Davide Giusti

Davide Giusti absolvierte sein Gesangs- und Kammermusikstudium am Conservatorio Statale di Musica »G. B. Pergolesi« mit Auszeichnung. Weitere wichtige Erfahrungen sammelte der junge, vielversprechende Tenor an der  Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, wo er u. a. sein Debüt als Ferrando (»Così fan tutte«) gab. 2017 erreichte er den zweiten Platz bei der renommierten »Operalia Competition«; weitere Auszeichnungen erhielt er bei der »›European Community‹ Competition for Young Opera Singers« in Spoleto, »Renata Tebaldi International Voice Competition« in San Marino und »International Singing Competition Maria Caniglia« in Sulmona.

Vergangene Engagements umfassten etwa »Le nozze di Figaro« mit Kent Nagano beim »Reate Festival«, »La traviata« u. a. in Lecce, Brindisi, Piacenza, Darmstadt und Lüttich, »L’Enfant prodigue« in Ancona und Cagliari, »Madama Butterfly«  in Tel Aviv, »Rigoletto« in Trieste sowie Respighis »La bella addormentata« in Cagliari; des Weiteren gastierte er als Nemorino (»L’elisir d’amore«) in Rom und Lüttich, als L’amante (»Amelia al ballo«) beim »Festival dei Due Mondi«, als Rinuccio (»Gianni Schicchi«) und Peppe (»I Pagliacci«) am Teatro Regio di Parma, als Fenton (»Die lustigen Weiber von Windsor«) in Lüttich, als Rodolfo (»La bohème«) in Reims sowie an der Oper Perm unter Teodor Currentzis, als Giovane Konrad (Tutinos »Le braci«) beim »Festival della Valle d’Itria« und in Florenz, als Don Ottavio (»Don Giovanni«) in Treviso und Ferrara, als Cassio (»Otello«) in Macerata sowie als Lui (Rotas »La notte di un nevrastenico«) in Montpellier. In Rieti war er unter der musikalischen Leitung von Fabio Biondi als Tebaldo in der Live-Aufzeichnung von »I Capuleti e i Montecchi« zu erleben; weitere Aufführungen folgten in Stavanger, Warschau und Bremen.

Auf dem Konzertpodium sang er u. a. Rossinis Stabat Mater in Sanremo und Mailand sowie dessen Petite Messe solennelle in Saint-Étienne und Lima, Beethovens Sinfonie Nr. 9 in Mannheim, München und Nürnberg, Händels »Messiah« in Oviedo sowie Donizettis Requiem in Taranto und Rom unter der Leitung von Gianluigi Gelmetti.

Zukünftige Engagements führen ihn mit »L’elisir d’amore« nach Fermo und an die Oper Nizza, mit »Rigoletto« nach Lüttich, Charleroi und Belfast, mit »La bohème« nach Stuttgart und Massy, mit »I Capuleti e i Montecchi« nach Lissabon, mit »Nabucco« nach Montpellier und mit »La traviata« nach Avignon.