Emmanuel Tjeknavorian

Ausgezeichnet beim »Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb« 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie als Gewinner des Zweiten Preises zog Emmanuel Tjeknavorian internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die vergangene Spielzeit führte ihn als »Rising Star« der European Concert Hall Organisation in die renommiertesten Konzertsäle Europas. Daneben standen zahlreiche wichtige Debüts, u. a. als Solist der Orpheum Stiftung Zürich mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und das Deutschlandradio-Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie. Zur erneuten Begegnung kam es mit den Wiener Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester und dem Bruckner-Orchester Linz.

Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison gehören Debüts mit den weltweit führenden Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Mahler Chamber Orchestra, Orchestra Filarmonica della Scala und dem London Symphony Orchestra. Dabei musiziert er mit Dirigenten wie Semyon Bychkov, Riccardo Chailly und Yuri Temirkanov. Emmanuel Tjeknavorian ist regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals und spielt zahlreiche Konzerte in kammermusikalischer Besetzung. So gewann er im Sommer 2018 den »LOTTO-Förderpreis« des »Rheingau Musik Festivals« und gemeinsam mit seinem Klavierpartner Maximilian Kromer den »NORDMETALL-Ensemblepreis« der »Festspiele Mecklenburg-Vorpommern«. In dieser Saison kommt es darüber hinaus zu Auftritten bei der »Mozartwoche Salzburg« auf Mozarts eigener »Costa-Geige« und bei der Sommernachtsgala des »Grafenegg Festivals«. Als »Junger Wilder« in Dortmund und »Great Talent« in Wien wird er an beiden Konzerthäusern für mehrere Spielzeiten in unterschiedlichen Formationen zu hören sein.

Im Dezember 2017 veröffentlichte Emmanuel Tjeknavorian sein Debütalbum »SOLO« bei Sony Classical, das im Oktober 2018 den neu gegründeten »Opus Klassik« erhielt. Seit September 2017 moderiert er monatlich seine eigene Radio-Show »Der Klassik-Tjek« auf Radio Klassik Stephansdom. Zahlreiche Sender berichteten über den jungen Wiener, so war er bereits in »Titel, Thesen, Temperamente« und der »Tagesschau« (ARD), »Capriccio« (BR), »Kulturzeit« (3sat), im ORF2 und in »Stars von morgen« mit Rolando Villazón (ARTE) zu sehen.

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban Berg Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona 1698, die ihm freundlicherweise von einem Gönner der Beare’s International Violin Society aus London zur Verfügung gestellt wurde.