Christina Gansch

Die österreichische Sopranistin Christina Gansch gewann 2014 den »Kathleen Ferrier Award« und ist Absolventin der Royal Academy of Music in London und des Salzburger Mozarteums. 2021 vertrat sie Österreich in der Finalrunde des Wettbewerbs »Cardiff Singer of the World« und kehrt auf die Opernbühne als Servilia in »La clemenza di Tito« und Pamina in »Die Zauberflöte« ans Royal Opera House Covent Garden zurück. Außerdem debütiert sie noch in diesem Jahr als Pamina an der Opéra national de Lorraine. In der Spielzeit 2021/22 kehrt sie als Zerlina in einer Neuproduktion von »Don Giovanni« an die San Francisco Opera zurück.

Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen ihr Amerika-Debüt als Dorinda (»Orlando«) an der San Francisco Opera, Gretchen in einer Neuproduktion von Schumanns »Szenen aus Goethes Faust« an der Staatsoper Hamburg, Najade in einer Neuproduktion von »Ariadne auf Naxos« an der Mailänder Scala, Gretel (»Hänsel und Gretel«) bei ihrem Debüt an der Bayerischen Staatsoper in München und Marzelline (»Fidelio«) am Teatro Comunale in Bologna. Als Teilnehmerin des Young Singers Project gab sie 2015 ihr Salzburger Festspieldebüt als Barbarina (»Le nozze di Figaro«). Im folgenden Jahr kehrte sie als Barbarina und 2017 als Servilia nach Salzburg zurück. Außerdem sang sie Mélisande (»Pelléas et Mélisande«) beim »Glyndebourne Festival«, den Waldvogel (»Siegfried«) unter Daniel Barenboim an der Berliner Staatsoper, Papagena (»Die Zauberflöte«) an der Pariser Opéra und an Covent Garden sowie Servilia und Amore (»Orfeo ed Euridice«) an der Opéra national de Montpellier. An der Staatsoper Hamburg stand sie als Pamina, Gretel, Marzelline, in der Titelrolle in Händels »Almira«, als Oscar (»Un ballo in maschera«), Ascagne (»Les Troyens«), Jemmy (»Guillaume Tell«) und Sœur Constance (»Dialogues des carmélites«) auf der Bühne.

Auf dem Konzertpodium trat Christina Gansch mit dem Chor und dem Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde im Wiener Musikverein, beim Festival »Resonanzen« im Wiener Konzerthaus, beim »Verbier Festival«, bei den »Internationalen Händel-Festspielen Göttingen«, in der Londoner Wigmore Hall, bei den »Innsbrucker Festwochen der Alten Musik« und am Mozarteum in Salzburg auf.

Höhepunkte waren u. a. Mahlers 4. Sinfonie mit dem BBC Symphony Orchestra unter Semyon Bychkov bei den »BBC Proms« und beim »Edinburgh Festival«, Zerlina (»Don Giovanni«) mit MusicAeterna unter Teodor Currentzis in St. Petersburg und Dortmund, Ilia (»Idomeneo«) mit Concerto Köln unter Kent Nagano bei den »Audi Sommerkonzerten« in Ingolstadt, Brahms’ Ein deutsches Requiem mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter Nagano, Mozarts »Vesperae solennes de Confessore« und »Krönungsmesse« mit der Academia Montis Regalis unter Alessandro de Marchi in Innsbruck, Mozarts Requiem mit den Göteborger Symphonikern unter Simone Young und Mozarts c-moll-Messe mit dem Mozarteumorchester unter Ádám Fischer bei den »Salzburger Festspielen« 2016.

Ihre Diskografie umfasst »Don Giovanni« mit Teodor Currentzis und MusicAeterna, Wolf-Lieder mit Malcolm Martineau sowie Schuberts »Der Hochzeitsbraten« mit Matthew Rose, Robert Murray und Malcolm Martineau.