Kristine Opolais

Kristine Opolais ist eine der weltweit gefragtesten Sopranistinnen ihrer Zeit. Mit ihrer strahlenden Stimme und leidenschaftlichen Intensität zählt sie zu den herausragenden Sängerinnen und besticht durch ihre ausdrucksstarke Bühnenpräsenz. Gastauftritte führen sie regelmäßig an die Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Deutsche Staatsoper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Mailänder Scala sowie an das Opernhaus Zürich und das Royal Opera House Covent Garden. Sie arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Sir Antonio Pappano, Sir Simon Rattle, Sir Mark Elder, Daniel Harding, Andris Nelsons, Fabio Luisi, Kirill Petrenko und Semyon Bychkov zusammen.

Kristine Opolais pflegt eine enge Verbindung zur Metropolitan Opera; ihre Aufführungen werden von dort regelmäßig in alle Welt übertragen. Ende 2018 kehrte Opolais in der Rolle der Suor Angelica an die Met zurück – eine Partie, die sie bereits für das Label Orfeo aufgenommen hat, jedoch erstmals auf der Bühne sang. Zuletzt war sie 2017 an der Met in Mary Zimmermans »Rusalka«-Inszenierung in der Titelrolle zu sehen, hochgelobt von der Presse für ihre »stimmlich glänzende und schmerzlich verwundbare Darbietung« (»New York Times«). Ihr Debüt gab Opolais an der Metropolitan Opera 2013 als Magda in »La rondine«. Nur ein Jahr später schrieb sie dort Musikgeschichte mit zwei Rollendebüts innerhalb von 18 Stunden: Nach ihrem gefeierten Auftritt in »Madama Butterfly« sprang sie am Folgetag in der weltweit live im Kino übertragenen Matinée von »La bohème« ein und wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert.

In der Spielzeit 2018/19 führt Opolais ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Royal Opera House Covent Garden fort. Als »führender Puccini-Sopran unserer Zeit« (»The Telegraph«) gefeiert, kehrt sie in der Rolle der Tosca nach London zurück. Des Weiteren ist sie als Manon Lescaut in Jonathan Kents Inszenierung aus dem Jahr 2014 sowie als Cio-Cio-San in »Madama Butterfly« am Royal Opera House Covent Garden zu sehen. Weitere Engagements führen sie an die Wiener Staatsoper (»Tosca«) sowie an die Staatsoper Hamburg, wo sie im Rahmen der »Italienischen Opernwochen« als Manon Lescaut auf der Bühne steht. Mit dieser Rolle gibt sie außerdem während einer Tournee mit dem Teatro dell’Opera di Roma ihr Debüt in Japan. Eng verbunden ist Opolais auch der Bayerischen Staatsoper, wo sie erstmals 2010 auf der Bühne stand und als Rusalka einsprang. Seither folgen regelmäßige Auftritte, unter anderem in »Madama Butterfly«, »Manon Lescaut«, als Tatjana in »Eugen Onegin« und Margherita in »Mefistofele«.

Auch als Konzertsängerin ist Opolais überaus gefragt. Engagements führten sie u. a. zu den »Salzburger Festspielen«, den »BBC Proms« und zum »Tanglewood Festival« sowie zum Wiener Musikverein, ans Festspielhaus Baden-Baden, das Royal Opera House Muscat, Royal Concertgebouw Amsterdam und die Carnegie Hall, um nur einige zu nennen. Im Rahmen ihrer Konzerttätigkeit arbeitet die Sopranistin mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, mit dem sie in dieser Saison auch auf Tournee geht, dem Royal Concertgebouw Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Filarmonica della Scala zusammen.

Opolais jüngste Opernaufnahme, eine DVD von Himmelmanns »Tosca« am Festspielhaus Baden-Baden mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, wurde im Herbst 2017 veröffentlicht.