Dorothee Mields

Die Sopranistin Dorothee Mields studierte in Bremen bei Elke Holzmann und in Stuttgart bei Julia Hamari. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie zunächst insbesondere mit den Dirigenten Ludger Remy und Thomas Hengelbrock intensiv zusammen.Die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts, die sie schon immer fasziniert hat, bildete schon früh einen Schwerpunkt ihrer musikalischen Aktivitäten. Auch zeitgenössische Kompositionen spielen zunehmend eine Rolle in Dorothee Mields’ Repertoire. So sang sie u.a. die Titelpartie in der Uraufführung von J.M. Stauds Oper »Berenice« (Biennale München 2004). Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Werke von Monteverdi, Bach und Mozart bis hin zu Werken von Boulez, Grisey und Beat Furrer.Heute belegt eine stetig anwachsende Diskographie mit über 40 zum Teil preisgekrönten Einspielungen ihre rege Konzerttätigkeit. Zahlreiche internationale Rundfunkstationen und CD-Label (Sony Classical, BIS, Harmonia Mundi, cpo) produzieren mit ihr. Dorothee Mields ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bach-Fest Leipzig, Suntory Music Foundation Festival, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle und Göttingen und Tanglewood Festival.Dorothee Mields arbeitet regelmäßig mit dem Collegium Vocale Gent, Bachcollegium Japan, Nederlandse Bachvereiniging, Flanders Recorder Quartett, Ensemble Orchestral de Paris, Klangforum Wien und mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Beat Furrer, Paul Goodwin, Martin Haselböck, Philippe Herreweghe, Gustav Leonhard, Kenneth Montgomery, Hans Christoph Rademann, Stephen Stubbs, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven.Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren Bachs »Johannes-Passion« mit Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto, Grisey »Quatre Chants pour franchir le seuil« mit den Klangforum Wien unter der Leitung von Simone Young in Hamburg, Bachs Kantate »Weichet nur, betrübte Schatten« mit dem Freiburger Barockorchester, Strawinskys »Threni« mit dem RIAS Kammerchor und dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter der Leitung von Stefan Asbury sowie Mahlers »Symphonie N°4« mit dem Orchestre des Champs Elysées unter der Leitung von Philippe Herreweghe.Engagements 2007/2008: ihr Debut bei den Salzburger Festspielen (August 2007/Grisey »Quatre Chants« mit dem Klangforum Wien/Leitung: Emilio Pomárico), ein Soloabend mit dem Sinfonieorchester Aachen (Händelarien/Oktober 2007), mehrere Tourneen mit dem Collegium Vocale Gent (Leitung: Philippe Herreweghe/November 2007 und Mai 2008; Masaaki Suzuki/Dezember 2007) und der Nederlandse Bachvereniging (Leitung: Jos van Veldhoven/März 2008).