Elza van den Heever

Die aus Südafrika stammende Sopranistin Elza van den Heever hat sich mit ihren intensiven Rollenportraits einen Namen in der internationalen Opernwelt gemacht. Sie begann die Saison mit ihrem Rollendebüt der Julia in »La vestale« am Theater an der Wien unter der Leitung von Bertrand de Billy. Die enge Zusammenarbeit mit Yannick Nézet-Séguin prägte die folgenden Monate. Neben der »Frau ohne Schatten« singt sie unter seiner Leitung die Marie (»Wozzeck«) an der Metropolitan Opera New York und Strauss’ Vier letzte Lieder in der Carnegie Hall. Daneben pflegt sie auch das Konzertrepertoire mit dem Verdi-Requiem beim London Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner und der 8. Sinfonie von Gustav Mahler mit Kirill Petrenko in München. Mit dem Orchestre de Paris wird sie unter der Leitung von Simone Young die Leonore in »Fidelio« singen, mit der sie in der vergangenen Saison einen großen Erfolg in Zürich feiern konnte.

Das Publikum in Wien, New York, San Francisco, Chicago, Zürich, München, Hamburg, Frankfurt und Bordeaux feiert die Sopranistin für ihre herausragenden Leistungen. Ihre stimmlichen Möglichkeiten erlauben ihr ein breit gefächertes Repertoire von Mozart (Vitellia, Elettra, Donna Anna), das Belcanto-Repertoire (Norma, Anna Bolena, Maria Stuarda) über Verdi (Elisabetta, Desdemona, Elvira in »Ernani«, Leonora in »Il trovatore«), Wagner (Elsa, Senta) bis ins 20. Jahrhundert zu Strauss (Kaiserin, Chrysothemis), Berg (Marie) und Britten (Ellen Orford) zu pflegen. Im Konzertbereich arbeitet Elza van den Heever regelmäßig mit Dirigenten wie Simone Young, Kirill Petrenko, Bertrand de Billy und Yannick Nézet-Séguin zusammen.

Ihre Interpretation der Giorgetta ist unter der Leitung von Bertrand de Billy als CD bei Capriccio erschienen. Ihr Debüt an der Metropolitan Opera als Elisabetta (»Maria Stuarda«) ist auf DVD dokumentiert.