Bild in schwachem Gegenlicht von Pianist Mao Fujita, der verträumt am Flügel spielt.
Mao Fujita © Dovile Sermokas

Musikalische Bildwelten

Wenn der japanische Pianist Mao Fujita im November zum zweiten Mal in der Reihe »Junge Wilde« am Konzerthaus Dortmund zu erleben ist, führt sein Konzertprogramm durch ein faszinierendes Spektrum der Klavierliteratur: Von Beethovens früher f-moll-Sonate über Wagners lyrisches »Albumblatt« und die Zwölf Variationen von Alban Berg bis zu Mendelssohns eindringlichen »Variations sérieuses«. Mit Brahms’ monumentaler erster Klaviersonate und Liszts Klavierfassung von Wagners »Isoldens Liebestod« breitet Fujita zudem große dramatische Spannungsbögen aus.

Im Gespräch betont er, wie sehr ihn die Vielfalt künstlerischer Eindrücke inspiriert – etwa die Bildwelten Giuseppe Arcimboldos, deren Detailreichtum und überraschende Verbindungen er als Anregung für seine eigene musikalische Gestaltung versteht. So wird Fujitas Spiel zu einem intensiven Erlebnis, das verschiedene Epochen miteinander verbindet und die Zuhörenden unmittelbar berührt. 

Text: Katharina Dröge

    • Di 18.11.2025
    • 19.00 Uhr
    Mao Fujita lachend im Profil, gespiegelt in der glatten Oberfläche eines Flügels

    Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!

    Klavierabend

    Junge Wilde – Mao Fujita

    Ein Klavierabend zwischen Dramatik, Variation und Leidenschaft