• Ein Individuum sitzt auf einem Bett mit einem gestreiften Kopfteil in lila und weiß. Es trägt ein goldfarbenes, gemustertes Anzugset und hält eine Trompete.
    Lucienne Renaudin-Vary © Bernhard Lock
  • Lucienne Renaudin Vary mit Trompete, rotes Oberteil vor dunkler Wand
    Lucienne Renaudin Vary © Simon Fowler
  • Lucienne Renaudin Vary mit Trompete überm Kopf, rotes Kleid, grüner Hintergrund
    Lucienne Renaudin Vary © Simon Fowler
  • Eine Person lehnt mit verschränkten Armen an einer Brüstung vor einer großen Orgel mit reich verziertem Holzdekor.
    Sebastian Heindl © Kilian Homburg

Wenn Lucienne Renaudin Vary spielt, klingt die Trompete plötzlich wie ein Chamäleon: elegant, frech, tänzerisch – stets mit einem feinen Gefühl für Farben, die sie in diesem facettenreichen Programm von Bach bis Gershwin ausspielen kann. An ihrer Seite sitzt mit Sebastian Heindl ein Organist, der sich nicht scheut, große Räume aufzureißen und Klangwelten zu mischen, die man so kaum je gehört hat. Gemeinsam formen sie ein Duo, das zwei eigentlich gegensätzliche Instrumente zu einer überraschend innigen Partnerschaft führt.

Ihre Programmdramaturgie lebt genau von dieser Spannung: Bachs majestätische F-Dur-Toccata zeigt die Orgel als überragende Architektin des Raums – ein Fundament, aus dem später ungeahnte Beweglichkeit entsteht. Arutjunjans Trompetenkonzert, von Heindl eigens für Trompete und Orgel eingerichtet, rückt die Trompete ins Zentrum eines leuchtenden Dialogs: mal wie ein Solist auf einer offenen Bühne, mal eingebettet in den langen Atem der Orgel.

Einen intimen Gegenpol bilden Schumanns Studien für den Pedalflügel – Musik, die die Orgel hier fast kammermusikalisch zeichnet und Heindls Virtuosität ganz ohne Monumentalgestus hervorhebt. Aus dieser Klarheit führt der Weg zu einem unerwarteten Finale: Gershwins »Rhapsody in Blue« in einer Fassung, die Jazz-Schimmer und sinfonische Kraft bündelt und den beiden Künstlern einen weiten Resonanzraum schenkt.

So entsteht ein Abend, an dem die Orgel nicht nur Klanggigant, sondern beweglicher Partner ist – und die Trompete immer wieder neue Farben wagt, fast wie ein Instrument, das gerade erst seine Freiheit entdeckt.

  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Lucienne Renaudin Vary Trompete
    • Sebastian Heindl Orgel
  • Programm
    • Programm
    • Giovanni Buonaventura Viviani Sonate für Trompete und Orgel Nr. 1 C-Dur
    • Johann Sebastian Bach Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
    • Alexander Arutjunjan Konzert für Trompete und Orchester (Fassung für Trompete und Orgel von Sebastian Heindl)
    • Louis Vierne Finale aus Orgelsinfonie Nr. 6 op. 59
    • Robert Schumann Studien für den Pedalflügel op. 56 (Auszüge)
    • Astor Piazzolla »Ave Maria« (Fassung von Jérôme Ducros)
    • Sebastian Heindl Improvisationen über Halloween-Themen
    • George Gershwin »Rhapsody in Blue« (Fassung für Trompete und Orgel von Timofej Dokshitser und Sebastian Heindl)
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Rhino-Kids 18.00 Uhr kindgerechte Einführung. Anmeldung T 0231 – 22 696 200
    • Einführung 18.00 Uhr
    • Expresseinführung 18.40 Uhr
    • Referent Markus Bruderreck
    • »meet the artist!« nach dem Konzert
    • Eine Pause

Im Abo Junge Wilde

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund

  • Lucienne Renaudin-Vary

    spielt Arutjunjans Trompetenkonzert

  • Piazzollas »Ave Maria«

    gespielt von Lucienne Renaudin-Vary

Mao Fujita

Junge Wilde

Unsere »Jungen Wilden« sind junge aufstrebende Musikerinnen und Musiker, die den Anfang einer vielversprechenden Solistenkarriere bereits hinter sich gelassen haben. In Dortmund können sie sich über drei Spielzeiten in all ihrer Vielseitigkeit präsentieren – als Solokünstlerinnen und -künstler, als Kammermusikerinnen und Kammermusiker in verschiedenen Konstellationen und als Solisten mit Orchester. Bereits die siebte Generation der »Jungen Wilden« ist inzwischen im Konzerthaus zu erleben – aber nicht nur dort: Vor ihren Auftritten auf der großen Bühne widmen sich die jungen Musikerinnen und Musiker stets auch Education-Projekten, besuchen Schulen oder musizieren mit Nachwuchs aus der Region.

​Seit 2006 ist die Reihe fester Bestandteil der »Dortmunder Dramaturgie« – namhafte Solistinnen und Solisten haben seither die Konzerthaus-Bühne zur kammermusikalischen Spielwiese und ihrem Experimentierfeld gemacht.​

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Rund um Ihren Konzertbesuch

VRR-KombiTicket

Kostenfreie Anfahrt inklusive
Mit Ihrem Konzertticket reisen Sie mit dem ÖPNV im gesamten VRR kostenlos an und ab. Mehr Informationen zur Personalisierung Ihres Online-Tickets

Einführung

​Komponistenfoyer (2. Etage) 
Unsere Musikexpertinnen und -experten stimmen Sie eine Stunde vor Konzertbeginn mit Informationen und Anekdoten rund um die Werke und Komponisten auf den Abend ein.​

Einführung für Kinder

Rhino-Kids
Kindgerechte Konzerteinführung und Konzertbesuch für Kinder von 6–12 Jahren. Anmeldung: T 0231 – 22 696 200. Mehr erfahren

Expresseinführung

Komponistenfoyer (2. Etage) 
20 Minuten vor Konzertbeginn fassen die Einführungsreferent*innen in aller Kürze zusammen, was man über das Konzertprogramm des Abends unbedingt wissen sollte.

After Concert

Eingangsfoyer

Nach dem Konzert stehen die »Jungen Wilden« bei einem Getränk aufs Haus Rede und Antwort: Schicken Sie Ihre Frage vorab per SMS oder WhatsApp an T 0171 – 220 95 30.

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

Service

  • Wo Sie uns finden

    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

    Der Haupteingang befindet sich in einer Fußgängerzone. Eine Direktvorfahrt mit dem Auto ist hier nicht möglich.

  • Anreise und Parken

    Das Konzerthaus Dortmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit Konzerttickets, die einen Hinweis auf das DSW21-Kombiticket enthalten, ist die Nutzung aller VRR-Verkehrsmittel zur An- und Abreise kostenlos (nähere Informationen zum DSW21-Kombiticket erhalten Sie hier).
    In unmittelbarer Nähe stehen Ihnen außerdem drei Parkhäuser zur Verfügung. Weitere Informationen zu Parkmöglichkeiten und -konditionen finden Sie hier.

  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

  • Garderobe

    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Im Konzertsaal sind nur Taschen bis maximal DIN-A4-Größe erlaubt. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hausordnung. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

  • Einlass

    Das Eingangsfoyer und die Tages- / Abendkasse öffnen jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. (Bei Fremdveranstaltungen können abweichende Regelungen gelten.)
    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

  • Bild- und Tonaufnahmen

    Natürlich dürfen Sie während Ihres Besuchs im Konzerthaus Dortmund für Ihren privaten Gebrauch Bild- und Tonaufnahmen machen. Wir bitten aber um Verständnis, dass während der Veranstaltungen aus urheberrechtlichen Gründen die Benutzung von Geräten zur Bild- oder Tonaufzeichnung nicht gestattet ist.

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    Sa 13.02.2027 17.00 Uhr

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    Orgelkonzert

    Do 26.11.2026 19.30 Uhr

  • Konzerthaus Dortmund

    Quatuor Ébène – Beethoven zum 200. Todestag

    Kammermusik

    Mi 07.10.2026 19.30 Uhr

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