Das Foyer der Zukunft entsteht
Mit dem Umbau des Eingangsbereichs macht sich das Konzerthaus fit für die kommenden Jahre – und setzt ein architektonisches Zeichen für Offenheit und Teilhabe.
Wenn das Konzerthaus Dortmund 2027 sein 25-jähriges Bestehen feiert, blicken wir nicht nur auf ein Vierteljahrhundert musikalischer Sternstunden zurück – wir schauen auch mutig nach vorn. Denn wir möchten unser Haus so gestalten, dass es noch offener, einladender und zugänglicher wird. Ein zentrales Element dieses Wandels ist der umfassende Umbau unseres Eingangsfoyers. Federführend ist dabei – wie schon beim Bau des Hauses – der Architekt Ralf Schulte-Ladbeck.
Mit neuem Lichtkonzept, klarerer Wegeführung und einladender Atmosphäre wollen wir es allen Menschen erleichtern, sich bei uns zu Hause zu fühlen. Unser Ziel ist ein Foyer, das die Offenheit unserer Musik auch architektonisch widerspiegelt – wie Intendant Raphael von Hoensbroech es formuliert: »Das Konzerthaus soll ein inspirierender Ort für alle sein – ein Ort, an dem sich Herz, Geist und Seele berühren lassen. Das neue Eingangsfoyer ist das Tor zu dieser Erfahrung.«

Eine zentrale Idee der Architekten war es damals, den äußerlich schwarzen Konzertsaal als Kohlestück (oder eher Auster) zu begreifen, in dessen hellem Inneren eine Perle – die Akustik – wartet. Doch vor dem dunklen Fliesenboden, der nach über 20 Jahren nun reparaturbedürftig war, wurde dieser Gedanke visuell nie ganz greifbar. Im ersten Schritt wurden daher in der Sommerpause die Bodenfliesen durch hellen Naturstein ersetzt. Außerdem begrüßt zukünftig der aus dem Saal bekannte Sternenhimmel die Menschen schon beim Betreten des Hauses.
Weitere Veränderungen folgen im kommenden Sommer: Das Ticketing zieht ins Foyer und vereint so Tages- und Abendkasse. Im bisherigen Ticketbüro entsteht eine dringend benötigte Workshop-Fläche – und damit neuer Raum für kreatives Miteinander im Rahmen unserer Community-Music-Angebote.
So schlägt das Konzerthaus zu seinem 25. Geburtstag ein neues Kapitel auf – und präsentiert sich so offen wie seine Musik.
Text: Katharina Dröge