Donnerstag
04
Nov
2010

»Quartet Transatlantisch«

Das Pacifica Quartet bringt amerikanisches Repertoire mit ins Konzerthaus

Das Streichquartett gilt als Königsdisziplin der Kammermusik – vielleicht der klassischen Musik überhaupt. Da sich Europa auch heute noch als Gralshüter der klassischen Musik versteht, haben es beispielsweise amerikanische Komponisten traditionell schwerer auf den Konzertprogrammen der Alten Welt. Zumal auf dem hoch-seriösen Territorium der Streichquartettliteratur. Obgleich die unbestrittenen Granden der Streichquartett-Komposition – Haydn, Mozart oder Beethoven – einst aus Europa kamen, wurde vielerorts übersehen, dass auch amerikanische Komponisten wichtige Beiträge zu dieser Gattung geleistet haben. Diesen Werken ihrer Landsleute George Crumb, Elliott Carter oder Charles Ives hat sich das Pacifica Quartet verpflichtet. Das noch junge Ensemble von der amerikanischen Westküste, das seit 16 Jahren zusammen spielt – also gemessen an Streichquartett-Maßstäben gerade die »Kennenlernphase" hinter sich hat –, erregte insbesondere mit seinen Einspielungen und zyklischen Aufführungen der fünf Streichquartette Elliott Carters international Aufsehen.

Mo., 08.11.2010, 20.00 Uhr
Pacifica Quartet
Simin Ganatra, Violine
Sibbi Bernhardsson, Violine
Masumi Per Rostad, Viola
Brandon Vamos, Violoncello

George Crumb
»Black Angels«
(»Thirteen Images from the Dark Land«)

Elliott Carter
Streichquartett Nr. 5

Antonín Dvořák
Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96
»Amerikanisches«

Einheitspreis in Euro 16,50
zzgl. 10% Service- und 1,50 Euro Systemgebühr

Infos & Tickets:       T 0231 - 22 696 - 200
                                     F 0231 - 22 696 - 222
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