Auftritte im Konzerthaus Dortmund

Vocalconsort Berlin

Das Vocalconsort Berlin wurde 2003 gegründet und debütierte im selben Jahr erfolgreich bei den »Innsbrucker Festwochen der Alten Musik« in Claudio Monteverdis »L’Orfeo« unter der Leitung von René Jacobs. Das in Berlin beheimatete Ensemble ist auf frühbarocke und Barockmusik spezialisiert. Darüber hinaus präsentiert es neue Lesarten der Romantik und zeitgenössische Musik. Die Variabilität und Flexibilität der Besetzung, die vom Quartett bis zur Mehrchörigkeit reicht und dabei gleichermaßen solistische Partien einzubeziehen vermag, ermöglicht es dem Ensemble sowohl im Konzert als auch szenisch und auf der Opernbühne präsent zu sein.

Das Klangbild des Vocalconsort Berlin findet in der Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten wie Marcus Creed, René Jacobs, Jos van Immerseel, Gary Cooper, Olof Boman, Kent Nagano, Iván Fischer und Pablo Heras-Casado sowie mit exzellenten Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, der Accademia Bizantina, dem belgischen B’rock Orchestra, dem Kammerorchester Basel, dem Ensemble Modern, den Hamburger Symphonikern und dem Konzerthausorchester Berlin seine künstlerische Entsprechung.

Das Vocalconsort Berlin gastierte wiederholt beim Berliner Festival »Zeitfenster – Biennale Alter Musik«, bei den »Salzburger Festspielen«, den »Händel-Festspielen Halle«, beim »Rheingau Musik Festival«, dem »Musikfest Bremen« u. a. sowie in den Konzertsälen von Antwerpen, Gent, Ferrara, Amsterdam, Brüssel, Tel Aviv, Barcelona, London, Paris und Wien. Das Ensemble arbeitete in verschiedenen Bühnenproduktionen mit international erfolgreichen Regisseuren und Choreographen wie Sasha Waltz, Barrie Kosky und Luc Perceval.

Nach mehreren hoch gelobten CD-Einspielungen, u. a. Händels »Ode for Queen Ann« und »Dixit Dominus« mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Andreas Scholl, Händels »Athalia« mit dem Kammerorchester Basel und Nuria Rial, stieß die Einspielung der Motetten von Bach 2011 auf eine große Medienresonanz. Im Februar 2013 erschien das von James Wood rekonstruierte Buch II der »Sacrae Cantiones« von Gesualdo bei harmonia mundi france. Das Vocalconsort Berlin wurde hierfür 2013 mit dem »ECHO Klassik« für die beste Choreinspielung ausgezeichnet. In diesem Jahr wird eine neue CD-Einspielung mit Werken von Orlando di Lasso erscheinen.

Höhepunkte dieser Saison: Die Produktion »Allegory of Desire« in Zusammenarbeit mit dem belgischen Ensemble Zefiro Torna und der tunesischen Sängerin Ghalia Benali ist 2014 in Sevilla, Nürnberg, Zürich und Vilnius wieder aufgenommen worden. 2015 wird diese Produktion beim NDR in Hamburg und im Herbst in Enschede zu Gast sein. Außerdem trat das Ensemble in »The Photographer« von Philipp Glass mit dem Kammerensemble Neue Musik in Berlin, Köln und Paris auf. 2015 wirkt das Vocalconsort Berlin in zwei neuen Produktionen der Komischen Oper Berlin, bei »Moses und Aron« wie bei »María de Buenos Aires« mit. Außerdem wird es in Berlin im Sommer in »Orfeo« von Monteverdi und »Matsukaze« von Hosokawa in Choreografien von Sasha Waltz in der Staatsoper im Schillertheater zu erleben sein.