Michael Schade

Gefeiert als einer der weltweit führenden Mozart-Tenöre unserer Zeit, ist der Deutsch-Kanadier Michael Schade regelmäßig an den international wichtigsten Opernhäusern sowie Konzert- und Liedbühnen zu erleben. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Michael Schade mit der Wiener Staatsoper, wohin er auch in der Saison 2011/12 mit Auftritten in »Arabella«, »Daphne« sowie in der Titelpartie der Neuproduktion von »La clemenza di Tito« zurückkehren wird. Bei den »Salzburger Festspielen« stand der Künstler in 16 aufeinander folgenden Spielzeiten auf der Bühne. 2008 und 2009 war Michael Schade Creative Director des Young Singers Projects, das sich der Förderung junger talentierter Sänger widmet. 2012 wird er bei den »Salzburger Festspielen« als Tamino in »Das Labyrinth« unter der Leitung von Ivor Bolton zu sehen sein.

Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Michael Schade auch intensiv der Konzertliteratur und dem Liedgesang. Mit seinem großen Konzertrepertoire, das von Bachs Passionen bis Mahlers »Lied von der Erde« reicht, war er u. a. mit den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra sowie dem Los Angeles und New York Philharmonic unter so namhaften Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Valery Gergiev, Mariss Jansons, James Levine, Riccardo Muti, Kent Nagano, Simon Rattle, Helmuth Rilling, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst zu erleben.

Neben zahlreichen Aufnahmen unter Nikolaus Harnoncourt wirkte er u. a. bei Einspielungen mit von Mahlers »Lied von der Erde« mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez, Mozarts Requiem mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado, Strauss’ »Daphne« unter Semyon Bychkov sowie beim Live-Mitschnitt einer Mozart-Gala mit Anna Netrebko unter Daniel Harding. Drei seiner Einspielungen bei CBC Records wurden jeweils mit dem »Juno Award« ausgezeichnet. Als eine seiner jüngsten Veröffentlichungen erschien Schuberts »Schöne Müllerin« mit Rudolf Buchbinder als Live-Mitschnitt.

2007 wurde dem Künstler der Titel »Österreichischer Kammersänger« verliehen. Außerdem ist er Artistic Director der »Stella Maris International Vocal Competition« von Hapag Lloyd. In der Saison 2009/10 war Michael Schade Artist in Residence im Wiener Musikverein.