Auftritte im Konzerthaus Dortmund

Jeremy Ovenden

Jeremy Ovenden studierte bei Norman Bailey und Neil Mackie am Royal College of Music in London und privat bei Nicolai Gedda. Sein Programm der aktuellen und folgenden Spielzeiten beinhaltet Auftritte in »L’incoronazione di Poppea« an der Opéra National de Paris sowie in Händels »Tamerlano« in Brüssel und Amsterdam in einer Koproduktion der Oper La Monnaie und der Nederlandse Opera. Im Konzert singt er u. a. Beethovens Missa Solemnis mit dem Beethoven Orchester Bonn, Haydns »Schöpfung« mit dem London Symphony Orchestra und in Lissabon mit Paul McCreesh, Händels »La resurrezione« auf einer Europa-Tournee mit René Jacobs und die Titelrolle in Monteverdis »Il ritorno d’Ulisse in patria« mit der Academy of Ancient Music.

Ovenden sang in der jüngeren Vergangenheit in »Così fan tutte« an der Royal Opera Covent Garden und der Berliner Staatsoper, »Radamisto« am Theater an der Wien, »La finta giardiniera« und Händels »Semele« im Brüsseler La Monnaie, »Don Giovanni« in Berlin unter Daniel Barenboim sowie Händels »Alcina« und Cavallis »Ercole amante« an der Nederlandse Opera. 2004 gab Jeremy Ovenden sein Debüt an der Mailänder Scala in Salieris »L’Europa riconosciuta« unter Riccardo Muti. Er kehrte dorthin als Don Ottavio in »Don Giovanni« unter Gustavo Dudamel und als Oronte in »Alcina« unter Giovanni Antonini zurück. Konzertauftritte beinhalten Haydns »Die Jahreszeiten« mit dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Andrew Manze und beim »Schleswig-Holstein Musik Festival« unter Paul McCreesh, Haydns »Schöpfung« mit dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia, »Elias« mit dem Bergen Philharmonic Orchestra, Brittens Serenade für Tenor, Horn und Streicher mit dem Aarhus Symphony Orchestra, Spohrs »Die letzten Dinge« mit dem Mozarteumorchester Salzburg und Ivor Bolton, Szymanowskis Sinfonie Nr. 3 mit dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski sowie Europa-Tourneen mit René Jacobs, Le Cercle de l’Harmonie unter Jérémie Rohrer und dem Ensemble Orchestral de Paris unter Fabio Biondi.

Regelmäßig tritt Jeremy Ovenden mit Nikolaus Harnoncourt auf, z. B. im Wiener Musikverein oder bei den »Salzburger Festspielen«, wo er weitere Konzerte etwa mit Yannick Nézet-Séguin oder Christoph Poppen gab. Seine umfangreiche Diskografie beinhaltet Bachs Passionen nach Markus und Johannes, Bach-Kantaten, Händels »Saul«, Haydns »Die Jahreszeiten« und »Schöpfung« sowie Mozarts »Il sogno di Scipione«, »La Betulia liberata«, »La finta semplice«, »L’Oca del Cairo« und »Lo sposo deluso«.