Simone Rubino

Simone Rubino entfacht in seinen Konzerten ein virtuoses Feuerwerk an ungehörten Klangfarben und rhythmischer Präzision, gleichzeitig verblüfft er mit einem empfindsamen und differenzierten Stil. Gleich zu Beginn der Saison 2018/19 brachte Simone Rubino gemeinsam mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester ein neues Werk für Perkussion und Orchester des amerikanischen Komponisten Avner Dorman in der Elbphilharmonie zur Uraufführung. Ein weiterer Höhepunkt war seine Residenz beim Münchner Rundfunkorchester, wo er sich mit drei unterschiedlichen Programmen präsentieren konnte. Der junge Italiener, der 2014 fulminant den »Internationalen Musikwettbewerb der ARD München« gewonnen hat und 2016 den »Crédit Suisse Young Artists Award« im Rahmen des »Lucerne Festivals« erhielt, läutet eine neue Ära von Schlagzeugern ein, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben.

Er spielte Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, hr-Sinfonieorchester, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Philharmonischen Orchester Darmstadt und Lexington Philharmonic Orchestra. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gustavo Gimeno, Manfred Honeck, Tugan Sokhiev und Kazuki Yamada zusammen.

Neben seinen Auftritten als Solist liegt ihm die Kammermusik am Herzen, was seine Konzerte mit dem Trompeter Simon Höfele bezeugen. Simone Rubino macht sich für die Erweiterung des Schlagwerk-Repertoires stark und arbeitet mit Komponisten wie Avner Dorman, Aziza Sadikova, Adriano Gaglianello und Carlo Boccadoro zusammen. Simone Rubino ist gern gesehener Gast renommierter Festivals; dazu zählen der »Heidelberger Frühling«, »La Folle Journée« in Frankreich und Japan, das »Rheingau Musik Festival«, die »Schwetzinger SWR Festspiele«, »Musicus Olympus« in Russland und die »Pfingstfestspiele« in Baden-Baden. 1993 in Turin geboren, studierte Rubino zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte.