Freitag
29
Apr
2016

»MONTEVERDI TRIFFT MONTY PYTHON« – KONZERTHAUS DORTMUND durchbricht Mauer der Hörgewohnheiten

Benedikt Stampa stellt die Saison 2016|17 vor

Eine mit verheißungsvollen Konzerten prall gefüllte Saison 2016|17 gab Intendant Benedikt Stampa bei der Jahres-Pressekonferenz am heutigen Freitag, 29. April, bekannt. Die neue Spielzeit stellt die Hörgewohnheiten wieder einmal auf die Probe:

»Das Dortmunder Programm zählt zu den spannendsten innerhalb der großen nationalen und internationalen Konzerthäuser.«

Andris Nelsons wird Nachfolger von Yannick Nézet-Séguin als Dortmunder Exklusivkünstler und dirigiert das Royal Concertgebouw Orchestra, das Philharmonia Orchestra, die Wiener Philharmoniker und das Gewandhausorchester Leipzig. RWE unterstützt das insgesamt dreijährige Projekt durch Fortführung der langjährigen Partnerschaft mit dem Konzerthaus: »Wir freuen uns«, sagt Carl-Ernst Giesting, RWE Bereichsvorstand in Dortmund, »dass wir als Partner des KONZERTHAUS DORTMUND nach Yannick Nézet-Séguin mit Andris Nelsons wieder einen Weltstar als Exklusivkünstler präsentieren können.«

Dem genialischen Dirigenten Teodor Currentzis und seiner Schwester im Geiste, der »jungen wilden« Geigerin Patricia Kopatchinskaja, sind je eigene Porträts gewidmet. Kirill Petrenko eröffnet die Saison mit dem Bayerischen Staatsorchester, Thomas Hengelbrock dirigiert das »Rheingold«, Cecilia Bartoli singt Rossinis »Cenerentola«, Riccardo Chailly führt sein neues Orchestra Filarmonica della Scala nach Dortmund und der zurzeit aufregendste Jazzpianist Michael Wollny nimmt uns mit auf eine Jazz-Zeitinsel.

Für die RuhrResidenz der Berliner Philharmoniker tun sich die Philharmonien in Essen und Dortmund zusammen. Sir Simon Rattle kommt mit seinem Orchester zu einem der letzten Gastspiele seiner Amtszeit ins Ruhrgebiet und leitet vier Konzerte mit Werken von Gustav Mahler und György Ligeti, darunter dessen Oper »Le Grand Macabre«. »Dies ist nicht nur eine der komischsten Opern aller Zeiten«, so Simon Rattle, »sondern auch eines der originellsten und manchmal geradezu hinreißend schönsten Stücke des 20. Jahrhunderts. Wenn man das Unbeschreibliche beschreiben sollte, könnte man sagen: Monteverdi trifft Monty Python…«