Valerio Contaldo

Valerio Contaldo studierte zunächst Klassische Gitarre, anschließend Gesang bei Gary Magby am Konservatorium von Lausanne. Zudem absolvierte er Meisterklassen bei Christa Ludwig, Alain Garichot, Klesie Kelly und David Jones. 2008 war er Finalist des Leipziger »Bach-Wettbewerbs«.

Zu seinen Opernengagements gehören u. a. Corebo/Eolo in Cavallis »La Didone« mit Les Arts Florissants unter William Christie in Caen, Luxemburg und Paris, Tenorpartien in Ravels »L’enfant et les sortilèges« an der Akademie des »Festival d’Aix-en-Provence« sowie Oronte in Händels »Alcina« am Theater Orchester Biel Solothurn.

Kürzlich debütierte er als Jupiter in Händels »Semele« an der Opéra de Nice. Zudem sang er u. a. Lucano (»L’incoronazione di Poppea«) an der Opéra Bastille, Ferrando (»Così fan tutte«) an der Opéra de Nice und am Theater Magdeburg, Ecclitico (»Il mondo della luna«) beim »Festival de Sédières« sowie Acis/Damon (»Acis and Galatea«) bei den »Salzburger Festspielen« mit Les Musiciens du Louvre.

Mit der Cappella Mediterranea unter Leonardo García Alarcón unternimmt er mit der Titelpartie in Monteverdis »L’Orfeo« eine Tournee durch Europa und Südamerika. In der Saison 2017/18 wird er u. a. als Erster Kaufmann und Fellah in Rabauds »Mârouf, savetier du Caire« unter der Leitung von Marc Minkowski an der Pariser Opéra Comique und als Diomede in Sacratis »La finta pazza« an der Opéra de Dijon zu erleben sein.

Zu seinem Oratorium-Repertoire gehören u. a. Mozarts Requiem und C-Dur-Messe, Haydns »Die Schöpfung« und »Die Jahreszeiten«, Rossinis »Petite Messe solennelle«, Bachs h-moll-Messe, Johannes- und Matthäus-Passion sowie viele seiner Kantaten, Händels »Messias« und Brockes-Passion, Schumanns »Szenen aus Goethes Faust«, Schuberts Es-Dur-Messe, Mendelssohn Bartholdys »Die erste Walpurgisnacht« und »Paulus«, Puccinis Messa di Gloria, Bruckners Te Deum sowie Martins »Le vin herbé« und Requiem. Zuletzt sang er Mozarts Requiem auf einer Tournee durch Frankreich unter der Leitung von Leonardo García Alarcón, den Evangelist in der Johannes-Passion mit Les Musiciens du Louvre unter Marc Minkowksi in Grenoble und Frankfurt sowie »Il trionfo della Divina Giustizia«, dirigiert von Thibault Noally, in Versailles.

Zudem gastierte er etwa beim »Festival of Flanders«, »Rheingau Musik Festival«, »Edinburgh International Festival«, »La Folle Journée«, »Paléo Festival Nyon«, »Festival delle Nazioni« in Città di Castello, »Sion Festival«, »Osterfestival Tirol« und »Amadeus Festival« sowie am Teatro Comunale Luciano Pavarotti in Modena, Teatro La Fenice und in Bilbao, Lissabon, Nîmes, Toulouse und Tokio.

Er arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Michel Corboz, William Christie, Christian Zacharias, Ton Koopman, Gabriel Garrido, Philippe Pierlot, Kristjan Järvi, Bernard Tétu, Jean-Marc Aymes, Stephan MacLeod, Laurent Gay, Rinaldo Alessandrini, Laurent Gendre, Leonardo García Alarcón und Marc Minkowski.