Bei seinem ersten Auftritt in der Konzertreihe »Junge Wilde« am Konzerthaus Dortmund präsentiert Randall Goosby selten gehörte musikalische Schätze Schwarzer Komponistinnen und Komponisten.
»Zufall« nennt es Randall Goosby ganz bescheiden, dass er schon als Siebenjähriger mit der Geige seine Bestimmung fand. Von Anfang an fühlte er sich mit dem Instrument wie zu einer Einheit verschmolzen: »Ich habe einfach stundenlang gespielt. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, die Geige weggelegt zu haben. Ich kann mir vorstellen, dass es Zeiten gab, in denen ich sogar mit ihr eingeschlafen bin.« Etwas Zufall war sicherlich im Spiel, viel mehr aber war es wohl pures Glück, dass der junge US-Amerikaner voll auf die Unterstützung seiner Eltern zählen konnte. Beide waren selbst nicht mit klassischer Musik aufgewachsen, wollten ihren Kindern aber unbedingt ermöglichen, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Schon als Schüler gewann der heute 28-Jährige einen entscheidenden Preis nach dem anderen. Mit neun Jahren debütierte er mit dem Jacksonville Symphony Orchestra, als Dreizehnjähriger mit dem New York Philharmonic. Sein Studium absolvierte er an der renommierten New Yorker Juilliard School und startete seine internationale Karriere 2018, als er als Sieger aus den »Young Concert Artists International Auditions« in New York hervorging. Dass all dies keine Selbstverständlichkeit ist und es mehr braucht als Talent und Ehrgeiz, um einen solchen Weg gehen zu können, ist ihm sehr bewusst. Seine zunehmend exponierte Stellung nutzt Goosby daher, um auch anderen jungen Menschen den Weg zu ebnen. Vehement setzt er sich für Chancengleichheit im Bereich der musikalischen Früherziehung und Bildung ein, ruft Projekte ins Leben und arbeitet mit unterschiedlichsten gemeinnützigen Organisationen zusammen. Und er macht sich für ein weiteres Herzensthema stark: Den Werken Schwarzer Komponistinnen und Komponisten zu der verdienten Aufmerksamkeit zu verhelfen, die diesen aufgrund rassistischer Strukturen lange Zeit verwehrt blieb. So darf man sich bei seinem ersten Auftritt in der Konzertreihe »Junge Wilde« in Dortmund auf einige spannende musikalische Entdeckungen freuen.
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- Di 13.05.2025
- 19.00 Uhr
Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!
Kammermusik
Junge Wilde – Randall Goosby
Werke für Violine und Klavier
- Mitwirkende
- Mitwirkende
- Randall Goosby Violine
- Zhu Wang Klavier
- Programm
- Programm
- Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 g-moll op. 1a
- Wolfgang Amadeus Mozart Sonate für Klavier und Violine e-moll KV 304 (300c)
- Franz Schubert Rondo für Violine und Klavier h-moll D 895
- – Pause –
- Samuel Coleridge-Taylor Suite de pièces für Violine und Klavier op. 3
- Florence Beatrice Price Fantasie Nr. 2 für Violine und Klavier fis-moll
- William Grant Still Suite für Violine und Klavier
- Gabriel Fauré Finale. Allegro quasi presto aus Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 A-dur op. 13 (Zugabe)
- Florence Beatrice Price »Elfentanz« für Violine und Klavier (Zugabe)
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