena Koženáwurde in Brünn geboren, studierte am Konservatorium Brünn und bei Eva Blahová am College of Performing Arts in Bratislava. Sie gewann mehrere wichtige Preise, sowohl in der Tschechischen Republik als auch international, was im Sieg beim 6. »Internationalen Mozartwettbewerb« Salzburg 1995 gipfelte. Sie hat einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon und ihre erste Solo-CD mit Werken von Dvořák, Janáček and Martinů wurde mit dem »Gramophone Solo Vocal Award« 2001 ausgezeichnet. Weitere Aufnahmen bei der DG umfassten Mozart-, Gluck und Mysliveček-Arien mit dem Prague Philharmonia und Michel Swierczewski, Französische Arien mit dem Mahler Chamber Orchestra und Minkowski, Glucks »Paride ed Elena« mit dem Gabrieli Consort und McCreesh, eine gefeierte CD mit Kantaten von Mitgliedern der Bach-Familie (»Lamento«) mit Musica Antiqua Köln und Reinhard Goebel, ein Mozart-Album mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Sir Simon Rattle, eine Händel-CD und eine Vivaldi-CD mit dem Venice Baroque Orchestra und Andrea Marcon und die Recital-CD mit Malcolm Martineau »Songs that my Mother taught me«. Für diese Aufnahme wurde sie mit dem »Gramophone Award« als »Artist of the Year« ausgezeichnet. Für ihre Einspielungen von »Julietta«-Fragmenten von Bohuslav Martinů mit Sir Charles Mackerras und der Tschechischen Philharmonie erhielt Magdalena Kožená 2009 einen »Gramophone Award«. Magdalena Kožená ist als Konzert- und Liedsängerin begehrt. Liederabende führten sie schon nach London, Paris, Brüssel, Berlin, Amsterdam, Wien, Hamburg, Lissabon, Prag, Kopenhagen, Tokio, San Francisco und die New Yorker Alice Tully Hall und Carnegie Hall. Sie trat außerdem bei den Festivals in München, Salzburg, Luzern, Schwarzenberg, Aldeburgh und Edinburgh. Pianisten, mit denen sie zusammenarbeitet sind u. a. Daniel Barenboim, Yefim Bronfman, Malcolm Martineau, Andras Schiff und Dame Mitsuko Uchida. Ihre Konzertengagements umfassten Auftritte mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Philadelphia Orchestra unter Sir Simon Rattle, dem Koniklijk Concertgebouworkest mit Mariss Jansons, Lucerne Festival Orchestra und Claudio Abbado, der Tschechischen Philharmonie, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Scottish Chamber Orchestra mit Sir Charles Mackerras und Robin Ticciati, den Wiener Philharmonikern mit Daniel Harding und Sir Simon Rattle, der Accademia Santa Cecilia mit Myung-Whun Chung und dem Simón Bolivar Youth Orchestra mit Gustavo Dudamel. Magdalena Kožená war auf Opernbühnen bereits als Octavian (»Der Rosenkavalier«) an der Deutschen Staatsoper Berlin zu erleben, in Glucks »Orphée et Euridice« mit John Eliot Gardiner in Paris, als Nerone (»L’Incoronazione di Poppea«) mit Marc Minkowski in Wien, als Mélisande in Paris – sowohl mit Bernard Haitink als auch Marc Minkowski – und an der Deutschen Staatsoper mit Sir Simon Rattle, als Cherubino in Aix-en-Provence und München sowie als Sesto (»Giulio Cesare«) in Amsterdam. Bei den »Salzburger Festspielen« trat sie bereits als Zerlina (»Don Giovanni«) unter Nikolaus Harnoncourt, Idamante mit Sir Roger Norrington und Sir Simon Rattle sowie als Dorabella mit Rattle auf. An der Metropolitan Opera sang sie Varvara (»Katja Kabanova«) mit Jiří Belohlavek und Cherubino, Dorabella und Idamante unter James Levine. Am Royal Opera House Covent Garden war sie in der Titelrolle von »La Cenerentola« zu sehen. 2003 wurde sie von der Französischen Regierung zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. Weitere Informationen unter [a title="externer Link" href="http://www.kozena.cz/">www.kozena.cz[/a]