Markus Eiche

Markus Eiche wurde in St. Georgen im Schwarzwald geboren, studierte in Karlsruhe und Stuttgart und ist Preisträger mehrerer nationaler sowie internationaler Gesangswettbewerbe. Er begann seine Karriere am Nationaltheater Mannheim, wo er sich die wichtigen Partien seines Fachs erarbeitete. Den Künstler verbindet heute eine regelmäßige Zusammenarbeit sowohl mit der Wiener Staatsoper, der er als Ensemblemitglied von 2007 bis 2011 angehörte, als auch mit der Bayerischen Staatsoper. Er sang und singt an diesen Häusern Partien wie Il Conte di Almaviva in »Le nozze di Figaro«, Marcello in »La bohème«, Fürst Jeletzki in »Pique Dame«, Belcore in »L’elisir d’amore«, Albert in »Werther«, Lescaut in »Manon«, Don Juan in »Aus einem Totenhaus«, Herr von Faninal in »Der Rosenkavalier«, Kurwenal in »Tristan und Isolde«, Donner in »Das Rheingold« sowie die Titelpartie in »Eugen Onegin«.

Darüber hinaus gastiert Eiche u. a. bei den »Salzburger Festspielen«, an der Mailänder Scala, der Nationale Opera Amsterdam, der Semperoper Dresden, der Komischen Oper und Staatsoper Unter den Linden Berlin, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und bei den »Bayreuther Festspielen«. Dort war er 2014 als Wolfram in »Tannhäuser« und als Donner zu erleben. In der Spielzeit 2014/15 war Markus Eiche als Lescaut in Puccinis »Manon Lescaut« an der Seite von Kristine Opolais und Jonas Kaufmann sowie als Golaud in Debussys »Pelléas et Mélisande« bei gleich zwei Neuproduktionen an der Bayerischen Staatsoper zu erleben.

Die Vielseitigkeit des Künstlers spiegelt sich nicht zuletzt in seinem umfangreichen Konzertrepertoire wider. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn dabei mit Helmuth Rilling. Weitere Konzerte führten ihn etwa zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, in den Wiener Musikverein oder zum Chicago Symphony Orchestra. Seit 2012 unterrichtet Eiche eine eigene Gesangsklasse an der Zürcher Hochschule der Künste.

2016/17 war er etwa als Il Conte di Almaviva, Besenbinder (»Hänsel und Gretel«), Sprecher (»Die Zauberflöte«) und Herr von Faninal an der Bayerischen Staatsoper, als Paolo Albiani (»Simone Boccanegra«) an der Wiener Staatsoper sowie in den Titelpartien von »Elias« im Herkulessaal München und von »Paulus« in der Philharmonie Essen zu erleben. Künftige Engagements führen ihn als Musiklehrer (»Ariadne auf Naxos«) und Valentin (»Faust«) an die Wiener Staatsoper, als Kurnewal zum Cleveland Orchestra, als Donner zum Royal Opera House Covent Garden in London sowie als Herr von Faninal an die Metropolitan Opera New York. Bei den »Bayreuther Festspielen« wird er erneut als Gunther (»Götterdämmerung«) und Donner zu erleben sein.