Sophie Karthäuser

Die belgische Sopranistin Sophie Karthäuser gilt als eine der besten Mozart-Interpretinnen. Sie sang ihre erste Pamina unter der Leitung von René Jacobs und ihre erste Susanna unter William Christie, gefolgt von Despina und Zerlina am Théâtre Royal de la Monnaie, Ilia in Aix-en-Provence, am Théâtre des Champs-Élysées und in La Monnaie und Sandrina (»La finta giardiniera«) am Theater an der Wien.

Große Erfolge feierte sie in »La Calisto« am Théâtre Royal de la Monnaie (René Jacobs) und als Agathe (»Der Freischütz«) an der Opéra Comique (Sir John Eliot Gardiner), Asteria (»Tamerlano«) in Brüssel und Amsterdam (Christophe Rousset) und als Héro (»Béatrice et Bénédict«) in Brüssel und Glyndebourne.

Die Sopranistin hat mit renommierten Ensembles wie den Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhaus Leipzig, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concentus Musicus Wien, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik, Les Arts Florissants und dem l’Orchestre Philharmonique Royal de Liège unter Dirigenten wie Christian Arming, Riccardo Chailly, William Christie, Stefan Gottfried, Nikolaus Harnoncourt, Jakub Hrůša, René Jacobs, Vladimir Jurowski, Louis Langrée, Antonello Manacorda, Ingo Metzmacher, Kazushi Ono, Jérémie Rhorer, Christophe Rousset und Hugh Wolff zusammengearbeitet. Als leidenschaftliche Interpretin französischer Melodien und Lieder trat sie in den Berliner und Kölner Philharmonien, am Théâtre Royal de la Monnaie, in der Wigmore Hall und in der Carnegie Hall in New York auf.

Ihre umfangreiche Diskografie beinhaltet sowohl komplette Opern als auch Liederabende. Ihre jüngsten Veröffentlichungen umfassen Lieder von Debussy auf »Harmonie du Soir« (Harmonia Mundi 2018), »Le bal des animaux« (Harmonia Mundi 2018), »La flûte de Pan« (Passacaille 2019) und »L’Impatiente« (Aparté 2019).

Sophie Karthäuser war Mitglied in Gesangsjurys verschiedener internationaler Wettbewerbe wie der »Queen Elisabeth International Musical Competition«.