Emmanuel Tjeknavorian

Ausgezeichnet beim »Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb« 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Sibelius sowie als Gewinner des Zweiten Preises zog Emmanuel Tjeknavorian internationale Aufmerksamkeit auf sich. Für die Saison 2017/18 wurde er für den »Rising-Stars«-Zyklus der European Concert Hall Organisation ausgewählt. Diese Tournee wird ihn in die renommiertesten Konzertsäle Europas führen. Emmanuel Tjeknavorian ist außerdem »Great Talent« des Wiener Konzerthauses und wird dort in unterschiedlichen Kammermusikformationen u. a. mit Elisabeth Leonskaja zu erleben sein. Zu den weiteren Höhepunkten der aktuellen Saison gehören seine Debüts beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie und beim Tonhalle-Orchester Zürich als Solist der Orpheum Stiftung Zürich. Er wird außerdem mit den wichtigsten Klangkörpern Österreichs wie dem Mozarteumorchester Salzburg, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Grazer Philharmonischen Orchester und Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zusammenarbeiten. Zur erneuten Begegnung kommt es mit den Wiener Symphonikern, dem hr-Sinfonieorchester, Bruckner Orchester Linz sowie Wiener Jeunesse Orchester im Musikverein Wien.

Beim »Rheingau Musik Festival« und »Hanko Music Festival« in Finnland wurde er nach seinen Recitals umgehend wieder eingeladen. Darüber hinaus debütiert er bei den »Festspielen Mecklenburg-Vorpommern«, wo er in der Reihe »Junge Elite« auftreten wird. Seine junge Karriere führte ihn bereits zu Orchestern wie den Wiener Symphonikern, dem Radio-Symphonieorchester Wien, hr-Sinfonieorchester, Finnish Radio Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic Orchestra, der Camerata Salzburg und dem Münchner Kammerorchester. Außerdem spielte er unter Dirigenten wie Ádám Fischer, Keith Lockhart, Hannu Lintu, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Kristiina Poska und John Storgårds. Ab September 2017 wird Tjeknavorian eine eigene monatliche Sendung bei Radio Klassik, dem größten Klassiksender in Österreich, erhalten. Im Dezember 2017 ist er in der Arte TV-Show »Stars von morgen« mit Rolando Villazón zu sehen.

Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien als Sohn einer Pianistin und eines Dirigenten in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Seit 2011 studiert er bei Gerhard Schulz, ehemals Mitglied des weltberühmten Alban Berg Quartetts, an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Emmanuel Tjeknavorian spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari.