Daniel Heide

Der aus Weimar stammende Pianist Daniel Heide zählt zu den gefragtesten Liedbegleitern und Kammermusikern seiner Generation. Er konzertiert in Konzertreihen und Festivals in ganz Europa und Asien, darunter die Konzerthäuser in Wien, Berlin und Dortmund, die Wigmore Hall London, die »Schubertiaden« in Schwarzenberg und Vilabertran, der »Heidelberger Frühling« und das »Oxford Lieder Festival«.

Zu seinen ständigen Partnern zählen Sänger und Sängerinnen wie Andrè Schuen, Christoph Prégardien, Simone Kermes, Britta Schwarz, Roman Trekel und Tobias Berndt. Außerdem gibt er Liederabende mit Regula Mühlemann, Fatma Said, Christina Landshamer, Benjamin Appl, Sheva Tehoval, Dietrich Henschel, Dorottya Láng, Patrick Grahl, Katharina Konradi, Hanno Müller-Brachmann, Luca Pisaroni und Johannes Weisser. Ebenso liebt er die Arbeit im melodramatischen Kontext mit Sprechern und Schauspielern wie mit Christian Brückner, Udo Samel, Thomas Thieme, Markus Meyer und Hanns Zischler. Mit der deutsch-griechischen Mezzosopranistin Stella Doufexis verband ihn eine enge Zusammenarbeit. Ihre gemeinsam aufgenommene CD »Poèmes« mit Liedern von Claude Debussy erhielt den »Preis der Deutschen Schallplattenkritik«. Als Kammermusikpartner konzertiert er u. a. mit Solisten wie Sabine Meyer, Andreas Willwohl, Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz und Danjulo Ishizaka.

Daniel Heide ist Begründer und Künstlerischer Leiter der Konzertreihe »Der lyrische Salon – Liederabende auf Schloss Ettersburg«. Diese Konzertreihe existiert seit 2011 als eine der wenigen reinen Liederabendreihen weltweit. Als pianistischer Partner einer Vielzahl renommierter Gesangssolisten hat er dort schon über 50 Liederabende aufgeführt.

Seine erste CD mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf und Frank Martin, die er gemeinsam mit dem Südtiroler Bariton Andrè Schuen beim Label AVI aufgenommen hat, ist im Sommer 2016 mit dem »ECHO Klassik« ausgezeichnet worden. »Wanderer«, die aktuelle CD des Duos Schuen/ Heide mit Liedern von Franz Schubert, war 2018 in den Top 20 der Klassikcharts gelistet.