Helena Rasker

Zukünftige Engagements der Altistin Helena Rasker umfassen Auftritte als Ramise in »Arminio« unter der Leitung von Laurence Cummings bei den »Internationalen Händel-Festspielen Göttingen« 2018, als Diakonissin in einer konzertanten Aufführung von Szymanowskis »Król Roger« mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano und als Dritte Dame in »Die Zauberflöte« unter der Leitung von Raphaël Pichon beim »Festival d’Aix-en-Provence«. Außerdem singt sie Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäus-Passion mit Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, George Benjamins »Into the Little Hill« mit dem Münchener Kammerorchester, die Uraufführung von »Schwarzes Licht« mit dem Klangforum Wien sowie Pergolesis Stabat Mater mit dem South Netherlands Philharmonic.

Sie sang u. a. Claudio (»Lucio Cornelio Silla«) unter dem Dirigat von Dorothee Oberlinger bei den »Internationalen Händel-Festspielen Göttingen« 2017, Leocasta (»Giustino«) mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner bei den »Händel-Festspielen Halle« 2017, Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit den Stuttgarter Philharmonikern, Pergolesis Stabat Mater mit dem Netherlands Chamber Orchestra im Concertgebouw Amsterdam, Mozarts Requiem und Bachs h-moll-Messe mit dem Gulbenkian Orchestra unter Michel Corboz, »Into the Little Hill« am Aalto-Musiktheater Essen sowie Mozarts Requiem mit Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski auf einer Europa-Tour u. a. in der Philharmonie de Paris, im Palau de la Música Catalana in Barcelona und in der Hamburger Laeiszhalle.

Weitere Opernengagements führen sie als Dritte Sekretärin Maos (»Nixon in China«) zum Netherlands Radio Philharmonic, als Erste Magd (»Elektra«), Grimgerde (»Die Walküre«), Hedwige (»Guillaume Tell«) und Mutter (»Lulu«) an die Nationale Opera in Amsterdam, als Bryna (»After Life«) zum »Melbourne Festival« sowie als Erna (»Morgen und Abend«) ans Royal Opera House Covent Garden und die Deutsche Oper Berlin unter der Leitung von Michael Boder. Zudem interpretierte sie Ursula in Wagemans’ »Legende«, Paula in de Raaffs »Waiting for Miss Monroe« und Mutter in Paddings »Laika«; 2013 sang sie in der Uraufführung von Robert Zuidams Kammeroper »Troparion«. Weitere Partien übernahm sie in van Vlijmens »Thyestes« und Zuidams »Adam in ballingshap«.

Auf der Konzertbühne trat sie auf mit Orchestern wie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de la Suisse Romande, der London Sinfonietta, dem Scottish Chamber Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne und Genève, Les Musiciens du Louvre, Europa Galante sowie Asko|Schönberg. Sie sang bei zahlreichen Festivals in Europa und Australien. Ihr Konzertrepertoire umfasst Oratorien von Bach, Händel und Mendelssohn Bartholdy, Mahler-Sinfonien, Wagners Wesendonck-Lieder sowie Lieder von Brahms, Ravel und Schönberg. Aktuell ist sie vor allem mit Werken von Sciarrino, Gubaidulina, Nono und Zuidam zu hören.

Helena Rasker erhielt ihre Gesangsausbildung am Königlichen Konservatorium Den Haag sowie am Tanglewood Music Center. Zurzeit wird sie von Margreet Honig sängerisch betreut.