• Porträt von Pianist Jan Lisiecki: Er blickt ernst und konzentriert in die Kamera. Im Hintergrund ist verschwommen der Flügel zu erkennen, sein dunkler Rollkragenpullover unterstreicht die ruhige, klare Bildstimmung.
    Jan Lisiecki © Christoph Köstlin
  • Jan Lisiecki lächelt offen in die Kamera. Mit weißem T-Shirt und dunklem Sakko wirkt das Porträt freundlich und natürlich.
    Jan Lisiecki © Ksawery Zamoyski
  • Jan Lisiecki sitzt barfuß und entspannt auf dem Boden, den Blick nach unten gerichtet – ein stilles, nachdenkliches Porträt in hellen Farbtönen.
    Jan Lisiecki © Christoph Köstlin

Jan Lisiecki betritt die Bühne – und sofort ist alles im Fluss. Die Musik tanzt, springt, atmet. Mal kraftvoll, mal zart, aber immer lebendig. Man hört seine Liebe zum Detail, spürt die Freude am Spiel. Chopins Walzer wirbeln durch den Raum, Brahms’ Walzer gleiten sanft dahin, Piazzollas »Libertango« lässt die Spannung steigen. Die Tänze aus aller Welt klingen frisch, überraschend, voller Rhythmus und Farbe.

Lisiecki, geboren 1995 in Kanada, gilt als einer der außergewöhnlichsten Pianisten seiner Generation. Schon als Teenager spielte er mit den großen Orchestern der Welt, heute begeistert er mit einer Mischung aus technischer Brillanz und poetischer Tiefe. »Ich möchte, dass die Musik spricht, nicht ich«, sagt Lisiecki – und genau das gelingt ihm: Er lässt die Werke selbst leuchten.

Das Programm im Konzerthaus Dortmund ist eine Reise durch die Tanzwelten verschiedener Kulturen und Epochen. Den Auftakt bilden die Drei Tschechischen Tänze von Bohuslav Martinů, gefolgt von den feurigen Danzas Españolas von Manuel de Falla und den Polnischen Tänzen von Karol Szymanowski. Franz Schuberts Deutsche Tänze bringen einen Hauch Wiener Klassik, bevor Bartóks Rumänische Volkstänze und Ginasteras Danzas Argentinas die folkloristische Energie Südosteuropas und Südamerikas entfalten.

Nach der Pause gleiten wir in die Welt der Walzer: Chopins Grandes valses brillantes und zwei Walzer aus op. 34 treffen auf die eleganten Walzer von Brahms. Dann wird es leidenschaftlich: Piazzollas »Libertango« und Albéniz’ Tango bringen den Duft von Buenos Aires und Spanien ins Konzert, bevor de Fallas »Danza ritual del fuego« die Bühne in rhythmische Glut taucht. Den krönenden Abschluss bildet Chopins Polonaise in As-Dur, Op. 53 – ein Werk von majestätischer Kraft und tänzerischem Schwung.

Ein Abend, der die Vielfalt des Tanzes feiert – von intimer Salonmusik bis zu feurigen Rhythmen, von Europa bis Südamerika.

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Jan Lisiecki Klavier
  • Programm
    • Programm
    • Bohuslav Martinů Drei Tschechische Tänze
    • Manuel de Falla Danza española Nr. 1
    • Manuel de Falla Danza española Nr. 2
    • Karol Szymanowski Vier Polnische Tänze für Klavier op. 47
    • Franz Schubert 16 Deutsche Tänze D 783
    • Béla Bartók Rumänische Volkstänze Sz 56
    • Alberto Ginastera Danzas Argentinas op. 2
    • Frédéric Chopin Grande valse brillante Es-Dur op. 18
    • Frédéric Chopin Grande valse brillante As-Dur op. 34 Nr. 1
    • Frédéric Chopin Grande valse brillante a-moll op. 34 Nr. 2
    • Johannes Brahms Walzer Nr. 3 gis-moll aus 16 Walzer op. 39
    • Johannes Brahms Walzer Nr. 15 A-Dur aus 16 Walzer op. 39
    • Astor Piazzolla »Libertango«
    • Manuel de Falla »Danza ritual del fuego«
    • Frédéric Chopin Polonaise Nr. 6 As-Dur op. 53 (»Héroïque«)

Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr, Brunnenstraße 8, 45128 Essen

Rund um Ihren Konzertbesuch

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

Service

  • Wo Sie uns finden

    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

    Der Haupteingang befindet sich in einer Fußgängerzone. Eine Direktvorfahrt mit dem Auto ist hier nicht möglich.

  • Anreise und Parken

    Das Konzerthaus Dortmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit Konzerttickets, die einen Hinweis auf das DSW21-Kombiticket enthalten, ist die Nutzung aller VRR-Verkehrsmittel zur An- und Abreise kostenlos (nähere Informationen zum DSW21-Kombiticket erhalten Sie hier).
    In unmittelbarer Nähe stehen Ihnen außerdem drei Parkhäuser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Parkmöglichkeiten und -konditionen finden Sie hier.

  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

  • Garderobe

    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Im Konzertsaal sind nur Taschen bis maximal DIN-A4-Größe erlaubt. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hausordnung. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

  • Einlass

    Das Eingangsfoyer und die Tages- / Abendkasse öffnen jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. (Bei Fremdveranstaltungen können abweichende Regelungen gelten.)
    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

  • Bild- und Tonaufnahmen

    Natürlich dürfen Sie während Ihres Besuchs im Konzerthaus Dortmund für Ihren privaten Gebrauch Bild- und Tonaufnahmen machen. Wir bitten aber um Verständnis, dass während der Veranstaltungen aus urheberrechtlichen Gründen die Benutzung von Geräten zur Bild- oder Tonaufzeichnung nicht gestattet ist.

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