Auch in der Saison 2026/27 präsentiert das Konzerthaus Dortmund wieder herausragende internationale Orchesterkonzerte, in denen sinfonische Qualität hörbar wird.
Von Beethoven über Schumann, Schostakowitsch bis zu John Adams: Die Sinfoniekonzerte der neuen Spielzeit versprechen Vielfalt. Neben abwechslungsreichen Programmen sind erneut führende Orchester, Dirigentinnen, Dirigenten und Solostars zu erleben.
Mit einem markanten Auftakt startet die Saison 2026/27: Daniel Barenboim präsentiert mit seinem West-Eastern Divan Orchestra ein Programm, das u. a. von Schuberts rätselhafter Siebter Sinfonie, der »Unvollendeten«, bis zu Beethovens berühmter »Eroica« reicht. Es ist ein Konzert im Zeichen des Friedens, denn das Orchester steht wie kein anderes für Dialog, gegenseitiges Verständnis und Respekt. Eine musikalische Stimme, die weit über Grenzen hinaus die Idee des Friedens verkörpert und Brücken baut, wo Politik und Gesellschaft scheitern.
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- West-Eastern Divan Orchestra
- Daniel Barenboim Dirigent
- Programm
- Programm
- Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete«
- Richard Wagner Vorspiel zu »Tristan und Isolde« WWV 90
- Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Einen besonderen Akzent setzt auch das Gastspiel von Franz Welser-Möst mit dem Cleveland Orchestra – einem der »Big Five«-Orchester der USA –, das sich mit ihm auf Abschiedstournee befindet. Zunächst singt die Sopranistin Golda Schultz Strauss’ „Vier letzte Lieder“, bevor sich das Orchester Brahms’ Zweiter Sinfonie widmet. Ein Konzertabend, der die Vertrautheit zwischen Dirigent und Orchester sowie die Kraft dieser Partnerschaft zeigt.
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- The Cleveland Orchestra
- Franz Welser-Möst Dirigent
- Golda Schultz Sopran
- Programm
- Programm
- Franz Liszt »Orpheus« Sinfonische Dichtung Nr. 4
- Richard Strauss Vier letzte Lieder
- Johannes Brahms Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Hilary Hahn, frühere Curating Artist des Hauses und dreifache »Grammy«-Preisträgerin, gestaltet mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Omer Meir Wellber einen Abend mit einem Programm, das von Bruchs Erstem Violinkonzert bis zu Schumanns leidenschaftlicher Vierter Sinfonie reicht. In Aziza Sadikovas zeitgenössischem »Labyrinthe du temps« wird Omer Meir Wellber zudem nicht nur am Pult, sondern auch als Akkordeonist zu erleben sein.
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- Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
- Omer Meir Wellber Dirigent, Akkordeon
- Hilary Hahn Violine
- Programm
- Programm
- Max Bruch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26
- Aziza Sadikova »Labyrinthe du temps« Konzert für Violine, Akkordeon und Orchester
- Robert Schumann Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120
Mit Janine Jansen, die zu einer der besten Geigerinnen der Welt zählt, und Lahav Shani stehen eine ehemalige »Junge Wilde« und ein ehemaliger »Exklusivkünstler« gemeinsam auf der Konzerthaus-Bühne. In Schostakowitschs Erstem Violinkonzert beweist Jansen ihre kompromisslose Intensität als Solistin, bevor die Münchner Philharmoniker mit Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« in Ravels leuchtender Orchesterfassung den Saal in eine farbige Szenerie verwandeln.
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- Münchner Philharmoniker
- Lahav Shani Dirigent
- Janine Jansen Violine
- Programm
- Programm
- Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll op. 77
- – Pause –
- Modest Mussorgsky »Bilder einer Ausstellung«
Ein weiteres Highlight ist das Konzert des London Symphony Orchestra mit dem isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson, denn hier dirigiert der amerikanische Komponist John Adams seine eigenen Werke. Amerika trifft auf Island, pulsierender Rhythmus auf klare nordische Kultur. Adams’ sofort zugängliche, farbenreiche Klangwelt bekommt hier eine ganz persönliche Handschrift.
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- London Symphony Orchestra
- John Adams Dirigent
- Víkingur Ólafsson Klavier
- Programm
- Programm
- John Adams »Short ride in a fast machine«
- John Adams »Shaker loops«
- John Adams »The chairman dances« Foxtrott für Orchester
- John Adams »After the fall« Konzert für Klavier und Orchester
Mit Mut und Klarheit stellen sich Kian Soltani und das international geschätzte Royal Stockholm Philharmonic Orchestra den inneren Räumen, die sich in Sibelius’ »Tapiola« und Nielsens Zweiter Sinfonie eröffnen. In die geheimnisvolle nordische Klangwelt gestaltet Soltani Schumanns Cellokonzert, das mit seiner souveränen Klarheit bis ins hohe Register und mit natürlichem Charisma überzeugt.
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- Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
- Ryan Bancroft Dirigent
- Kian Soltani Violoncello
- Programm
- Programm
- Jean Sibelius »Tapiola« Sinfonische Dichtung op. 112
- Robert Schumann Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129
- Carl Nielsen Sinfonie Nr. 2 op. 16 »Die vier Temperamente«
Zum Ausklang der Saison gastiert Sir Simon Rattle als Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters im Konzerthaus Dortmund. Gemeinsam mit dem Orchester widmet er sich einem wahren Publikumsliebling: Beethovens »Eroica«. Außerdem steht Filideis Violakonzert als unterhaltsames und virtuoses Werk auf dem Programm, das vom Curating Artist der Saison, Antoine Tamestit, interpretiert wird.
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- Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
- Sir Simon Rattle Dirigent
- Antoine Tamestit Viola
- Programm
- Programm
- Francesco Filidei Konzert für Viola und Orchester
- Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«
Text: Marie Walkowiak
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