Franco Fagioli

Franco Fagioli gehört zu den weltweit erfolgreichsten Countertenören. Seine Interpretation von Händel-Helden wie Giulio Cesare, Ariodante, Teseo, Bertarido und zuletzt von Rossinis Arsace in »Aureliano in Palmira« sorgten für eine Sensation. Mit seiner technischen Perfektion und seiner strahlenden Stimme in jeder Stimmlage hat er neue Maßstäbe gesetzt. 2011 wurde Franco Fagioli der vielbeachtete »Premio Abbiati« als »bester Sänger des Jahres« verliehen.

Franco Fagioli trat am Teatro Colón in Buenos Aires, bei den »Händel-Festspielen« in Halle und Karlsruhe, an der Oper Bonn, am Aalto-Theater in Essen, bei den »Ludwigsburger Schlossfestspielen«, am Opernhaus Zürich, bei den »Innsbrucker Festwochen«, am Teatro Carlo Felice in Genua und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris auf. Mit der Titelpartie von Händels »Giulio Cesare« wurde er in Zürich, Oslo und Karlsruhe gefeiert. In London und Brüssel trat er bei einem Recital von Cecilia Bartoli als Gast auf. Fagioli arbeitete mit Dirigenten wie Rinaldo Alessandrini, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Konrad Junghänel, Marc Minkowski, Riccardo Muti und Christophe Rousset.

Fagiolis Diskografie umfasst die Titelpartien in Glucks »Ezio« (Oehms Classics/SWR), die Titelpartie in Händels »Teseo« (Carus Verlag/SWR) sowie Händels »Berenice« (EMI/Virgin Classics) und eine umjubelte Soloaufnahme »Canzone e cantate«, die im November 2010 erschien (Carus Verlag/SWR).