Ewa Wolak

Die polnische Altistin Ewa Wolak (geb.in Wadowice), die über eine Alt-Stimme mit einer außergewöhnlichen dunklen Farbe verfügt, erhielt ihre musikalische Ausbildung am Musik-Konservatorium in Krakau (Bratsche, Gesang). Ihr Gesangsstudium schloss sie an der Musik Akademie in Krakau ab. Als DAAD-Stipendiatin studierte sie darüber hinaus an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und schloss ihr Studium im Fach Operngesang durch ein Diplom mit Auszeichnung ab. Ewa Wolak ist Preisträgerin renommierter internationaler Gesangswettbewerbe, unter anderem dem »Grand Prix Maria Callas« in Athen und dem niederländischen   »IVC ’s« in Hertogenbosch. Im Jahre 1998 wurde die Künstlerin mit dem »Europäischen Kulturpreis« der EU ausgezeichnet.Wichtige Konzertengagements umfassen: Bachs »Johannes-Passion« unter Helmut Rilling in Krakau, ein Konzert bei der European Chimey Foundation unter Krzysztof Penderecki, Mahlers »Kindertotenlieder« anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten »50 Jahre Holocaust« in Krakau, die Uraufführung  von Marta Ptaszynskas »Liquid Light« beim »Warschauer Herbst«, Mitwirkung bei den Tiroler Wagner-Festspielen, bei »Wratislavia Cantans« in Breslau, Berlioz »La Mort de Cleopatre« sowie Konzerte mit dem Polnischen Rundfunkorchester NOSPR, der Krakauer Philharmonie, der Capella Cracoviensis, der Philharmonie Oppeln, der Philharmonie Lodz, Philharmonie Breslau. Sie sang Wagners »Wesendonk-Lieder« und »Das Lied von der Erde« mit der Tschechischen Philharmonie, der Philharmonie Brno, Philharmonie Köln dem Bach Kollegium Stuttgart und Radio France/Paris. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führten sie nach Polen, Frankreich, Holland und zum Hessischen Rundfunk. Sie gibt zahlreiche Konzerte in Europa, Südkorea, Israel, den USA  und Japan.Seit 1998 ist sie am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert, wo sie Partien wie u.a. Carmen, Mrs.Quickly (»Falstaff«), Ratmir («Ruslan und Liudmila«), Erda (»Rheingold« und »Siegfried«),Fricka (»Walküre«), Leonora (»Il Trionfo dell’onore«) mit großem Erfolg gesungen hat.Bei den Göttinger »Händelfestspielen« 2000 übernahm sie die Rolle der Eduige in Händels »Rodelinda« und 2002 die Rolle des Bradamante in »Alcina«. 2002 arbeitete sie zum ersten Mal mit den Talens Lyriques unter Christophe Rousset (»Arianna in Creta«) mit Konzerten in Halle, Wien und Beaune sowie mit Marc Minkowski im Rahmen von konzertanten Aufführungen der »Zauberflöte« in Montpellier und Perpignan zusammen. Die Rolle des Bradamante in »Alcina« sang sie auch konzertant in Paris und in einer szenischen Produktion an der Opéra de Montpellier, am Teatro Verdi di Trieste und an der Komischen Oper Berlin. An der Komischen Oper Berlin gastierte sie des Weiteren als Irene in »Tamerlano«. Bei den Festspielen in Erl sang die Künstlerin mit großem Erfolg die Partie der Waltraute in »Götterdämmerung«. An der Opéra deMontpellier hat Ewa Wolak (April 2005) die Partie der  Isabella in »L’italiana in Algeri« mit großem Erfolg gesungen. Beim »Festival Radio France« sang sie u.a. die Partie der Czipra in Strauss’ »Zigeunerbaron«. Des Weiteren sind Gastspiele an der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, dem Staatstheater Karlsruhe, Teatro Lirico di Cagliari und Konzerte in ganz Europa geplant.