• Ein Mann in einem dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzer Fliege hält eine Dirigentenstab in der Hand und gestikuliert mit der anderen Hand. Er steht vor einem.
    Klaus Mäkelä © Todd Rosenberg
  • Ein Dirigent in einem dunklen Anzug und weißem Hemd dirigiert eine Orchesterbesetzung. Die Musiker im Hintergrund spielen Streichinstrumente.
    Chicago Symphony Orchestra © Todd Rosenberg
  • Eine Person im schwarzen Smoking lehnt lässig an einer hellen Wand und hält einen Taktstock in der Hand.
    Klaus Mäkelä © Todd Rosenberg

Ein wahres Juwel unter den Orchesterkonzerten: Nur selten ist mit dem Chicago Symphony Orchestra eines der legendären »Big Five«-Orchester in Deutschland zu erleben. Das 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung feiert das Konzerthaus Dortmund mit einem der führenden amerikanischen Sinfonieorchester unter der Leitung seines designierten Music Director Klaus Mäkelä. Gemeinsam präsentieren sie einen Abend voller klanglicher Weite, eruptiver Wucht und innerer Spannung.

Sibelius’ Siebte Sinfonie eröffnet den Abend – ein einsätziges Wunderwerk, das wie ein konzentrierter Strom wirkt. Alles ist miteinander verwoben: aufsteigende Linien, eruptive Steigerungen, majestätische Posaunenrufe. Die Musik atmet eine große innere Ruhe, ohne je ihre Dringlichkeit zu verlieren. Mit ihren knapp 20 Minuten gilt die Siebte als Endpunkt von Sibelius’ sinfonischem Denken – und als Beginn einer neuen Freiheit im Umgang mit Form und Klang.
Kontrastierend dazu nimmt Schostakowitschs Vierte Sinfonie das Publikum in eine gänzlich andere Welt mit: wild, radikal, kompromisslos. Der junge Komponist arbeitete hier auf dem Höhepunkt seiner experimentellen Phase – ein Werk voller Abgründe, greller Farben und orchestraler Opulenz. Die Sinfonie entstand unter dem Druck stalinistischer Überwachung und verschwand nach harscher Kritik jahrelang in der Schublade, bevor sie überhaupt erklingen durfte. Heute zeigt sie sich als gewaltiges Panorama zwischen Ironie, Verzweiflung und ungeheurer Energie.
Ein Abend, an dem sich zwei Sinfonien gegenüberstehen, die mutig neue Wege suchten – jede auf ihre Weise. Und mit Mäkelä und dem CSO stehen Interpreten bereit, die diese Spannweite mit seltener Klarheit sichtbar machen.
  • Mitwirkende
    • Mitwirkende
    • Chicago Symphony Orchestra
    • Klaus Mäkelä Dirigent
  • Programm
    • Programm
    • Jean Sibelius Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105
    • Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 4 c-moll op. 43
  • Weitere Infos
    • Weitere Infos
    • Einführung 18.30 Uhr
    • Expresseinführung 19.10 Uhr
    • Referent Alexander Gurdon
    • Eine Pause

Veranstalter: Konzerthaus Dortmund

  • Hörprobe

    Klaus Mäkelä dirigiert das Chicago Symphony Orchestra in einer Sinfonie Schostakowitschs

  • Klaus Mäkelä dirigiert Sibelius

    Die 7. Sinfonie mit dem Oslo Philharmonic Orchestra

  • Blick über eine historische Hängebrücke mit metallenen Seilen, warmem Sonnenlicht und überblendeten Landschaftsstrukturen.

    Amerika hören

    Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung beleuchtet das Konzerthaus Dortmund die Vielfalt US-amerikanischer Musik – zwischen Freiheitsversprechen, Widersprüchen und neuer Perspektive.

Golda Schultz

250 Jahre USA

Wenn wir heute auf Amerika hören, begegnen wir einem Klangraum voller Spannungen: dem historischen Ruf nach Freiheit und den Stimmen, die sich erst allmählich Gehör verschaffen. Zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung verfolgt das Konzerthaus Dortmund diese Linien im musikalischen Dialog. Zwischen dem alten Ideal der Freiheit und den vielen Stimmen, die dieses Ideal heute hinterfragen, entsteht ein musikalischer Raum, in dem Herkunft, Identität und Zugehörigkeit aufeinandertreffen. Die Saison stellt diese Linien in den Mittelpunkt: den Dialog zwischen Tradition und Neubeginn, das Ringen um Sichtbarkeit, den Mut, vertraute Formen zu öffnen und anderen Perspektiven Raum zu geben. So entsteht ein Panorama, das weniger von Programmen spricht als von Fragen: Welche Geschichten prägen ein Land? Und welche klingen erst jetzt wirklich durch?

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Rund um Ihren Konzertbesuch

VRR-KombiTicket

Kostenfreie Anfahrt inklusive
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Einführung

​Komponistenfoyer (2. Etage) 
Unsere Musikexpertinnen und -experten stimmen Sie eine Stunde vor Konzertbeginn mit Informationen und Anekdoten rund um die Werke und Komponisten auf den Abend ein.​

Expresseinführung

Komponistenfoyer (2. Etage) 
20 Minuten vor Konzertbeginn fassen die Einführungsreferent*innen in aller Kürze zusammen, was man über das Konzertprogramm des Abends unbedingt wissen sollte.

Gastronomie

Das Restaurant Stravinski im Konzerthaus bewirtet Sie vor oder nach dem Konzert sowie in den Konzertpausen. Reservieren Sie Ihre Pausengetränke schon vorab an einer der Theken.

Service

  • Wo Sie uns finden

    Das Konzerthaus Dortmund liegt zentral in der Dortmunder Innenstadt.
    Konzerthaus Dortmund
    Brückstr. 21
    44135 Dortmund

    Der Haupteingang befindet sich in einer Fußgängerzone. Eine Direktvorfahrt mit dem Auto ist hier nicht möglich.

  • Anreise und Parken

    Das Konzerthaus Dortmund ist bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit Konzerttickets, die einen Hinweis auf das DSW21-Kombiticket enthalten, ist die Nutzung aller VRR-Verkehrsmittel zur An- und Abreise kostenlos (nähere Informationen zum DSW21-Kombiticket erhalten Sie hier).
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  • Barrierefreiheit

    Das Konzerthaus Dortmund ist als barrierefreier Raum zertifiziert: Es verfügt über ebenerdige Zugänge; Foyer, Parkett sowie 1. und 2. Balkon sind über Aufzüge zu erreichen. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Für Nutzer von Hörhilfen steht eine Induktionsschleife zur Verfügung.
    Wenn Ihr Besuch mit besonderen Anforderungen verbunden ist, rufen Sie uns bitte unter T 0231 - 22 696 200 an. Unser kostenloser Begleitservice ist bestrebt, Ihnen einen angenehmen Besuch zu ermöglichen. Ausführliche Informationen zur Barrierefreiheit unseres Hauses finden Sie hier.

  • Garderobe

    An der Garderobe im Foyer nimmt man gerne Ihre Mäntel und Rucksäcke, aber auch große Musikinstrumente oder Regenschirme entgegen. Im Konzertsaal sind nur Taschen bis maximal DIN-A4-Größe erlaubt. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hausordnung. Die Garderobengebühr beträgt 1,50 €.

  • Einlass

    Das Eingangsfoyer und die Tages- / Abendkasse öffnen jeweils 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. (Bei Fremdveranstaltungen können abweichende Regelungen gelten.)
    Ihren Sitzplatz im Saal können Sie frühestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn einnehmen. Sollten Sie einmal zu spät kommen, wird unser Foyerpersonal Sie an einer geeigneten Stelle im Programm in den Saal einlassen, um Störungen der laufenden Veranstaltungen so weit wie möglich zu vermeiden.

  • Bild- und Tonaufnahmen

    Natürlich dürfen Sie während Ihres Besuchs im Konzerthaus Dortmund für Ihren privaten Gebrauch Bild- und Tonaufnahmen machen. Wir bitten aber um Verständnis, dass während der Veranstaltungen aus urheberrechtlichen Gründen die Benutzung von Geräten zur Bild- oder Tonaufzeichnung nicht gestattet ist.

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