Auftritte im Konzerthaus Dortmund

Johan Reuter

Der in Kopenhagen geborene Johan Reuter studierte an der Königlichen Musikakademie und der Akademie des Königlichen Theaters seiner Heimatstadt. Er besuchte Meisterklassen bei Ernst Haefliger, Anthony Rolfe Johnson und Richard Trimborn. Seit 1996 ist er Solist am Königlichen Theater in Kopenhagen, wo er ein breites Repertoire singt.

Seine internationale Karriere begann 2000 mit einem Konzert in Berlin, das von Christian Thielemann dirigiert wurde, gefolgt von der Partie des Guglielmo in »Così fan tutte«in Hamburg und der des Figaro in »Le nozze di Figaro«an der Deutschen Oper Berlin. In der Saison 2003/2004 gab er sein hochgelobtes Debüt als Wotan in Kasper Bech Holtons »Der Ring des Nibelungen«in Kopenhagen. Die Titelrolle in »Don Giovanni«sang er erstmals in Frankfurt. Im selben Jahr trat er an der Pariser Oper und dem Teatro Real in Madrid (»Aus einem Totenhaus«, Regie: Patrice Chéreau, am Pult Marc Albrecht), bei den Salzburger Festspielen in »Alceste«unter Ivor Bolton und in Kopenhagen auf, wo er sein Debüt in Verdis »Macbeth«gab.

2006 folgte sein weithin gelobtes Debüt in Covent Garden, bei dem er den »Wozzeck«gab. Seither ist er regelmäßig dort aufgetreten (in »Elektra«, »Salome«, »The Tsar’s Bride« und Birtwistles »The Minotaur«). In jüngster Zeit gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera in Janáčeks »Die Sache Makropulos«mit Karita Mattila, sein Rollendebüt als »Boris Godunow«, »Die Frau ohne Schatten«in Kopenhagen, Strauss’ »Arabella in Wien«und »Die Sache Makropulos«bei den Salzburger Festspielen.

Johan Reuter hat mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Mark Elder, Antonio Pappano, Simon Rattle, Daniel Harding, Zubin Mehta und Kazushi Ono zusammengearbeitet.

Er spielte Kunzens »Holger Danske«(»Grammy«-Nominierung), Nielsens »Maskarade«(»Gramophone Award«) und Schuberts »Winterreise«auf Dänisch ein. Seine jüngsten Veröffentlichungen sind zwei von der Kritik gefeierte Solo-Alben mit dem Titel »Rare Verdi«und ein Recital mit Liedern von Strauss, Nielsen und Børresen.