Delian Quartett

Der Namenspatron des Delian Quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste, der Musen und besonders der Musik verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde. Die Mitglieder des Delian Quartetts, die drei verschiedenen Nationen entstammen, verbindet dieselbe Leidenschaft für die große Streichquartett-Literatur. Im gemeinsamen Streben nach einem unverwechselbaren Ensembleklang widmet sich das Quartett einem Repertoire, das vom Barock bis hin zur Gegenwart reicht.

Gegründet im Januar 2007, hat sich das Delian Quartett im Zuge seiner aufsehenerregenden Karriere innerhalb kürze­ster Zeit mitten in die internationale Konzertwelt gespielt. Bereits in seinem ersten Jahr war es ein umjubelter Gast bei so bedeutenden Festivals wie den »Ludwigsburger Schlossfestspielen« oder dem »Schleswig-Holstein Musik Festival«; es folgten von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in Deutschland, Italien, Spanien, Portugal und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – in Afrika. Auch in Frankreich wurde das Ensemble enthusiastisch begrüßt, ebenso in Österreich, wo es unter anderem 2009 in den Wie­ner Musikverein geladen war. Das Debüt des Delian Quartetts im selben Jahr in der Berliner Philharmonie gemeinsam mit Menahem Pressler entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde bereits nach dem Eröffnungsstück mit stehen­den Ovationen aufgenommen.

Eine rege Zusammenarbeit verbindet das Delian Quartett mit verschiedenen Rundfunkanstalten wie dem SWR, HR, WDR, Catalu­nya Música, Radio France, BR, SR, ORF oder Deutschlandfunk, die Live-Mitschnitte seiner Auftritte übertrugen, das Ensemble in diversen Porträt-Sendungen präsentierten oder die CDs des Quartetts koproduzierten. Die bereits im Mai 2008 beim Label OehmsClassics erschienene Debüt-CD des Delian Quartetts mit Werken von Robert Schumann hielt sich in der renommierten Musikzeitung »Crescendo« über ein Jahr lang in der Bestenliste der Neuerscheinungen; der Rundfunksender Bayern 4 Klassik stellte sie als CD-Tipp vor. Der im Januar 2010 veröf­fentlichten zweiten CD des Ensembles mit Werken Joseph Haydns wurden gleichfalls begeisterte Reaktionen zuteil; unter anderem wurde sie Refe­renz-CD beim Klassikportal »Klassik Heute« und erhielt eine Nominierung für den »ECHO Klassik« 2010. 2012 erscheint, zusammen mit dem Bratschisten Gérard Caussé, eine wei­tere Einspielung, die der Kammermusik Ludwig van Beethovens gewidmet ist. 2013 wird in Kooperation mit dem Pianisten Anatol Ugorski eine Doppel-CD zum Werk Dmitri Schostakowitschs folgen.

Bereicherung und zusätzliche Inspiration erfährt die musikalische Arbeit des Delian Quartetts durch das regelmäßige Zusammenwirken mit anderen Künstlern von internationalem Rang in erweiterter Besetzung. Zu den Gästen des En­sembles gehören Menahem Pressler, Gérard Caussé, Alfredo Perl, José Luis Estellés, Gilles Apap, Anatol Ugorski, Dora Schwarzberg, Herbert Schuch, Sophie-Mayuko Vetter, Andreas Frölich, Hartmut Rohde, Adrian Oetiker, Ya Dong, Per Arne Glorvigen, Ralph Manno, Bernd Glemser, Dimitri Ashkenazy, Igor Kamenz, Michel Lethiec, Lisa Smirnova, François Salque, Pavel Gililov, Peter Lohmeyer und Bruno Ganz.