Kirill Troussov

Kirill Troussov erhielt Einladungen von Orchestern wie der Staatskapelle Berlin, dem Gewandhausorchester Leipzig, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, hr-Sinfonieorchester, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, den Münchner Philharmonikern und Bamberger Symphonikern sowie dem Russischen Nationalorchester und Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino. Zu den Dirigenten, unter deren Leitung er spielte, zählen Sir Neville Marriner, Daniele Gatti, Lawrence Foster, Jiří Bělohlávek, Michail Jurowski, David Stern, Christoph Poppen, Vladimir Spivakov, Mikko Frank und Louis Langrée. Als Solist, Kammermusiker und Dozent ist Kirill Troussov regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem »Verbier Festival«, »Menuhin Festival Gstaad«, »Schleswig-Holstein Musik Festival« und den »Ludwigsburger Schlossfestspielen«. Eine kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Musikern wie Yuri Bashmet, Mischa Maisky, Frans Helmerson, Heinrich Schiff, Christian Zacharias, Sol Gabetta, Yuja Wang, Julian Rachlin, Daniel Hope, Joshua Bell, Natalia Gutman, Dmitri Sitkovetsky sowie Gautier und Renaud Capuçon.

Kirill Troussovs Recital-CD mit seiner Schwester Alexandra Troussova bei EMI Classics wurde von der internationalen Presse mehrfach ausgezeichnet. Seine neueste Aufnahme ist eine Einspielung von Schwarz-Schillings Violinkonzert mit der Staatskapelle Weimar und José Serebrier (2013).

Geboren 1982 in St. Petersburg, erhielt Kirill Troussov im Alter von vier Jahren am Rimsky-Korsakov-Konservatorium seinen ersten Violinunterricht. Bereits zwei Jahre später gab er sein Debüt in der St. Petersburger Philharmonie und wurde im Jahr darauf vom Russischen Nationalorchester unter Arnold Katz nach Moskau eingeladen. Er studierte bei Zakhar Bron und Christoph Poppen. Zu den Mentoren auf seinem künstlerischen Werdegang zählen unter anderem Igor Oistrach, Herman Krebbers und Lord Yehudi Menuhin. Kirill Troussov spielt die Stradivari »The Brodsky« von 1702, mit der Adolph Brodsky am 4. Dezember 1881 Peter Tschaikowkys Violinkonzert uraufführte.