Hélène Walter

Hélène Walter schloss ihre musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Lausanne 2013 mit Auszeichnung ab. Anschließend absolvierte sie Meisterkurse bei bedeutenden Lehrern wie David Jones, Heidi Brunner und Raúl Giménez.

Sie gewann drei internationale Wettwerbe (2017 den »Concurs Mirabent« in Barcelona, 2015 die »International Singing Competition of Clermont-Ferrand« und 2014 den Gesangswettbewerb in Mâcon) und singt auf den Bühnen renommierter Häuser, darunter die Opéra de Lausanne und das Théâtre des Champs Elysée in Paris. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Michel Corboz, Jean-Claude Malgoire, Jean-Yves Ossonce, Corrado Rovaris, Ton Koopman und Raphaël Pichon.

2014 sang sie in Paris die Titelpartie in Debussys »Pelléas et Mélisande«. In Oratorien- und Konzertproduktionen ist sie ebenfalls regelmäßig als Solistin zu hören, etwa mit Werken wie Chaussons »Le Poème de l’amour et de la mer«, Ravels »Shéhérazade«, Bergs »Sieben frühe Lieder« sowie Bachs Matthäus- und Johannes-Passion, »Jesu, meine Freude« und Magnificat.

Sie beweist sich in einem weit gefächerten Repertoire und präsentiert barocke, klassische, romantische und zeitgenössische Werke mit bedeutenden Klangkörpern wie dem Orchestre d’Auvergne, Les Musiciens du Louvre, dem Ensemble Pygmalion und Gli Angeli Genève. Sie

arbeitet außerdem unter anderen mit dem Lemanic Modern Ensemble zusammen und singt Werke von Pierre Boulez, Michael Jarrell, Oscar Bianchi und Xavier Dayer etwa in der Royaumont Abbey.